Pressemitteilung - 27.07.2026 Fortschritt in der Krebsforschung: Neue Software erleichtert die Analyse komplexer Gewebebilder Dank moderner Bildgebungsverfahren ist es inzwischen möglich, mit nur einer Gewebeprobe zu ermitteln, welche Zellen im Gewebe vorhanden sind und wie diese organisiert sind. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, des Universitätsklinikums Düsseldorf und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie hat nun eine Software entwickelt, die bei der Analyse dieser Ergebnisse künftig unterstützen soll. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fortschritt-der-krebsforschung-neue-software-erleichtert-die-analyse-komplexer-gewebebilder
Pressemitteilung - 15.07.2026 Mikrobiom im Darm: Gesamtmenge scheint wichtiger als genaue Zusammensetzung Das Darmmikrobiom gilt als wichtiger Schlüssel für Gesundheit und Krankheit. Dennoch haben bisher nur wenige Erkenntnisse aus der Mikrobiomforschung den Weg in die klinische Anwendung gefunden. Forschende der Universität Hohenheim in Stuttgart zeigen nun, dass ein grundlegender Perspektivwechsel nötig sein könnte: Nicht nur die Zusammensetzung des Mikrobioms, sondern auch die absolute Menge an Darmbakterien könnte entscheidend sein. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mikrobiom-im-darm-gesamtmenge-scheint-wichtiger-als-genaue-zusammensetzung
Pressemitteilung - 09.07.2026 1,2 Millionen Euro für mehr Sicherheit in der Gentherapie Die zukünftige Ausgründung BiObservR der Universität und des Universitätsklinikums Freiburg wird durch das EXIST-Gründungsstipendiums des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie seit April 2026 gefördert. Das Unternehmen entwickelt spezielle Testverfahren für neue Gentherapien. Sie sollen früh zeigen, ob eine Behandlung nicht nur an der gewünschten Stelle im Erbgut wirkt, sondern möglicherweise auch unbeabsichtigte Veränderungen auslöst. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/12-millionen-euro-fuer-mehr-sicherheit-der-gentherapie
Pressemitteilung - 26.06.2026 CRIION Joachim Frank-Preis 2026 für Freiburger Krebsforschende Am Donnerstag, den 25. Juni 2026, wurden bei der Verleihung des CRIION Joachim Frank-Preises 2026 mehrere Freiburger Krebsforschende geehrt, darunter Prof. Dr. Robert Zeiser, der den Preis für Biomedizinische Forschung erhielt. Prof. Dr. Jürgen Finke, PD Dr. Florian Scherer und PD Dr. Elisabeth Schorb vom Universitätsklinikum Freiburg sowie Prof. Dr. Gerald Illerhaus vom Klinikum Stuttgart wurden mit dem Preis für Klinische Medizin ausgezeichnet.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/criion-joachim-frank-preis-2026-fuer-freiburger-krebsforschende
Pressemitteilung - 29.05.2026 FCI fördert Lehrkonzept für Chemie von morgen Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt das Lehrangebot „DigiChemJN“ an der Fakultät für Chemie und Pharmazie. DigiChemJN stärkt die Data Literacy von Studierenden, indem es Wissen zu datenbasierten Forschungsmethoden, experimentellen Datensätzen und Künstlicher Intelligenz (KI) vermittelt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fci-foerdert-lehrkonzept-fuer-chemie-von-morgen
Pressemitteilung - 06.05.2026 Nobelpreisträger Shimon Sakaguchi spricht beim internationalen Symposium "Frosters in Skin Immunity" in Heidelberg Vom 15. bis 16. Mai 2026 tagen führende Expertinnen und Experten aus Dermatologie und Immunologie in Heidelberg. Die Konferenz wird vom Sonderforschungsbereich Transregio 156 „Die Haut als Sensor und Initiator lokaler und systemischer Immunität“ gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg ausgerichtet und markiert den Abschluss der dritten Förderperiode des Konsortiums. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nobelpreistraeger-shimon-sakaguchi-spricht-beim-internationalen-symposium-frosters-skin-immunity-heidelberg
Förderung FaBI — Dissertationspreis für herausragende Dissertationen im Bereich Bioinformatik Wettbewerb, Förderung durch: FaBi Fachgruppe Bioinformatik, Einreichungsfrist: 15.05.2027 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/fabi-dissertationspreis-fuer-herausragende-dissertationen-im-bereich-bioinformatik
Pressemitteilung - 27.01.2026 Mit KI die Evolution genetischer Kontrollelemente im Gehirn nachverfolgen Mithilfe Künstlicher Intelligenz ist es möglich, die Evolution genetischer Kontrollelemente in dem Kleinhirn von Säugetieren nachzuverfolgen. Ein Forschungsteam unter Leitung von Biologinnen und Biologen der Universität Heidelberg sowie des Vlaams Instituut voor Biotechnologie und der KU Leuven hat dafür fortschrittliche KI-Modelle entwickelt. Sie sind in der Lage, die Aktivität dieser Elemente allein anhand ihrer DNA-Sequenz vorherzusagen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mit-ki-die-evolution-genetischer-kontrollelemente-im-gehirn-nachverfolgen
Pressemitteilung - 22.01.2026 Knowledge Connector: bessere klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum haben ein digitales Werkzeug entwickelt, das klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie erheblich beschleunigt und verbessert. Der Knowledge Connector erlaubt die strukturierte und standardisierte Auswertung umfangreicher molekularer Tumorprofile und macht sie schneller verfügbar.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/knowledge-connector-bessere-klinische-entscheidungen-der-molekularen-praezisionsonkologie
Pressemitteilung - 17.12.2025 Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Tübingen eröffnen Center for Digital Health Mit der Eröffnung des Center for Digital Health stärkt die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen mit dem Universitätsklinikum Tübingen ihre strategischen Aktivitäten im Bereich Digitalisierung in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Das neue Zentrum schafft eine sichtbare, kliniknahe Struktur, die Expertise aus Medizin- und Bioinformatik, Data Science und Maschinellem Lernen zusammenführt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/medizinische-fakultaet-und-universitaetsklinikum-tuebingen-eroeffnen-center-digital-health
Pressemitteilung - 26.11.2025 Blutbildung: Zwei Systeme mit unterschiedlichen Zuständigkeiten Erst seit Kurzem ist bekannt, dass im Körper zwei parallele Systeme der Blutbildung existieren. Forschende am DKFZ haben eine Methode entwickelt, um in der Maus erstmals beide Systeme getrennt zu untersuchen. Ihre Erkenntnis: Ein Großteil der Immunzellen stammt nicht von klassischen Blutstammzellen aus dem Knochenmark ab, sondern von Vorläuferzellen, die von den Blutstammzellen unabhängig sind und bereits im Embryo angelegt werden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/blutbildung-zwei-systeme-mit-unterschiedlichen-zustaendigkeiten
Pressemitteilung - 07.11.2025 Wie die biologische Uhr im weiblichen Fortpflanzungstrakt tickt - Breakthrough of the Year Award 2025 für Ângela Gonçalves Endometriose, Eierstockkrebs, Menopause – noch immer wenig erforscht und oft falsch diagnostiziert. Ângela Gonçalves kombiniert KI, Molekularbiologie und klinische Erkenntnisse, um Strategien für die Früherkennung, personalisierte Versorgung und gesünderes Altern zu entwickeln – und damit geschlechtsspezifische Vorurteile in der Medizin direkt in Frage zu stellen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-die-biologische-uhr-im-weiblichen-fortpflanzungstrakt-tickt-breakthrough-year-award-2025-fuer-angela-goncalves
Pressemitteilung - 08.10.2025 Neue CRIION Professur für Bioinformatik stärkt mit Künstlicher Intelligenz die Onkologie-Forschung in Freiburg Jun.-Prof. Dr. Maria Kalweit wird mit sechsjähriger Förderung Methoden des Maschinellen Lernens und der Bioinformatik entwickeln und nutzen, um neuartige, datengetriebene Diagnose-, Prognose- und Therapiemöglichkeiten in der Onkologie und Hämatologie zu ermöglichen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-criion-professur-fuer-bioinformatik-staerkt-mit-kuenstlicher-intelligenz-die-onkologie-forschung-freiburg
Pressemitteilung - 17.09.2025 KI-Modell prognostiziert Krankheitsrisiken Jahrzehnte im Voraus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vom DKFZ haben ein KI-Modell entwickelt, das das langfristige individuelle Risiko für mehr als 1.000 Erkrankungen einschätzt. Das Modell, das auf anonymisierten medizinischen Daten aus Großbritannien und Dänemark trainiert und getestet wurde, kann Gesundheitsereignisse für eine Zeitspanne von über einem Jahrzehnt prognostizieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-modell-prognostiziert-krankheitsrisiken-jahrzehnte-im-voraus
Pressemitteilung - 15.09.2025 Wie HIV ins Erbgut gelangt – Forschende decken unbekannten Mechanismus auf Forschende am Uniklinikum Heidelberg haben einen bislang unbekannten Mechanismus entschlüsselt, mit dem HIV-1 seine Integrationsorte im menschlichen Erbgut gezielt auswählt. Ein Forschungsteam konnte nachweisen, dass RNA:DNA-Hybride als Wegweiser für das Virus dienen. Diese Erkenntnisse legen eine Schwachstelle im Lebenszyklus von HIV offen, und liefern neue therapeutische Ansatzpunkte, um HIV-Reservoire im Körper gezielt zu kontrollieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-hiv-ins-erbgut-gelangt-forschende-decken-unbekannten-mechanismus-auf
Pressemitteilung - 09.09.2025 Mehr Diagnosen für seltene Erkrankungen durch „Solvathons“ Dank eines neuen Workshop-Formats, den „Solvathons“, haben europäische Wissenschaftler*innen über 100 Familien mit seltenen Krankheiten zu einer Diagnose verholfen. Bei diesen kommen Ärzt*innen sowie Expert*innen aus Genetik und Bioinformatik aus Europa zusammen, um gemeinsam ungelöste Krankheitsfälle zu bearbeiten. Das Konzept wurde im europäischen Forschungsprojekt Solve-RD entwickelt, das vom Universitätsklinikum Tübingen koordiniert wurde.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mehr-diagnosen-fuer-seltene-erkrankungen-durch-solvathons
Pressemitteilung - 25.08.2025 Mikrobiom-Forschung: Speicheltypen als möglicher Risikoindikator Eine einfache Speichelprobe könnte künftig wertvolle Hinweise auf die Zusammensetzung des Magen- und Dünndarm-Mikrobioms liefern. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Universität Hohenheim in Stuttgart. Die Forschenden zeigen, dass sich das Mikrobiom des oberen Verdauungstrakts zuverlässig über Speichelproben charakterisieren und Menschen verschiedenen Mikrobiomtypen zuordnen lassen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mikrobiom-forschung-speicheltypen-als-moeglicher-risikoindikator
KI-gestütze Bilderkennung beschleunigt Identifizierung von Zebrafischmutanten - 16.07.2025 EmbryoNet AI identifiziert selbstständig Entwicklungsstörungen Die embryonale Entwicklung ist bei komplexen Organismen über Signalwege genau reguliert. Bei Störung dieser Signalwege entstehen charakteristische phänotypische Entwicklungsschäden, die nicht immer leicht zu erkennen sind. Der Entwicklungsbiologe Prof. Dr. Patrick Müller hat mit der Software EmbryoNet an der Universität Konstanz ein Tool entwickelt, mit der sich Entwicklungsstörungen zuverlässig per Bildanalyse identifizieren lassen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/embryonet-ai-identifiziert-selbststaendig-entwicklungsstoerungen
Pressemitteilung - 11.07.2025 Molekulares Wettrüsten: Wie das Genom sich gegen Feinde von innen verteidigt Ein internationales Forschungsteam hat einen Mechanismus des evolutionären Wettrüstens in menschlichen Zellen entschlüsselt. Die Ergebnisse geben Einblicke, wie mobile Elemente in der DNA zelluläre Funktionen für sich vereinnahmen – und wie die Zelle sich dagegen wehren kann, um zum Beispiel Tumorbildung oder chronische Entzündungen zu verhindern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/molekulares-wettruesten-wie-das-genom-sich-gegen-feinde-von-innen-verteidigt
Pressemitteilung - 21.05.2025 Wie Altern das Blutsystem von Menschen und Mäusen verändert Das Reservoir an Blutstammzellen schrumpft mit dem Alter. Es wird von Stammzellen dominiert, die Immunzellen hervorbringen, die mit chronischen Entzündungen in Verbindung stehen. Fast alle der untersuchten 60-Jährigen zeigen diese Veränderung. Eine neue Entdeckung könnte helfen, die chronischen Entzündungen zu erklären, die anfälliger für Krankheiten machen. Sie könnte dazu beitragen, Frühwarnzeichen für ungesunde Alterungsprozesse zu erkennen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-altern-das-blutsystem-von-menschen-und-maeusen-veraendert
Pressemitteilung - 08.04.2025 Freiburger Krebsforscherin erhält Deutschen Krebspreis 2025 Melanie Börries, Professorin für Medizinische Bioinformatik an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und Direktorin des Instituts für Medizinische Bioinformatik und Systemmedizin des Universitätsklinikums Freiburg wird für ihre wegweisende Arbeit zur personalisierten Krebstherapie ausgezeichnet.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/freiburger-krebsforscherin-erhaelt-deutschen-krebspreis-2025
Pressemitteilung - 07.04.2025 Interdisziplinäre Forschung soll neue, dringend benötigte Insektizide zur Bekämpfung der Malaria liefern Die Medizinische Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und die Technische Hochschule Mannheim kombinieren die Expertise Infektionsforschung, Massenspektrometrie und Bioinformatik zur Überwindung von Resistenzen der Malaria-Überträger. Das Projekt wird finanziell durch die Gates Foundation unterstützt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/interdisziplinaere-forschung-soll-neue-dringend-benoetigte-insektizide-zur-bekaempfung-der-malaria-liefern
Pressemitteilung - 27.02.2025 EU-Projekt: Neue molekulare Interventionen gegen Virusinfektionen Mit gezielten molekularen Eingriffen in den Vermehrungszyklus und die Immunerkennung von Viren sollen der virale Zelleintritt und die Virusvermehrung unterbunden werden. Die Wissenschaftler arbeiten an neuen Ansätzen zur Bekämpfung hochgefährlicher Viruserkrankungen wie Gelbfieber oder Lassafieber. Die Europäische Union fördert das Verbundprojekt über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt knapp acht Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eu-projekt-neue-molekulare-interventionen-gegen-virusinfektionen
Pressemitteilung - 30.01.2025 Darmentzündungen: Intervallfasten könnte bei chronischen Erkrankungen helfen Intervallfasten könnte Entzündungsprozesse im Darm eindämmen und den Ausbruch chronischer Krankheiten verzögern – zu diesem Ergebnis kommt eine an Mäusen durchgeführte Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart. Ein weiteres Ergebnis: Das Mikrobiom des Darms liefert schon vor dem Beginn erster Symptome Hinweise auf eine bevorstehende Kolitis. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert dieses Verbundprojekt mit rund 425.000 Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/darmentzuendungen-intervallfasten-koennte-bei-chronischen-erkrankungen-helfen
Pressemitteilung - 17.01.2025 Diagnosen für mehr als 500 Patientinnen und Patienten Mehr als 500 europäische Patientinnen und Patienten mit unbekannten Krankheiten haben durch neue genetische Forschung eine Diagnose erhalten. Dazu gehören seltene neurologische Erkrankungen, schwere geistige Erkrankungen, Muskelkrankheiten und erblicher Magen-Darm-Krebs. Die Diagnosen wurden in umfassender europäischer Zusammenarbeit gestellt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/diagnosen-fuer-mehr-als-500-patientinnen-und-patienten
Pressemitteilung - 16.01.2025 Neue Waffen gegen Viren Für die Forschung an neuen Therapien gegen Viren erhält Dr. Petr Chlanda, Virologe und Forschungsgruppenleiter an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, eine Förderung der Europäischen Union von mehr als 720.000 Euro. Seine Arbeit ist Teil des interdisziplinären, internationalen Projekts DEFENDER, das innovative Ansätze zur Bekämpfung von neu und wieder auftretenden Viren entwickelt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-waffen-gegen-viren
Dossier: Innovative tierversuchsfreie Forschung in Baden-Württemberg - 05.12.2024 Mini-Organe und Multi-Organ-Chips - Wo Labormäuse vielleicht bald in Rente gehen Tierversuche ade? Ein Blick auf die baden-württembergische Forschungslandschaft zeigt, wie Forschende in den Lebenswissenschaften neue Wege beschreiten, um im Sinne des 3R-Prinzips auf Tierversuche zu verzichten, sie zu reduzieren oder die Haltungsbedingungen für Tiere zu verbessern. Sie investieren damit in die Zukunft und steigern gleichzeitig die Qualität der Ergebnisse.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier/mini-organe-und-multi-organ-chips-wo-labormaeuse-vielleicht-bald-rente-gehen
Vicinity Bio: Optimierung der Krebsdiagnostik - 27.11.2024 Umfassende histologische Diagnostik dank hochdimensionaler Bildgebung und Künstlicher Intelligenz Die mikroskopische Begutachtung von Gewebeproben ist vor allem in der Tumordiagnostik unverzichtbar. Durch neuartige Bildgebungsverfahren in Kombination mit maschinellem Lernen kann das Tübinger Unternehmen Vicinity Bio jetzt aus Schnittpräparaten umfangreiche Datensätze einzelner Zellen erstellen. Dies ermöglicht Unterstützung beim Finden zielgerichteterer Therapien und ein besseres Verständnis von Abläufen und Funktionen in Geweben und Tumoren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/umfassende-histologische-diagnostik-dank-hochdimensionaler-bildgebung-und-kuenstlicher-intelligenz
Pressemitteilung - 04.11.2024 Carl-Zeiss-Stiftung fördert vielversprechende Projekte aus Physik und Elektrobiotechnologie am KIT Forschende des KIT haben erfolgreich eine Förderung der Carl-Zeiss-Stiftung eingeworben. Im Projekt „UCART” arbeitet die Physikerin Professorin Anke-Susanne Müller an einer neuen Methode der Strahlentherapie, bei der Tumore mit einem Elektronenbeschleuniger direkt im Körper bestrahlt werden. Der Elektrobiotechnologe Professor Dirk Holtmann will im Projekt „CoMet2“ ein Verfahren entwickeln, mit dem sich CO2 in wertvolle Chemikalien umwandeln lässthttps://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/carl-zeiss-stiftung-foerdert-vielversprechende-projekte-aus-physik-und-elektrobiotechnologie-am-kit
Pressemitteilung - 01.11.2024 Hoffnung für Hirntumorpatienten durch neue Impfstoffe Die Forschung von Professor Dr. med. Michael Platten hat ein Ziel: Er will die Heilung einer der tödlichsten Formen von Hirntumoren vorantreiben, der sogenannten Gliome. Mit seiner Forschung hat er gezeigt, dass das Immunsystem der Betroffenen mit Hilfe neuartiger Impfstoffe gegen die Krebsform mobilisiert werden kann. Die körpereigene Abwehr ist dann in der Lage, sehr präzise gegen veränderte Proteine vorzugehen, die das Tumorwachstum antreiben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hoffnung-fuer-hirntumorpatienten-durch-neue-impfstoffe
Pressemitteilung - 23.10.2024 Startschuss für den Forschungs- und Lehrcampus der Medizinischen Fakultät Mannheim Mit einer symbolischen Grundsteinlegung fiel heute an der Baugrube gegenüber dem Universitätsklinikum Mannheim und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Mannheim Medical Technology (MMT-) Campus der Startschuss für den Bau eines Forschungs- und Lehrcampus der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Im ersten Schritt werden hier ein allgemeines Forschungsgebäude und das Center for Cardiovascular Disease Control (CCDC) errichtet. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/startschuss-fuer-den-forschungs-und-lehrcampus-der-medizinischen-fakultaet-mannheim
Pressemitteilung - 19.09.2024 Qualitätsstandards für den Blick ins Tumorerbgut Die personalisierte Medizin mit individuell maßgeschneiderten Therapien wird bei Krebserkrankungen mehr Realität. Dazu benötigt es einen Blick in das Erbgut der Tumoren. Eine Forschergruppe aus dem Deutschen Netzwerk für Personalisierte Medizin (DNPM) hat erfasst, nach welchen Qualitätsstandards die Genomanalysen in Deutschland durchgeführt werden. Die Daten sind Voraussetzung, um die Gensequenzierung in die Routineversorgung zu integrieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/qualitaetsstandards-fuer-den-blick-ins-tumorerbgut
Pressemitteilung - 22.08.2024 Schneller zur personalisierten Immuntherapie Die Kenntnis der Zielstrukturen für die Abwehrzellen ist Voraussetzung für die Entwicklung personalisierter Krebs-Immuntherapien. Forschende aus dem DKFZ und dem NCT Heidelberg veröffentlichen ein auf Massenspektroskopie basierendes Verfahren, um solche tumorspezifischen „Neoepitope" zu identifizieren. Das Analyseverfahren ist auf die Detektion dieser vorkommenden Proteinfragmente ausgelegt und kommt mit geringsten Mengen an Probenmaterial…https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schneller-zur-personalisierten-immuntherapie
Pressemitteilung - 22.07.2024 Genetische Diagnostik Ultra-Seltener Erkrankungen Die Mehrzahl der Seltenen Erkrankungen ist genetisch verursacht. Die zugrundeliegende Erbgutveränderung kann immer besser beispielsweise durch die so genannten Exom-Sequenzierung (ES) gefunden werden und so zu einer molekulargenetischen Diagnosestellung führen. Die ES ist eine Untersuchung aller Abschnitte unserer Erbsubstanz (DNA), die Proteine kodiert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/genetische-diagnostik-ultra-seltener-erkrankungen
Pressemitteilung - 17.07.2024 Was Muskeln stark macht - oder schwach Neue Erkenntnisse über die seltene Muskelerkrankung FSHD. Die fazioskapulohumerale Muskeldystrophie (FSHD) ist eine erbliche Muskelerkrankung, die mit einer Schwäche der Skelettmuskulatur einhergeht und zu fortschreitendem Muskelabbau führt. Mit fünf bis zwölf Betroffenen pro 100.000 Einwohner zählt sie zu den seltenen Erkrankungen – was für Patientinnen und Patienten problematisch ist.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/was-muskeln-stark-macht-oder-schwach
Pressemitteilung - 12.06.2024 Erregeridentifikation – optimierte Diagnostik dank Next Generation Sequencing Invasive Infektionen wie eine Sepsis müssen umgehend und zielgerichtet behandelt werden. Fachleuten des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ist es gelungen, gemeinsam mit Verbundpartnern ein neu gedachtes Nachweisprinzip zu etablieren, das durch schnelle, hochpräzise Erregeridentifikation entscheidend dazu beitragen kann, Leben zu retten. Hierfür erhalten sie den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 2024.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erregeridentifikation-optimierte-diagnostik-dank-next-generation-sequencing
Pressemitteilung - 31.05.2024 Toolkit macht Proteindesign schneller und leichter zugänglich Forscher am Max Planck Institut für Biologie Tübingen, der Universität Tübingen und des Universitätsklinikums Tübingen haben ein internetbasiertes Toolkit entwickelt, um Proteindesign schneller und einfacher zu machen. Hierzu braucht man als Nutzer keine große Rechnerkapazität oder extensive Erfahrung im Bereich des Proteindesigns.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/toolkit-macht-proteindesign-schneller-und-leichter-zugaenglich
Pressemitteilung - 21.05.2024 Auf der Suche nach besseren Therapiemöglichkeiten: Forscher wollen Produktionszellen für Biopharmazeutika optimieren Bessere Zellfabriken für die Herstellung modernster Biotherapeutika: Das ist das Ziel zweier Forschungsprojekte der Hochschule Biberach (HBC). Forscher des Instituts für Angewandte Biotechnologie (IAB) befassen sich intensiv mit der Frage, wie Produktionszelllinien optimiert werden können, damit Patienten, die an schwerwiegenden Krankheiten wie beispielsweise Tumoren oder Alzheimer leiden, besser therapiert werden können. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auf-der-suche-nach-besseren-therapiemoeglichkeiten-forscher-wollen-produktionszellen-fuer-biopharmazeutika-optimieren
Pressemitteilung - 22.03.2024 Entschlüsselung der männlichen Geschlechtsbestimmung in Braunalgen Forschende des Max-Planck-Instituts für Biologie in Tübingen haben Neuland betreten und gezeigt, dass ein HMG-Box-Gen in Braunalgen für die Bestimmung des männlichen Geschlechts entscheidend ist. Dieser Durchbruch erweitert unser Verständnis der Mechanismen zur Geschlechtsbestimmung in eukaryotischen Organismen erheblich. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/entschluesselung-der-maennlichen-geschlechtsbestimmung-braunalgen
Pressemitteilung - 19.01.2024 Von Algenresten zu hochwertigen Bioaktivstoffen Europäisches Projekt iCULTURE will Makroalgen nachhaltig nutzen Algen als neue Ressource für hochwertige Bioaktivstoffe: Das ist das Ziel des EU-Projekts iCULTURE. Es zielt darauf ab, ein Fermentationsverfahren zu entwickeln, das Meeresalgen in bioaktive Wirkstoffe wie beispielsweise antimikrobielle Peptide umwandelt. Gefördert werden die 17 Partner aus zehn Ländern, darunter die Universität Ulm, im Rahmen von Horizon Europe mit sechs Millionen Euro über einen Zeitraum von vier Jahren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/von-algenresten-zu-hochwertigen-bioaktivstoffen-europaeisches-projekt-iculture-will-makroalgen-nachhaltig-nutzen
Pressemitteilung - 15.12.2023 Mit Künstlicher Intelligenz Patientinnen und Patienten mit Herzschwäche besser versorgen Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert ein gemeinsames Projekt der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Universitätsmedizin Mainz mit fünf Millionen Euro. Das interdisziplinäre Team will mittels umfangreicher Datenanalysen durch Künstliche Intelligenz individualisierte Therapien für Betroffene mit Herzschwäche entwickeln. Teil des Projektes ist eine Studie zur Robotik-unterstützten Bewegungstherapie.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mit-kuenstlicher-intelligenz-patientinnen-und-patienten-mit-herzschwaeche-besser-versorgen
Pressemitteilung - 30.11.2023 Ein Antibiotikum auf Zeitreise Forschungsteam der Universität Tübingen dreht die Evolution einer bakterientötenden Stoffklasse mithilfe von Computertechnik zurück – Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Medikamente.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-antibiotikum-auf-zeitreise
Pressemitteilung - 09.11.2023 Dietmar Hopp Stiftung fördert Forschung zu Krebserkrankungen des Gehirns mit 20 Millionen Euro An der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) entsteht ein „Europäisches Zentrum für Neuroonkologie“. Ziel ist es zu erforschen, welche Rolle das Nervensystem bei der Resistenz von Hirntumoren gegenüber Therapien und bei der Bildung von Hirnmetastasen spielt sowie personalisierte Immuntherapien gegen Hirntumoren zu entwickeln. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/dietmar-hopp-stiftung-foerdert-forschung-zu-krebserkrankungen-des-gehirns-mit-20-millionen-euro
Pressemitteilung - 11.05.2023 11 Millionen Euro für innovatives Projekt zur personalisierten Krebsbehandlung Ein neues Verbundprojekt zur personalisierten Krebsmedizin wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit Mai 2023 im Rahmen der Medizininformatik-Initiative mit insgesamt 11 Millionen Euro gefördert. Das Verbundprojekt PM⁴Onco hat zum Ziel, den Datentransfer zwischen onkologischen Exzellenzzentren zugunsten maßgeschneiderter Therapien zu verbessern. Koordiniert wird es am Universitätsklinikum Freiburg.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/11-millionen-euro-fuer-innovatives-projekt-zur-personalisierten-krebsbehandlung
Pressemitteilung - 04.04.2023 Nächster Schritt für die Nanoporentechnologie Der Zukunftscluster nanodiag BW startet mit vier Förderprojekten in seine erste Umsetzungsphase. Bewilligungsbescheide des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Gesamthöhe von annähernd 15 Mio. Euro gehen dieser Tage bei den Akteuren des Zukunftsclusters nanodiag BW ein.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/naechster-schritt-fuer-die-nanoporentechnologie
Pressemitteilung - 23.03.2023 Computermodellierung zur schnelleren Entwicklung antiviraler Medikamente Wirksame Medikamente gegen virale Erkrankungen wie COVID-19 werden jetzt und zukünftig dringend benötigt. Dies umso mehr, als das Aufkommen von Virusmutanten und neu auftretenden Viren die Impfstoffe an ihre Grenzen bringen könnte. Der DZIF-Wissenschaftler Andreas Dräger arbeitet an der Universität Tübingen an einem computerbasierten Verfahren, das die zeitaufwändige Identifizierung und Entwicklung antiviraler Wirkstoffe beschleunigen kann.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/computermodellierung-zur-schnelleren-entwicklung-antiviraler-medikamente
Cytolytics GmbH - 14.02.2023 Bioinformatik trifft Medizindiagnostik und Wirkstoffentwicklung Das Start-up Cytolytics aus Tübingen hat eine robuste und anwenderfreundliche Software-Plattform entwickelt, die mithilfe von maschinellem Lernen die Datenauswertung bei Zellanalysen automatisiert. Davon profitieren zum Beispiel die Krebsdiagnostik und die Entwicklung neuer medizinischer Wirkstoffe.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/bioinformatik-trifft-medizindiagnostik-und-wirkstoffentwicklung
Pressemitteilung - 30.01.2023 Einsatz der Künstlichen Intelligenz zur Verbesserung der Diagnostik beim Leberkrebs Leberkrebs ist eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Entscheidend für die Prognose der Betroffenen ist, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ein Projekt an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, das dazu beitragen soll, künftig mithilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Klinischen Radiologie Leberkrebs sicherer und früher zu erkennen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/einsatz-der-kuenstlichen-intelligenz-zur-verbesserung-der-diagnostik-beim-leberkrebs-1
Pressemitteilung - 30.01.2023 Einsatz der Künstlichen Intelligenz zur Verbesserung der Diagnostik beim Leberkrebs Leberkrebs ist eine der häufigsten tumorbedingten Todesursachen. Entscheidend für die Prognose der Betroffenen ist, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Das BMBF fördert ein Projekt an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, das dazu beitragen soll, künftig mithilfe der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Klinischen Radiologie Leberkrebs sicherer und früher zu erkennen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/einsatz-der-kuenstlichen-intelligenz-zur-verbesserung-der-diagnostik-beim-leberkrebs
Pressemitteilung - 19.01.2023 Erforschung von Fatigue bei Long-COVID Das chronische Erschöpfungssyndrom „Fatigue“ schränkt nicht nur die Lebensqualität von Krebspatientinnen und -patienten sehr stark ein. Fatigue tritt auch häufig als Folge einer überstandenen COVID-19 Infektion auf.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erforschung-von-fatigue-bei-long-covid