Pressemitteilung - 19.06.2026 Universität Heidelberg: Humboldt-Professur für internationalen Spitzenforscher Um die Uni Heidelberg als international renommierten Standort der Infektionsforschung weiter zu stärken, wurde Prof. Dr. Mathias Lichterfeld für eine mit 7,8 Mio. Euro dotierte Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt. Ausgezeichnet werden mit diesem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands weltweit führende und im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-heidelberg-humboldt-professur-fuer-internationalen-spitzenforscher
Pressemitteilung - 18.06.2026 Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um sie gezielt an die Anforderungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- und Kg-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/massgeschneiderte-funktionalisierte-gelatine-reproduzierbar-hergestellt
Pressemitteilung - 17.06.2026 Neue S3-Leitlinie zur prothetischen Versorgung bei bilateral verkürzter Zahnreihe veröffentlicht Fehlen die hinteren Backenzähne auf beiden Seiten des Kiefers, sprechen Fachleute von einer bilateral verkürzten Zahnreihe. Für die Versorgung dieser Patientinnen und Patienten hat die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften die S3-Leitlinie „Prothetische Versorgung der bilateral verkürzten Zahnreihe“ veröffentlicht. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-s3-leitlinie-zur-prothetischen-versorgung-bei-bilateral-verkuerzter-zahnreihe-veroeffentlicht
Pressemitteilung - 11.06.2026 Landesforschungspreise 2026 verliehen Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat die diesjährigen Landesforschungspreise an herausragende Forschende aus Tübingen, Mannheim und Freiburg vergeben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/landesforschungspreise-2026-verliehen
Pressemitteilung - 10.06.2026 Can Aztekin erhält den Schering Young Investigator Award 2026 Der Schering Young Investigator Award wurde in diesem Jahr an Can Aztekin verliehen, Max-Planck Forschungsgruppenleiter am Friedrich-Miescher-Labor der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen. Der Wissenschaftler wird für seine bedeutenden Arbeiten auf dem Gebiet der Regenerationsbiologie ausgezeichnet.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/can-aztekin-erhaelt-den-schering-young-investigator-award-2026
Pressemitteilung - 10.06.2026 KI diagnostiziert Hirntumoren in Minuten statt Wochen Heidelberger Experten haben ein KI-System entwickelt, das Hirntumoren anhand gewöhnlicher mikroskopischer Gewebeschnitte mit bislang unerreichter Genauigkeit klassifizieren kann. Das System erkennt anhand digitalisierter Standardfärbungen mehr als 100 molekulare Untergruppen von Tumoren des zentralen Nervensystems, liefert Ergebnisse innerhalb weniger Minuten und könnte die Diagnostik von Hirntumoren weltweit beschleunigen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-diagnostiziert-hirntumoren-minuten-statt-wochen
Pressemitteilung - 09.06.2026 Künstliche Intelligenz macht patientenrelevante Therapieerfolge besser vorhersagbar Tübinger Forschende zeigen am Beispiel der Parkinson-Therapie, wie KI Verbesserungen der Lebensqualität besser vorhersagen kannhttps://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kuenstliche-intelligenz-macht-patientenrelevante-therapieerfolge-besser-vorhersagbar-1
Pressemitteilung - 09.06.2026 Künstliche Intelligenz macht patientenrelevante Therapieerfolge besser vorhersagbar Ob eine Therapie erfolgreich ist, entscheidet sich für Patientinnen und Patienten nicht anhand medizinischer Messwerte. Ausschlaggebend ist vor allem, ob sich ihr Alltag verbessert. Klinische Forschende des Universitätsklinikums Tübingen haben nun gezeigt, dass künstliche Intelligenz dabei helfen kann, solche patientenrelevanten Therapieerfolge besser vorherzusagen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/kuenstliche-intelligenz-macht-patientenrelevante-therapieerfolge-besser-vorhersagbar
Pressemitteilung - 08.06.2026 Deutsche Biotech-Branche: Finanzierung leicht rückläufig – weiterhin keine Börsengänge in Deutschland in Sicht Trotz einer herausfordernden Marktlage konnten Deutschlands Biotech-Unternehmen im Jahr 2025 insgesamt 1,8 Milliarden Euro an Kapital einsammeln. Die Investitionen in Form von Venture Capital sanken im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls, von knapp 900 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 601 Millionen Euro. Diese Summe konzentrierte sich dabei zusätzlich auf wenige große Unternehmen in späteren Entwicklungsphasen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/deutsche-biotech-branche-finanzierung-leicht-ruecklaeufig-weiterhin-keine-boersengaenge-deutschland-sicht
Förderung Förderung von innovativen Ansätzen zur Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Förderprogramm, Förderung durch: BMFTR, Einreichungsfrist: 27.07.2026 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/foerderung-von-innovativen-ansaetzen-zur-verbesserung-der-praevention-diagnostik-und-behandlung-von-herz-kreislauf-erkrankungen
Pressemitteilung - 03.06.2026 Biomarker für personalisierte Leukämie-Therapie identifiziert Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben gemeinsam mit Partnern in einer Phase II Studie Hinweise auf einen möglichen Biomarker für eine personalisierte Therapie der akuten myeloischen Leukämie gefunden. Analysen zeigten, dass bestimmte Patientinnen und Patienten neben der Standard-Chemotherapie von einer zusätzlichen Behandlung mit dem Medikament Motixafortide profitieren könnten. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/biomarker-fuer-personalisierte-leukaemie-therapie-identifiziert
Förderung Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen Förderprogramm, Förderung durch: BMFTR, Einreichungsfrist: 02.10.2026 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/richtlinie-zur-foerderung-von-projekten-zum-thema-klinische-studien-mit-hoher-relevanz-fuer-die-versorgung-von-patientinnen-und
Pressemitteilung - 02.06.2026 Neuer Ansatz gegen therapiebedingte Leukämien Schutzmechanismus gegen DNA-Schäden durch Chemotherapien und Bestrahlung entdeckt Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-gegen-therapiebedingte-leukaemien-schutzmechanismus-gegen-dna-schaeden-durch-chemotherapien-und-bestrahlung-entdeck
Pressemitteilung - 01.06.2026 Zentralinstitut für Seelische Gesundheit beteiligt sich an internationaler Lancet-Kommission zu Schizophrenie Führende WissenschaftlerInnen bündeln ihre Expertise, um Forschung und Versorgung bei psychotischen Störungen weiterzuentwickeln und stärker an den Bedürfnissen von Betroffenen auszurichten. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zentralinstitut-fuer-seelische-gesundheit-beteiligt-sich-internationaler-lancet-kommission-zu-schizophrenie
Pressemitteilung - 01.06.2026 Präzisere Wirkstoffe für die Neuropsychiatrie: NMI trägt zur Entschlüsselung komplexer Rezeptorwirkungen bei Wie lassen sich wirksame Therapien für neuropsychiatrische Erkrankungen entwickeln, ohne unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen? Forschende des NMI haben hierzu einen wichtigen Beitrag geleistet. Im aktuellen Paper „NMDA receptor subtype differential affinity as a key enabler for precision neuropsychiatry“ zeigen sie, wie eine gezielte Ansprache von Untereinheiten des NMDA-Rezeptors neue Wege für sicherere Medikamente eröffnet. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/praezisere-wirkstoffe-fuer-die-neuropsychiatrie-nmi-traegt-zur-entschluesselung-komplexer-rezeptorwirkungen-bei
Pressemitteilung - 01.06.2026 Dünnere Leitung für implantierte Defibrillatoren erstmals in Tübingen eingesetzt Ein implantierbarer Defibrillator wird unter die Haut gesetzt und überwacht dauerhaft den Herzrhythmus. Er soll lebensgefährlich schnelle Rhythmusstörungen erkennen und im Notfall elektrische Impulse oder einen Schock abgeben. Dafür ist das Gerät über eine dünne Leitung mit dem Herzen verbunden, einer sogenannten Elektrode. Am Universitätsklinikum Tübingen wurde nun erstmals eine besonders schmale Variante dieser Leitung eingesetzt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/duennere-leitung-fuer-implantierte-defibrillatoren-erstmals-tuebingen-eingesetzt
Pressemitteilung - 28.05.2026 Wegweiser für die Immunabwehr Welche zellulären Prozesse sorgen dafür, dass Immunreaktionen präzise gesteuert werden? Eine neue Studie des Instituts für Zelluläre Biologie und Immunologie Thurgau (BITG) und der Universität Konstanz entschlüsselt eine entscheidende Signalübertragungskette.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wegweiser-fuer-die-immunabwehr
Pressemitteilung - 27.05.2026 Neue Bildgebungsmethode macht Parkinson-Prozesse erstmals im lebenden Gehirn sichtbar Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Tübingen hat in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und dem Biotechnologie-Unternehmen MODAG einen neuartigen PET-Tracer entwickelt, der krankhafte Alpha-Synuclein-Ablagerungen im Gehirn sichtbar machen kann. Diese spielen eine zentrale Rolle bei Erkrankungen wie Parkinson oder Multisystematrophie. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-bildgebungsmethode-macht-parkinson-prozesse-erstmals-im-lebenden-gehirn-sichtbar
Pressemitteilung - 27.05.2026 Antimetaboliten im Fokus: Neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe erforscht Wirkmechanismen bestimmter Krebsmedikamente Einige Chemotherapeutika wirken, indem sie den Stoffwechsel von Krebszellen stören und teilweise auch deren Erbgut schädigen. Wie diese Medikamente in Zukunft noch wirksamer eingesetzt werden könnten – insbesondere zur Krebstherapie bei Kindern –, untersucht eine neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe unter Leitung von Dr. Christopher Carnie, Wissenschaftler an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/antimetaboliten-im-fokus-neue-emmy-noether-nachwuchsgruppe-erforscht-wirkmechanismen-bestimmter-krebsmedikamente
Pressemitteilung - 26.05.2026 Wie die Vielfalt der Blutstammzellen entsteht Im Knochenmark gibt es verschiedene Stammzellen, aus denen Blut- und Immunzellen hervorgehen. Wie und wodurch sie sich voneinander unterscheiden, erläutert ein Team um Simon Haas jetzt in „Nature Cell Biology“. Die Erkenntnisse sollen helfen, Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-die-vielfalt-der-blutstammzellen-entsteht
Krebsprävention mit einem Pieks - 20.05.2026 Therapeutischer Impfstoff gegen HPV-induzierte Tumoren Anhaltende Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Forschende aus Heidelberg haben einen vielversprechenden therapeutischen Impfstoff aus immunogenen Viruspeptiden gekoppelt an Silica-Nanopartikel entwickelt, der aktuell in Präklinischen Studien untersucht wird. Das Vakzin aktiviert spezifische zytotoxische T-Zellen und ist unabhängig vom HLA-Typ einsetzbar.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/therapeutischer-impfstoff-gegen-hpv-induzierte-tumoren
Pressemitteilung - 18.05.2026 Die Selbstheilungskraft der Lunge freisetzen: Neue Hoffnung bei Fibrose durch NK-Zell-Immuntherapie Forschende am Heidelberger Standort des DZL haben gemeinsam mit Wissenschaftler*innen des Massachusetts General Hospital und der Harvard Medical School einen immuntherapiebasierten Ansatz zur Behandlung der Lungenfibrose identifiziert: Durch die Reaktivierung von natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) können seneszente Fibroblasten beseitigt, Vernarbungen rückgängig gemacht und die Fähigkeit der Lunge zur Selbstheilung wiederhergestellt werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/die-selbstheilungskraft-der-lunge-freisetzen-neue-hoffnung-bei-fibrose-durch-nk-zell-immuntherapie
Pressemitteilung - 18.05.2026 Genscheren zeigen Potenzial bei seltener Immunkrankheit Universitätsklinikum Freiburg weist im Mausmodell einen grundsätzlichen Therapieansatz für erbliche Defekte im Immunsystem nach. Sicherheitsprofil der Genomeditierung unterscheidet sich je nach Methode und Zelltyp deutlich.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/genscheren-zeigen-potenzial-bei-seltener-immunkrankheit
Pressemitteilung - 13.05.2026 Lukas Bunse erforscht neue zelltherapeutische Ansätze gegen Hirntumoren an der Medizinischen Fakultät Mannheim Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Lukas Bunse ist Arzt und Naturwissenschaftler mit einem besonderen Fokus auf Neuroimmunologie und innovative Zelltherapien. Im Zentrum seiner Forschung steht die Frage, wie sich das Immunsystem gezielt gegen Erkrankungen des zentralen Nervensystems einsetzen lässt – insbesondere bei Hirntumoren und Autoimmunerkrankungen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/lukas-bunse-erforscht-neue-zelltherapeutische-ansaetze-gegen-hirntumoren-der-medizinischen-fakultaet-mannheim
Pressemitteilung - 12.05.2026 Wie Immunzellen Alzheimer beeinflussen: T-Zellen rücken ins Zentrum der Forschung Bestimmte T-Zellen reagieren gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn und könnten Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben. Die Ergebnisse, die an Mäusen mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen mögliche neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien. Das zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-immunzellen-alzheimer-beeinflussen-t-zellen-ruecken-ins-zentrum-der-forschung-1