Pressemitteilung - 02.11.2023 Wenn das eigene Immunsystem verrücktspielt Molekulare Grundlagen einer neuartigen schweren autoinflammatorischen Erkrankung entdeckt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) haben wichtige Fortschritte in der Erforschung einer neu entdeckten schweren autoinflammatorischen Erkrankung gemacht. Sie gehört zu einer Gruppe von angeborenen Immunstörungen den sogenannten ‚Typ I Interferonopathien‘. Diese lösen unter anderem Entwicklungsstörungen bei Kindern aus und sind bisher unheilbar.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wenn-das-eigene-immunsystem-verruecktspielt-molekulare-grundlagen-einer-neuartigen-schweren-autoinflammatorischen-erkrankung-ent
Pressemitteilung - 20.11.2024 Neue Ansätze des Bio-Engineering für die automatisierte Herstellung komplexer Organoide Die reproduzierbare und präzise Herstellung von komplexen Organoid-Modellen zur Simulation von Fehlfunktionen menschlicher Organe steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Forschungsvorhabens an der Universität Heidelberg. Ein Forschungsteam aus den Lebens- und Ingenieurwissenschaften möchte dazu das Engineering molekularer Systeme mit Maschinellem Lernen und automatisierten Herstellungsmethoden verbinden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-ansaetze-des-bio-engineering-fuer-die-automatisierte-herstellung-komplexer-organoide
Pressemitteilung - 28.02.2025 Early Excellence in Science Award für Ivana Winkler Der Early Excellence in Science Award 2024 der Bayer Foundation in der Kategorie Data Science geht an Ivana Winkler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Winkler konnte mit ihrer Arbeit die unerwartete Auswirkung der weiblichen Fortpflanzungsfähigkeit aufdecken: Der ständig wiederholte Umbau der Organe des weiblichen Fortpflanzungstrakts während des Sexualzyklus führt über die Jahre zu Fibrose und chronischer Entzündung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/early-excellence-science-award-fuer-ivana-winkler
Pressemitteilung - 22.08.2025 Nutzung der Darmkrebsfrüherkennung in Deutschland bleibt weit hinter den Möglichkeiten zurück Nur ein kleiner Bruchteil der anspruchsberechtigten Bevölkerung nutzt das Darmkrebs-Früherkennungsangebot, zeigt eine neue Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der BARMER Krankenversicherung. Organisierte Programme könnten die Teilnahmeraten deutlich steigern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nutzung-der-darmkrebsfrueherkennung-deutschland-bleibt-weit-hinter-den-moeglichkeiten-zurueck
Pressemitteilung - 24.11.2025 Schutzschild gegen Metastasen und genetisch geschützte CAR-T-Zellen: Doppelte Auszeichnung für Mirco Julian Friedrich Der Arzt und Krebsforscher Mirco Julian Friedrich vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellforschungsinstitut HI-STEM* sowie vom Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) wird doppelt ausgezeichnet – für zwei unabhängige Forschungsprojekte: Seinen neuartigen Ansatz, um Lebermetastasen zu verhindern sowie Forschung zu T-Zellen aus, die er so verändert, dass sie besser vor Angriffen durch natürliche Killerzellen geschützt sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schutzschild-gegen-metastasen-und-genetisch-geschuetzte-car-t-zellen-doppelte-auszeichnung-fuer-mirco-julian-friedrich
Pressemitteilung - 08.04.2026 Tabaksteuererhöhungen und eine Präventionsabgabe finden große Unterstützung Höhere Tabaksteuern senken den Tabakkonsum und retten damit Leben. Gleichzeitig erhöhen sie die Staatseinnahmen. Eine vom Hersteller zu entrichtende „Präventionsabgabe“ auf Tabakerzeugnisse und E-Zigaretten kann zusätzliche Einnahmen generieren, die direkt für Präventionsmaßnahmen eingesetzt werden können. Das trägt dazu bei, die Folgekosten des Tabakkonsums zu reduzieren und entlastet in der Folge das Gesundheitssystem. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/tabaksteuererhoehungen-und-eine-praeventionsabgabe-finden-grosse-unterstuetzung
Pressemitteilung - 07.12.2021 Tumor-DNA im Blut zeigt Fortschreiten von Lungenkrebs frühzeitig an Bestimmten Formen von Lungenkrebs liegt eine Erbgut-Umlagerung im ALK-Gen zugrunde. In diesen Fällen kann eine Behandlung mit einem spezifischen zielgerichteten Medikament das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Doch früher oder später entstehen Resistenzen gegen die Therapie.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/tumor-dna-im-blut-zeigt-fortschreiten-von-lungenkrebs-fruehzeitig
Pressemitteilung - 13.06.2023 AutoProNano: internationale Kooperation für In-vitro- und In-vivo-Diagnostik Das deutsch-französische Kooperationsprojekt „AutoProNano“ entwickelt einen Prozess zur automatisierten Herstellung von Nanopartikeln für die In-vitro- und In-vivo-Diagnostik. Das Projekt startet im Rahmen des Kooperationsnetzwerks „smart analytics“. Diese internationale Initiative wird seit Mai 2020 vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWK gefördert, um innovative Entwicklungen in der Region und darüber hinaus voranzutreiben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/autopronano-internationale-kooperation-fuer-vitro-und-vivo-diagnostik
Pressemitteilung - 03.01.2024 Umprogrammierte Fettzellen unterstützen das Tumorwachstum Mutationen des Tumorsuppressors p53 wirken nicht nur auf die Krebszellen selbst wachstumsfördernd, sondern beeinflussen auch die Zellen in der Mikroumgebung des Tumors. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom israelischen Weizmann-Institut und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) zeigen nun, dass p53-mutierte Brustkrebszellen der Maus Fettzellen umprogrammieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/umprogrammierte-fettzellen-unterstuetzen-das-tumorwachstum
Pressemitteilung - 30.04.2024 Verborgenes Ataxie-Gen identifiziert - Tübinger Genetiker führen in der Long Read Sequenziertechnologie Am Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik am Universitätsklinikum Tübingen ist es gelungen, ein jahrzehntelang verborgenes Gen zu identifizieren, das für eine Reihe von seltenen Erkrankungen des Gehirns und Rückenmarks ursächlich sein könnte. Bei diesen sogenannten Ataxien leiden das Gleichgewicht und die Bewegungskoordination.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/verborgenes-ataxie-gen-identifiziert
Pressemitteilung - 02.07.2024 Zentrum für Zell- und Gentherapie am Universitätsklinikum Freiburg gegründet Das Universitätsklinikum Freiburg hat am 26. Juni 2024 offiziell das Zentrum für Zell- und Gentherapie (Center for Cell and Gene Therapy Freiburg, CGF) gegründet. Dieses neue Zentrum bündelt die wissenschaftlichen und klinischen Aktivitäten im Bereich der Zell- und Gentherapie und zielt darauf ab, die Behandlungsmöglichkeiten für Patient*innen zu verbessern und die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zentrum-fuer-zell-und-gentherapie-am-universitaetsklinikum-freiburg-gegruendet
Pressemitteilung - 07.02.2025 Spleißosom: Wie Zellen Fehler bei der Herstellung von mRNA vermeiden Das Spleißosom, sorgt dafür, dass die genetische Information aus dem Erbgut nach ihrer Umschreibung in eine Vorläufer-mRNA korrekt zur reifen mRNA zusammengefügt wird. Dieses „Spleißen“ ist eine Grundvoraussetzung für die Herstellung von Proteinen. Wissenschaftlern des Biochemie-Zentrums der Universität Heidelberg ist es gelungen, ein fehlerhaftes Spleißosom darzustellen und nachzuvollziehen, wie es in der Zelle erkannt und eliminiert wird. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/spleissosom-wie-zellen-fehler-bei-der-herstellung-von-mrna-vermeiden
Pressemitteilung - 19.05.2025 Körpereigene Abwehr hilft bei Speiseröhrenkrebs Immunzellen spielen eine zentrale Rolle beim Behandlungserfolg. Eine Studie in Nature Cancer zeigt, dass Veränderungen im Tumorumfeld wichtiger sind als neue Mutationen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/koerpereigene-abwehr-hilft-bei-speiseroehrenkrebs
Pressemitteilung - 18.09.2025 Cem Özdemir zu Besuch beim Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen, tauschte sich heute beim Kompetenznetzwerk Präventivmedizin Baden-Württemberg an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg mit Forschenden der Medizinischen Fakultäten des Landes aus. Thema des Treffens war die Bedeutung von Gesundheitsförderung und Prävention für ein resilientes Gesundheitssystem.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/cem-oezdemir-zu-besuch-beim-kompetenznetzwerk-praeventivmedizin
Pressemitteilung - 03.11.2025 Wie Immunzellen zu Komplizen des Tumors werden - Langener Wissenschaftspreis für DKFZ-Forscher Daniel Kirschenbaum Daniel Kirschenbaum hat eine experimentelle Methode entwickelt, um Immunantworten im lebenden Organismus mit hoher zeitlicher Auflösung zu untersuchen. Damit konnten er und seine Kollegen erstmals die zeitliche Abfolge der Immunreaktion in bösartigen Hirntumoren rekonstruieren. Das eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung zielgerichteter und zeitlich präziser Immuntherapien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-immunzellen-zu-komplizen-des-tumors-werden-langener-wissenschaftspreis-fuer-dkfz-forscher-daniel-kirschenbaum
Pressemitteilung - 04.11.2025 Brain Tumor Charity fördert Immuntherapie für kindliche Hirntumoren mit 1,5 Mio. Britischen Pfund Ependymome, Hirntumoren, die insbesondere bei Kleinkindern auftreten, sind besonders schwer zu behandeln und bei mehr als der Hälfte der betroffenen Kinder besteht ein erhöhtes Rückfallrisiko. Für die Entwicklung einer neuartigen Immuntherapie beim Ependymom erhalten das KiTZ, das DKFZ und die MFHD und des UKHD als Teil eines internationalen Konsortiums eine Förderung von der britischen Organisation The Brain Tumor Charity.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/brain-tumor-charity-foerdert-immuntherapie-fuer-kindliche-hirntumoren-mit-15-mio-britischen-pfund
Pressemitteilung - 23.06.2026 ERC-Advanced Grants für Dieter Saur und Aurelio Teleman Der Europäische Forschungsrat ERC fördert mit seinen „Advanced Grants“ visionäre Projekte der grundlagenorientierten Forschung. In diesem Jahr zeichnete der Rat den Krebsforscher und Arzt Dieter Saur vom DKTK-Standort München* und Aurelio Teleman, Stoffwechsel-Experte am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) aus. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-advanced-grants-fuer-dieter-saur-und-aurelio-teleman
Pressemitteilung - 17.05.2021 Neue Erkenntnisse zur Genregulation Die Arbeitsgruppe um Dr. Philipp Rathert am Institut für Biochemie und Technische Biochemie erforscht die Regulation epigenetischer Netzwerke bestimmter Krebserkrankungen und Möglichkeiten zu deren Therapie. Ihre neuen Erkenntnisse hat die Arbeitsgruppe im April veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-zur-genregulation
Pressemitteilung - 07.01.2021 Schärfere Augen für die Computertomographie: Metastasen besser beurteilen Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erproben Ärzte derzeit ein neuartiges Verfahren der Computertomographie (CT): Für die Darstellung von Knochenmetastasen bei fortgeschrittenen Brustkrebs-Erkrankungen verglichen DKFZ-Radiologen nun das neue „photonenzählende" CT mit der konventionellen CT-Bildgebung. Ihr Ergebnis: Mit der neuen Technik lassen sich deutlich feinere Strukturen darstellen, als es bisher möglich war.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schaerfere-augen-fuer-die-computertomographie-metastasen-besser-beurteilen
Pressemitteilung - 09.11.2021 EIT Health und Biogen kooperieren bei der Förderung vielversprechender neurowissenschaftlicher Technologien EIT Health und Biogen loben den „neurotechprize“ aus, um aussichtsreiche technologische Lösungen im Bereich der Alzheimer-Erkrankung zu fördern. Die für das Programm ausgewählten Teams erhalten ein Mentoring und Starthilfe von führenden Branchenexperten und konkurrieren um Preise im Wert von 100.000 Euro und 50.000 Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/eit-health-und-biogen-kooperieren-bei-der-foerderung-vielversprechender-neurowissenschaftlicher-technologien
Pressemitteilung - 14.03.2024 KI kann Entwicklung von zellulären Immuntherapien beschleunigen Geeignete T-Zellen für die zelluläre Immuntherapie zu identifizieren, war bislang mühsam und zeitaufwändig. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der Universitätsmedizin Mannheim wollen das Verfahren vereinfachen und beschleunigen. Ihr neuer Ansatz setzt auf Hochdurchsatz-Einzelzell-Sequenzierung der Immunzellen aus dem Tumor des Patienten. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-kann-entwicklung-von-zellulaeren-immuntherapien-beschleunigen
Pressemitteilung - 26.08.2024 Synthetische Immunologie: Auf dem Weg zu einer Zeitwende in der Therapie und Prävention von Krankheiten Mit dem Forschungsfeld der synthetischen Immunologie, beschäftigt sich ein Perspektiven-Artikel in der Fachzeitschrift „Nature Nanotechnology“. Die Heidelberger Wissenschaftler beschreiben darin ein sogenanntes Bottom-up-Verfahren: Es nutzt den „Werkzeugkasten“ der Nanotechnologie und der synthetischen Biologie, um Systeme aus molekularen Grundbausteinen aufzubauen und diese gezielt mit Immunfunktionen auszustatten. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/synthetische-immunologie-auf-dem-weg-zu-einer-zeitwende-der-therapie-und-praevention-von-krankheiten
Pressemitteilung - 26.11.2024 Zellkraftwerke steuern Entzündungen Forscher*innen des Universitätsklinikums Freiburg und des Exzellenzclusters CIBSS der Universität Freiburg entdecken, wie Mitochondrien nicht nur Energie produzieren, sondern auch Entzündungen beeinflussen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zellkraftwerke-steuern-entzuendungen
Pressemitteilung - 08.11.2021 Baden-Württemberg eröffnet Repräsentanz in London Im Rahmen seiner Delegationsreise hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann in London die neue Auslandsrepräsentanz Baden-Württembergs in Großbritannien eröffnet. Zuvor hat der Regierungschef eine Rede an der Universität Oxford gehalten und politische Gespräche geführt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/baden-wuerttemberg-eroeffnet-repraesentanz-london
Pressemitteilung - 26.09.2025 Neue DFG-Forschungsgruppe von Mannheim aus koordiniert Mit einem Förderantrag für eine neue Forschungsgruppe im Bereich Onkologie war die Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg in der jüngsten Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich. Der neue Forschungsverbund GenoMiCC* verfolgt den vielversprechenden Ansatz, mittels funktioneller Genomik und Mikrobiomik neue Ansatzpunkte für eine personalisierte Therapie von Darmkrebs zu identifizieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-dfg-forschungsgruppe-von-mannheim-aus-koordiniert-1