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Dossiers

Hier finden Sie Dossiers zu Themen der Gesundheitsindustrie. Den Übersichtsartikeln werden laufend aktuelle Fachbeiträge zugeordnet.

  • Dossier - 15.03.2010

    Impfungen sind heute in Deutschland nicht besonders populär wie sich zuletzt bei der heftig geführten Diskussion um das Für und Wider einer Schutzimpfung gegen die sogenannte Schweinegrippe bzw. Neue Grippe gezeigt hat. Dabei wird leicht vergessen dass wahrscheinlich keine andere medizinische Entwicklung so vielen Menschen geholfen hat wie die Immunisierung durch Impfstoffe von der Entdeckung der Kuhpockenvakzinierung durch Edward Jenner 1796 bis hin zu den Programmen der Global Alliance for Vaccines and Immunisation GAVI mit denen allein seit dem Jahr 2000 über 250 Millionen Kinder in den Entwicklungsländern geimpft worden sind und die schätzungsweise fünf Millionen Menschen das Leben retteten.

  • Dossier - 22.02.2010

    Erkrankungen der Lunge sind mit Abstand weltweit die führende Todesursache. Drei Millionen Opfer fordert die chronisch obstruktive Lungenkrankheit 23 Millionen der Lungenkrebs 15 Millionen Tote hat die Weltgesundheitsorganisation WHO bei Tuberkulose gezählt. Besserung ist nicht in Sicht Fachleute rechnen mit einem weiteren Anstieg der Todesfälle besonders für chronisch obstruktive Lungenkrankheiten COPD Lungenkrebs und Tuberkulose TB. 2020 werden von den 68 Millionen Todesfällen weltweit 119 Millionen durch Lungenkrankheiten verursacht sein.

  • Dossier - 01.02.2010

    Unter metabolischen Erkrankungen versteht man Störungen des intermediären Betriebsstoffwechsels die angeboren oder erworben sein können. Sowohl die Ausmaße als auch das Vorkommen von Stoffwechselkrankheiten sind dabei sehr unterschiedlich und reichen von weit verbreiteten Volkskrankheiten wie Diabetes bis hin zu seltenen Erbkrankheiten mit oftmals tödlichen Folgen. Unter anderem durch neue Ansätze in der Genomforschung rücken metabolische Erkrankungen vermehrt in den Fokus von Wissenschaft und Industrie.

  • Dossier - 11.01.2010

    Die Grüne Gentechnik umfasst alle Verfahren, bei denen durch das Einbringen zusätzlicher (oftmals artfremder) Gene in das ursprüngliche Pflanzengenom gentechnisch veränderte Pflanzen erzeugt werden. Hierbei kann es sich um ein einzelnes Gen oder um mehrere Gene handeln, wie es beispielsweise bei der Etablierung eines neuen (artfremden) Stoffwechselwegs erforderlich ist. Erste Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen wurden im Jahre 1986 in den USA durchgeführt. Seitdem nimmt der weltweite Anbau Jahr für Jahr zu.

  • Dossier - 24.11.2009

    Smog, Chemikalien in Flüssen, Feinstaub aus Kopiergeräten in Büros - der Mensch ist in seiner Umwelt vielen giftigen Einflüssen ausgesetzt. Umweltmediziner untersuchen die Auswirkungen solcher Einflüsse und versuchen, sie so gering wie möglich zu halten. Molekular- und Zellbiologen, aber auch Biotechnologen sind dabei unverzichtbar. Sie helfen zum einen, die biologischen Wirkungsweisen von Umweltgiften auf zellulärer und molekularer Ebene zu erforschen. Zum anderen entwickeln sie Instrumente, die Umweltgifte frühzeitig detektieren können: sogenannte Biosensoren.

  • Dossier - 26.08.2009

    Alles ist so individuell in der Natur – wie soll ein Biologe da zu allgemeinen Aussagen über die Funktionsweise des Lebens kommen? Es geht nicht ohne Modelle, die für das Ganze stehen. Die moderne Forschung bedient sich heute stellvertretender Arten aus den Reichen der Bakterien, Pilze, Pflanzen und Tiere, die ihr etwas über grundlegende biologische Prinzipien verraten. Inwieweit lässt sich das an ihnen gewonnene Wissen auf andere Organismen inklusive dem Menschen übertragen? Und was macht die Hefe, den Wurm, die Taufliege und Co. überhaupt zu guten Modellen?

  • Dossier - 30.07.2009

    Biopharmazeutische Hersteller holen immer mehr therapeutische Proteine aus ihren Fermentern. Der Produktivitätszuwachs hat der Industrie aber ein Problem beschert. Denn die Reinigung der biotechnologischen Produkte im Jargon Downstream Processing ist kostspielig und verschlingt bis zu 80 Prozent der Herstellungskosten. Vielerorts gibt es Bestrebungen nach dem Herstellungsprozess Upstream den Downstream-Prozess zu optimieren.

  • Dossier - 16.07.2009

    Nach einer Statistik des europäischen Patentamtes EPA vor zwei Jahren kamen insgesamt 1065 biotechnologische Patentanmeldungen aus Deutschland. In den kommenden Jahren erwarten Experten eine deutliche Steigerung. Für Erfinder in den Life Sciences stellt die Patentierung von Produkten oder Prozessen nicht selten eine richtige Herausforderung dar. Viele erwartet häufig ein wahrer Paragraphen-Dschungel.

  • Dossier - 25.06.2009

    Die Verdoppelung des Erbguts ist elementar für das Fortbestehen des Lebens. Der molekulare Mechanismus ist bei allen Organismengruppen sehr ähnlich. Obwohl die Grundlagen schon sehr gut erforscht sind, beschäftigen sich Forscher noch heute mit Fragen rund um die Replikation der DNA. Es geht dabei nicht nur um das bloße Verständnis eines basalen biologischen Vorgangs, sondern auch um medizinische Aspekte.

  • Dossier - 25.05.2009

    Die Gründung eines Unternehmens ist ein äußerst komplexer Prozess gerade in wissensintensiven Branchen wie beispielsweise der Biotechnologie. Die Entwicklung einer vagen Geschäftsidee hin zu einem erfolgreichen Unternehmen ist durch verschiedene Phasen gekennzeichnet die an die Qualifikation und die Lernfähigkeit der Gründerpersonen hohe Anforderungen stellen. Vor allem in Fragen der Finanzierung und der betriebswirtschaftlichen Organisation müssen die Existenzgründer oft komplettes Neuland betreten.

  • Dossier - 11.05.2009

    Die Diabetes-Lawine rollt in Deutschland leben die europaweit die meisten Diabetiker im Jahr 2010 soll die Marke von 10 Millionen Patienten erreicht sein. Doch was tut Deutschland? Immer noch viel zu wenig sagen Fachleute. Vieles läuft nebeneinander wenig wird evaluiert wird zerrieben im Mahlstrom der Partikularinteressen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache Die Stoffwechselkrankheit Diabetes hat die Ausmaße einer weltweiten Epidemie angenommen. Sie bedroht nicht nur die Gesundheit sondern das soziale Gefüge und Volkswirtschaften. 38 Millionen starben nach Angaben der International Diabetes Foundation IDF 2007 an den Folgen des Diabetes.

  • Dossier - 20.04.2009

    Die Gefährlichkeit einer Krebserkrankung hängt in hohem Maße von der Fähigkeit der Tumorzellen zur Metastasierung ab. Das heißt ihrer Ausbreitung und Ansiedlung in anderen Organen des Körpers wo sie Sekundärtumoren bilden. Es ist diese Fähigkeit der Krebszellen die eine Behandlung so schwierig macht. Oft wird der Krebs nicht an den Symptomen des Primärtumors sondern erst am Wachstum von Sekundärtumoren erkannt. Die Metastasierung von Krebszellen ist der Grund warum eine Früherkennung so wichtig ist.

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