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T4M: 60 Start-ups auf neuer Stuttgarter Medizintechnikmesse

„T4M Start-up World“ fördert Austausch zwischen Gründern, etabliertem Mittelstand und Investoren

Mit der „T4M Start-up World“ bietet die T4M – Technology für Medical Devices – in Kooperation mit dem Fachmagazin medtech zwo eine Plattform, um Gründern mit vielversprechenden medizintechnischen Lösungen eine professionelle Bühne zu bieten und einen Austausch mit der Medizintechnik-Industrie und Investoren zu ermöglichen. Gleichzeitig sollen dadurch neue Wege für Kooperationen zwischen dem etablierten Mittelstand und Start-ups eröffnet werden.

60 Start-ups aus der Medizintechnik erhalten die Gelegenheit, sich auf der T4M, der neuen Medizintechnikmesse in Stuttgart, zu präsentieren. Der Ausstellungsbereich der „T4M Start-up World“ wird ergänzt durch eine Pitching Stage, auf denen Medtech-Start-ups ihre Geschäftsideen in Kurzvorträgen einer Fachjury aus Investoren, Medizintechnik-Industrie und Gründungsexperten vorstellen können. In einer gemeinsamen Networking & Partnering Area können neue Kooperationen und Partnerschaften angebahnt werden.

Verteilt über alle drei Messetage wird die „T4M Start-up World“ inhaltlich die wichtigsten Branchensegmente der Medizintechnik abdecken sowie Schwerpunkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Gesundheitsversorgung setzen:

  • Prävention: Mobile & Digital Health, Diagnostik
  • Stationäre Versorgung: Kardiologie, Onkologie, Chirurgie, Opthalmologie, Neurologie, Implantate und OP-Technik etc.
  • Ambulante Versorgung: Entlassungsmanagement, Therapiekontrolle, Telemedizin
  • Rehabilitation: Orthopädie sowie weitere Hilfsmittel etc.
  • Pflege: Home Care & Digital Health
  • Produktion/Fertigung: Neue Prozesse & Verfahren, Materialien

„Das Angebot der T4M Start-up World ist ein Treffpunkt für all jene, die sich für die Medizin der Zukunft begeistern“, sagt Sandra Wirsching, Director Business Development bei der BIOCOM AG, in dessen Verlag das Magazin medtech zwo erscheint. Langfristig verfolgt das Konzept die Idee, den Brückenschlag zwischen Start-ups und Mittelstand zu schlagen. Medtech-Gründer erhalten Tipps und Tricks zur Umsetzung neuer Geschäftsideen, Informationen über Acceleratoren, Inkubatoren sowie Zugang zu möglichen Kooperationspartnern in der Industrie. Aber auch etablierte Firmen finden einen kompakten Überblick über die Vielfalt neuer Trends in der Medizintechnik, dem Angebot externer Finanzierungen und Kooperationsmöglichkeiten.

„Die Start-up World ist ein wichtiger Baustein, um die T4M als attraktiven Treffpunkt für die Medizintechnik-Industrie zu etablieren und gleichzeitig die große Innovationskraft der Branche aufzuzeigen“, betont Tanja Wendling, Projektleiterin der T4M – Technology for Medical Devices. Die neue Plattform wird von lokalen Partnern wie den Clustern BioRegio STERN und BIOPRO Baden-Württemberg GmbH sowie Gründerinitiativen wie dem Life Science Accelerator Baden-Württemberg, der Stiftung für Medizininnovationen und der MedTech Startup School in Tübingen aktiv unterstützt.

Bewerbungen zur Teilnahme an der „T4M Start-up World“ sowie für die Pitching Stage sind ab Mitte November möglich. Alle Details zu den Bewerbungskriterien und Fristen gibt es auf oben aufgeführten Link. Interessiert an einer Partnerschaft? Sprechen Sie uns gern an.

Glossar

  • Biotechnologie ist die Lehre aller Verfahren, die lebende Zellen oder Enzyme zur Stoffumwandlung und Stoffproduktion nutzen.
  • Aufgabe der Life Sciences ist die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen auf Basis der modernen Biotechnologie.
  • Onkologie ist die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst. Im engeren Sinne ist Onkologie der Zweig der Medizin, der sich der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen widmet.
  • Die Neurologie ist ein Teilgebiet der Medizin und befasst sich mit den Erkrankungen des Nervensystems.
  • In einem Cluster arbeiten Unternehmen – die auch miteinander in Wettbewerb stehen können – mit weiteren Partnern aus Forschung, Wissenschaft und Verbänden in einem Wirtschaftsraum zielbezogen zusammen, um gemeinsam einen höheren Gesamtnutzen zu erzielen. Die Kombination von inhaltlicher und räumlicher Nähe der verschiedenen Akteure entlang der Wertschöpfungskette eröffnet die Möglichkeit, Innovationsprozesse zu implementieren.
  • Ein Inkubator im biologischen bzw. medizinischen Sinne wird auch als Brutschrank oder Brutkasten bezeichnet. In einem Inkubator können gezielt optimale Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen für Brut- und Wachstumsvorgänge geschaffen werden. Im wirtschaftlichen Bereich bezeichnet der Begriff Einrichtungen und Institutionen, die junge Unternehmen bei der Existenzgründung unterstützen.

Über die T4M

Die T4M, die neue Messe für Medizintechnik in Stuttgart, öffnet vom 7. bis zum 9. Mai 2019 erstmals ihre Tore. Zu den Ausstellungsschwerpunkten zählen die Bereiche Fertigungstechnik, Produktionsumfeld, Dienstleistungen sowie Komponenten und Werkstoffe. Die T4M ist ebenso für Hersteller wie auch für die gesamte Zulieferindustrie der Medizintechnik interessant. Entwicklungs- und Produktionsleiter, Ingenieure und Einkäufer, aber auch Wissenschaftler finden auf rund 20.000 m² Ausstellungsfläche, die neuesten Technologien der Branche. Um den größten Nutzen für Besucher und Aussteller zu erzeugen, arbeitet die Landesmesse Stuttgart als Veranstalter eng mit Unternehmen und Verbänden aus der Medizintechnik im Inland und europäischen Ausland zusammen.

Über medtech zwo

Das Fachmagazin medtech zwo erscheint zweimal im Jahr mit einer Auflage von 16.000 Heften. Es ergänzt das erfolgreiche Onlineportal medtech-zwo.de mit vertieften Informationenzu Trendsin der Medizintechnik-Branche in den Themenfeldern Produktion und Fertigung, Finanzierung und Start-ups sowieRecht und Technologie.Ein Fokus von medtech zwo liegt dabeiauf vielversprechendenmedizintechnologischenInnovationenin Deutschland, Österreich und der Schweiz.Herausgeber des Magazins ist die BIOCOM AGmit Sitz in Berlin, die seit 30 Jahren als Kommunikationsdienstleister in den Life Sciences tätig ist.Neben eigenen Verlagsprodukten werdenim Auftrag von Kunden aus dem öffentlichen und privaten Bereich verschiedene Kommunikations- und Beratungsprojektesowie Veranstaltungenin den Branchen Biotechnologie, Pharma, Medizintechnikund Bioökonomiebetreut– in der DACH-Region sowie auf europäischer Ebene.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/de/fachbeitrag/pm/t4m-60-start-ups-auf-neuer-stuttgarter-medizintechnikmesse/