Pressemitteilung - 08.09.2026 Qualität statt Quantität: Neue Erkenntnisse zur Rolle bestimmter CAR-T-Zellen in der Krebstherapie CAR-T-Zell-Therapien werden erfolgreich zur Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen eingesetzt. Doch während die Immuntherapie bei einigen Patientinnen und Patienten bereits in niedriger Dosierung wirkt, zeigt dies bei anderen keine Wirkung. Warum das so ist, nahmen Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Uni Heidelberg und des Berlin Institute of Health in der Charité in einem Verbundprojekt in den Blick.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/qualitaet-statt-quantitaet-neue-erkenntnisse-zur-rolle-bestimmter-car-t-zellen-der-krebstherapie
Pressemitteilung - 07.09.2026 EU fördert zwei Verbundprojekte unter Heidelberger Federführung mit fast acht Millionen Euro Von der KI-gestützten Hirntumordiagnostik bis zur Ausbildung einer neuen Generation interdisziplinärer Fachkräfte: Gleich 2 europäische Verbundprojekte sollen die Diagnostik von morgen voranbringen. Federführend koordiniert werden sie von Professor Dr. Dr. Felix Sahm, Medizinische Fakultät Heidelberg der Uni Heidelberg und Abteilung Neuropathologie des Uniklinikums Heidelberg.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eu-foerdert-zwei-verbundprojekte-unter-heidelberger-federfuehrung-mit-fast-acht-millionen-euro
Pressemitteilung - 04.09.2026 MASH: Vom Leberleiden zur Multiorganerkrankung Die Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatohepatitis (MASH) galt lange vor allem als Erkrankung einer verfetteten und zunehmend entzündeten Leber mit erhöhtem Risiko für Leberkrebs. Heute zeichnet die Forschung ein deutlich komplexeres Bild: Stoffwechsel, Immunsystem, Fettgewebe, Darm und Mikrobiom wirken bei Entstehung und Fortschreiten zusammen – und MASH beeinflusst auch andere Erkrankungen im Körper.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mash-vom-leberleiden-zur-multiorganerkrankung
Pressemitteilung - 03.09.2026 Tiergrippeviren früh erkennen, bevor sie zur Pandemiegefahr werden Gefährliche tierische Grippeviren sollen künftig früher erkannt werden, bevor sie sich so weit an den Menschen anpassen, dass von ihnen ein erhöhtes Pandemierisiko ausgeht. Dafür erhält Dr. Kevin Ciminski, Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg, ab Januar 2027 einen ERC Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/tiergrippeviren-frueh-erkennen-bevor-sie-zur-pandemiegefahr-werden
Pressemitteilung - 03.09.2026 ERC Starting Grant für den Heidelberger Neurologen und Neurowissenschaftler Dr. Dr. Varun Venkataramani Die Zellen des aggressiven Hirntumors Glioblastom zeigen ein geradezu räuberisches Verhalten: Sie zapfen die Kommunikation zwischen gesunden Nervenzellen an und nehmen Teile ihrer Kontaktstellen in sich auf. Welchen Nutzen sie davon haben und ob sich dieses Verhalten als therapeutischer Angriffspunkt eignen könnte, wird Dr. Dr. Varun Venkataramani, Medizinische Fakultät Heidelberg der Uni Heidelberg, mit seinem Team erforschen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-starting-grant-fuer-den-heidelberger-neurologen-und-neurowissenschaftler-dr-dr-varun-venkataramani
Pressemitteilung - 31.08.2026 Adipositas: Studie entwickelt KI-Prognose über Behandlungserfolg Die Änderung des Lebensstils ist die am wenigsten invasive Form der Adipositas-Therapie. Sie erfordert von Patientinnen und Patienten jedoch viel Zeit und Disziplin. Zwar verlieren Teilnehmende durch strukturierte Programme zur Lebensstiländerung im Durchschnitt deutlich an Körpergewicht, doch nicht alle profitieren gleichermaßen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/adipositas-studie-entwickelt-ki-prognose-ueber-behandlungserfolg
Pressemitteilung - 28.08.2026 Außergewöhnlicher Erfolg für Ulmer Quantenphysik QuantERA fördert vier Teams Die Forschung zur Quantentechnologie von vier Teams der Universität Ulm wird im Rahmen des europäischen Programms QuantERA gefördert. Das sind so viele wie an keiner anderen deutschen Hochschule. In den Projekten geht es etwa um robustere Quantencomputer oder neuartige medizinische Diagnoseverfahren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/aussergewoehnlicher-erfolg-fuer-ulmer-quantenphysik-quantera-foerdert-vier-teams
Pressemitteilung - 27.08.2026 Carl-Zeiss-Stiftung startet CZS Health+Tech Network Die Carl-Zeiss-Stiftung startet zum 1. 9. 2026 das CZS Health+Tech Network. Acht führende Wissenschaftler:innen aus Medizin, Technologie und Informatik arbeiten darin fach- und institutionsübergreifend zusammen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, neue Verbindungen, Perspektiven und Forschungsansätze zu schaffen und Lösungen für reale Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Für das Netzwerk stellt die Stiftung 10 Mio Euro bereit. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/carl-zeiss-stiftung-startet-czs-health-plus-tech-network
Pressemitteilung - 25.08.2026 Revier Therapeutics startet mit 6 Mio. € Seed-Finanzierung zur Entwicklung von Klasse-IIa-HDAC-Inhibitoren für kardiometabolische Erkrankungen Revier Therapeutics gab heute den erfolgreichen Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 6 Millionen € sowie die offizielle Aufnahme seiner Geschäftstätigkeit bekannt. Das Unternehmen hat den ersten therapeutischen Ansatz entwickelt, der selektiv Histondeacetylasen (HDACs) der Klasse-IIa zur Behandlung kardiometabolischer Erkrankungen adressiert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/revier-therapeutics-startet-mit-6-mio-euro-seed-finanzierung-zur-entwicklung-von-klasse-iia-hdac-inhibitoren-fuer-kardiometaboli
Förderung Challenge the Quantum Technologies Wettbewerb, Förderung durch: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Einreichungsfrist: 30.09.2026 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/challenge-quantum-technologies
Pressemitteilung - 19.08.2026 Neuer Quantensensor macht innerhalb von 2 Minuten Virus- und Krebs-RNA sichtbar Ein internationales Forschungsteam aus Mainz, Ulm und dem chinesischen Nanjing hat einen Schnelltest entwickelt, der selbst kleinste Mengen von Virus-RNA und krebsassoziierten Biomarkern nachweisen kann. Der Test kommt ohne die aufwendige Vervielfältigung des Erbguts aus, die bei Laborverfahren normalerweise erforderlich ist. Der Test verbindet die hohe Genauigkeit moderner Labordiagnostik mit der einfachen Handhabung klassischer Schnelltests.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-quantensensor-macht-innerhalb-von-2-minuten-virus-und-krebs-rna-sichtbar
Pressemitteilung - 18.08.2026 Universität Heidelberg mit Top-Platzierungen im Shanghai-Ranking vertreten Mit Top-Platzierungen ist die Universität Heidelberg im Academic Ranking of World Universities 2026 vertreten: Sie gehört wie im Vorjahr zu den besten drei Hochschulen Deutschlands. Im weltweiten Vergleich liegt die Ruperto Carola in diesem sogenannten Shanghai-Ranking auf Platz 59 und in Europa auf Rang 18. Es bemisst vor allem den wissenschaftlichen Einfluss der Hochschulen, deshalb ist für die Wertung überwiegend die Forschung entscheidend.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-heidelberg-mit-top-platzierungen-im-shanghai-ranking-vertreten
Pressemitteilung - 18.08.2026 KI soll Diagnostik bei Gesichtsnervenlähmungen verbessern Eine Gesichtsnervenlähmung kann alltägliche Bewegungen wie Lächeln oder das vollständige Schließen eines Auges deutlich beeinträchtigen. Um die Gesichtsfunktion objektiv zu erfassen und Veränderungen im Krankheitsverlauf messbar zu machen, entwickelt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Uniklinikums Freiburg sowie industriellen Partnern aus den Niederlanden und Deutschland ein KI-gestütztes System zur Analyse von Videoaufnahmen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-soll-diagnostik-bei-gesichtsnervenlaehmungen-verbessern
Pressemitteilung - 18.08.2026 Eine lokale Barriere gegen Atemwegsviren Wie lässt sich ein Atemwegsvirus stoppen, bevor es sich im Körper ausbreitet? Im Projekt MucoShield entwickeln Prime Vector Technologies, das NMI Tübingen und das Fraunhofer IGB einen intranasalen Impfstoffkandidaten gegen das Humane Metapneumovirus, das weltweit jedes Jahr zu hunderttausenden Fällen schwerer Atemwegserkrankungen führt – vor allem bei Kindern, älteren und immungeschwächten Menschen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eine-lokale-barriere-gegen-atemwegsviren
Pressemitteilung - 13.08.2026 PRAME-spezifische T-Zelltherapie bei Jugendlichem mit metastasiertem Nierentumor Forschende und Ärzte des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ) und anderer führender Krebszentren berichten über einen außergewöhnlichen Behandlungserfolg bei einem Jugendlichen mit weit fortgeschrittenem, therapieresistentem Nierentumor. Mithilfe einer neuartigen, personalisierten T-Zelltherapie gelang es, trotz multipler Metastasen die Tumorerkrankung vollständig zurückzudrängen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/prame-spezifische-t-zelltherapie-bei-jugendlichem-mit-metastasiertem-nierentumor
Pressemitteilung - 12.08.2026 Im industriellen Maßstab: Wie sich die biotechnische Produktion von Proteinen und Vitaminen rentiert Unter den Schlagworten Power-to-Protein und Power-to-Vitamin werden biotechnische Verfahren entwickelt, bei denen Mikroben unter Einsatz von Energie aus chemischen Grundzutaten wie Kohlendioxid, Wasser- und Sauerstoff Proteine und Vitamine für den menschlichen Verzehr herstellen – ganz ohne Viehhaltung und Landwirtschaft. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/im-industriellen-massstab-wie-sich-die-biotechnische-produktion-von-proteinen-und-vitaminen-rentiert
Pressemitteilung - 11.08.2026 Programmierbarer Membrantransport Neu in Nature Nanotechnology: Eine DNA-Origami-Nanospritze transportiert Moleküle in synthetische Zellen. Der Vorgang wird mechanisch gesteuert. Das Werkzeug eröffnet neue Perspektiven für die synthetische Biologie, molekulare Therapeutika und gezielt gestaltete Bio-Grenzflächen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/programmierbarer-membrantransport
Pressemitteilung - 10.08.2026 Diabetesprävention neu denken Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist über viele Jahre hinweg – Präventions-maßnahmen setzen jedoch häufig erst dann ein, wenn die Blutzuckerwerte bereits erhöht sind. Ein internationales Expertengremium unter Leitung des Uniklinikums Tübingen und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung plädiert deshalb für ein grundlegendes Umdenken: Diabetesprävention sollte den gesamten Lebensverlauf berücksichtigen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/diabetespraevention-neu-denken
Pressemitteilung - 07.08.2026 Können Eiweißbausteine vor Gefäß- und Nierenschäden schützen? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim sowie des Centre for Organismal Studies der Universität Heidelberg nehmen in einem nun gestarteten Forschungsprojekt sogenannte Dipeptide unter die Lupe. Ziel des Forschungsverbunds ist es zu klären, welche Dipeptide eine besondere Schutzwirkung entfalten und wie sie zukünftig für die Therapie von Gefäß- und Nierenerkrankungen genutzt werden können. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/koennen-eiweissbausteine-vor-gefaess-und-nierenschaeden-schuetzen
Pressemitteilung - 05.08.2026 Onkologisches Spitzenzentrum: NCT Heidelberg und Mannheim Cancer Center gemeinsam gefördert Das NCT Heidelberg und das MCC bilden ein CCC-Konsortium (Comprehensive Cancer Center, CCC) und haben erstmals die internationale Begutachtung erfolgreich durchlaufen. Das Konsortium möchte neben der optimalen onkologischen Versorgung seiner Patientinnen und Patienten innovative Entwicklungen in der Krebsmedizin möglichst schnell in der Region verfügbar machen. Deshalb werden klinische Studien eine herausragende Rolle im Konsortium einnehmen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/onkologisches-spitzenzentrum-nct-heidelberg-und-mannheim-cancer-center-gemeinsam-gefoerdert
Pressemitteilung - 03.08.2026 ERC Starting Grant für Forschung zu Posttraumatischer Belastungsstörung Dr. Mykhailo Batiuk wird mit seiner Forschungsgruppe an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg in den kommenden fünf Jahren die biologischen Ursachen der Posttraumatischen Belastungsstörung untersuchen. Der Europäische Forschungsrat fördert das Projekt mit einem ERC Starting Grant in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-starting-grant-fuer-forschung-zu-posttraumatischer-belastungsstoerung
Pressemitteilung - 03.08.2026 Forschung trifft Businessplan Die Carl-Zeiss-Stiftung (CZS) investiert in den kommenden drei Jahren weitere 14 Millionen Euro in den Technologietransfer. Durch neue ergänzende Förderprogramme unterstützt die Stiftung Wissenschaftler:innen dabei, Technologien auf Basis eigener Forschung zur Marktreife zu bringen. Ziel ist, den Transfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft voranzutreiben – für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort Deutschland.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschung-trifft-businessplan
Pressemitteilung - 31.07.2026 Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium entschlüsselt. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-aus-der-malariaforschung-von-sicherungsseilen-und-warteschleifen-der-parasitenvermehrung
Pressemitteilung - 30.07.2026 Dr. Rolf M. Schwiete Uveitis-Zentrum an der Universitätsmedizin Mannheim Eine großzügige Förderung durch die Dr. Rolf M. Schwiete Stiftung in Höhe von 2,5 Mio. Euro bildet die Basis für das Uveitis-Zentrum, das am 29. Juli 2026 an der Universitätsmedizin Mannheim gegründet wurde. Damit sind sowohl ein breites Portfolio an Forschungsprojekten als auch die weitere kontinuierliche Sammlung qualitativ hochwertiger Daten zu dieser seltenen, entzündlichen Augenerkrankung im Rahmen des Uveitis-Registers TOFU* gesichert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/dr-rolf-m-schwiete-uveitis-zentrum-der-universitaetsmedizin-mannheim
Pressemitteilung - 30.07.2026 Universität Freiburg stärkt Transfer und Vernetzung beim Käpsele Innovation Festival Die Universität Freiburg beteiligte sich am diesjährigen Käpsele Innovation Festival mit Beiträgen aus Forschung und Gründungsförderung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Cybersecurity und Resilienz sowie der Austausch und die Vernetzung von Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-freiburg-staerkt-transfer-und-vernetzung-beim-kaepsele-innovation-festival