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4eu+: neue Ausschreibungsrunde für seed4eu+ und Gastprofessuren

In eine neue Ausschreibungsrunde gehen die beiden interuniversitären Förderprogramme „SEED4EU+“ und „4EU+ Visiting Professorships“. Damit verfolgt die 4EU+ European University Alliance das Ziel, die Verbindungen zwischen den acht Partneruniversitäten zu stärken, neuen Ideen Raum zu geben und universitätsübergreifende Projekte zu unterstützen. So sollen Studierende, Lehrende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen einer forschenden Volluniversität auf europäischer Ebene – einer „comprehensive and research-intensive European University“ – noch stärker miteinander verbunden werden. Beide Formate werden erstmals in den beiden Förderlinien „Early Career“ für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie „Standard“ für erfahrene Forscherinnen und Forscher ausgeschrieben. Informationsveranstaltungen zu den Ausschreibungen finden am 30. Juni 2026 online statt. Die Antragstellung ist jeweils bis zum 13. Oktober 2026 möglich.

Mit dem interuniversitären Förderprogramm „SEED4EU+“ verfolgt die 4EU+ European University Alliance das Ziel, universitätsübergreifende Projekte zu unterstützen und innovativen Ideen Raum zu geben. Gemeinsame Aktivitäten in der Forschung stehen im Mittelpunkt der vierten Ausschreibungsrunde. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Promotion, die kreative Vorhaben universitätsübergreifend an mindestens drei 4EU+-Standorten umsetzen wollen. Thematisch sollen sich die geplanten Projekte an mindestens einem der vier Flagships der Allianz orientieren. Die maximale Fördersumme je Projekt beträgt in beiden Förderlinien 40.000 Euro.

Neue Ansätze in Forschung und Lehre zu entwickeln und neues Wissen zu generieren ist das Ziel der „4EU+ Visiting Professorships“. Die Gastprofessuren wenden sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller acht Partneruniversitäten, die mit ihren Teams an der jeweiligen Gastgeberuniversität gemeinsame Aktivitäten in Forschung und Lehre durchführen wollen. Dazu gehört der Aufbau von 4EU+-Forschungsteams, die Organisation von Konferenzen oder Seminaren, die Übernahme von Aufgaben in der Lehre und die Entwicklung neuer Lehrformate ebenso wie die Kommunikation der Ergebnisse in die Gesellschaft. Die Gastprofessuren sind auf eine Dauer von drei bis sechs Wochen ausgelegt und können in mehreren Intervallen über den Zeitraum eines akademischen Jahres absolviert werden.

Antragsberechtigt in den Förderlinien „Early Career“ sind in beiden Förderprogrammen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotion zum Zeitpunkt des Förderbeginns mindestens zwei und höchstens zehn Jahre zurückliegt. Interessierte können sich im Rahmen der online durchgeführten Informationsveranstaltung am 30. Juni über die Ausschreibungen informieren. Der Call für „SEED4EU+“ beginnt um 12 Uhr, der Call für die „4EU+ Visiting Professorships“ folgt um 13 Uhr. Fragen zu beiden Förderprogrammen beantwortet an der Universität Heidelberg die Stabsstelle 4EU+.

In der 4EU+ European University Alliance haben sich die acht Universitäten Prag, Heidelberg, Paris-Panthéon-Assas, Sorbonne/Paris, Kopenhagen, Genf, Mailand und Warschau zusammengeschlossen. Der Verbund der Partneruniversitäten gehört zu den Universitätsallianzen, die im Rahmen der

Erasmus+-Ausschreibung „Europäische Hochschulen“ gefördert werden. Mit der Unterstützung strategischer Hochschulpartnerschaften und dem Aufbau eines integrierten Hochschulsystems verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, Forschung, Lehre und Innovation in Europa in neuen Strukturen zu bündeln und damit den europäischen Bildungsraum zu modernisieren und zu stärken.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/4eu-plus-neue-ausschreibungsrunde-fuer-seed4eu-plus-und-gastprofessuren