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Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 24.11.2015

    Rund zwei Drittel aller Menschen tragen das JC-Polyomavirus in sich. Das normalerweise harmlose Virus kann bei immungeschwächten Patienten die körpereigene Abwehr austricksen und eine tödliche Gehirninfektion auslösen. Ein internationaler Forscherverbund hat nun einen Weg gefunden, das Immunsystem wieder scharf zu machen, um das Virus zu bekämpfen.

  • Fachbeitrag - 23.11.2015

    Pflanzen besitzen einen ausgeklügelten Abwehrmechanismus, um Schädlinge aller Art abzuschrecken. Nun fand das Forscherteam um Dr. Gabriel Schaaf vom ZMBP der Universität Tübingen heraus, dass diese Immunantwort dem angeborenen Immunsystem von Mensch und Tier möglicherweise noch ähnlicher ist als lange Zeit gedacht.

  • Fachbeitrag - 19.11.2015

    Seit Kurzem verfolgen Wissenschaftler einen innovativen Ansatz zur Entwicklung von Therapeutika gegen Alzheimer: Immunzellen, die für die Entsorgung der Alzheimer-typischen Proteinablagerungen genutzt werden könnten. Dr. Jonas Neher vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung der Universität Tübingen hat mit seinem Forscherteam getestet, ob der Austausch von gehirnspezifischen Immunzellen gegen frische, aktivere Zellen wirksam ist.

  • Fachbeitrag - 17.11.2015

    Im „Projekthaus NanoBioMater“ entwickeln Stuttgarter Forscher Hydrogele mit integrierten biokompatiblen Gerüststrukturen. Dadurch sollen die Materialien fit gemacht werden für Innovationen in der Umwelt- und Nahrungsmittelanalytik und für medizinische Anwendungen. Diagnostische Biosensoren sind auf Basis der Hydrogele ebenso denkbar wie Implantate für die kontrollierte Abgabe medizinischer Wirkstoffe.

  • Fachbeitrag - 16.11.2015

    Am ZMBH erforscht Dr. Sylvia Erhardt die Wirkungsweise des Centromers. Das Centromer ist die Region auf den Chromosomen, die für die korrekte Verteilung des Erbguts bei der Zellteilung unabdingbar ist. Fehlerhaft arbeitende Centromere verursachen Änderungen in der Chromosomenzahl, wie sie für viele Krebskrankheiten kennzeichnend sind. Jetzt wurde die Wissenschaftlerin für ihre herausragenden Arbeiten in der Krebsforschung ausgezeichnet.

  • Fachbeitrag - 13.11.2015

    Das Angebot von Apps aus dem Gesundheitsbereich ist im letzten Jahr stark gestiegen. Daher hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die Orientierungshilfe Medical Apps herausgegeben. Die Orientierungshilfe kann es Unternehmen erleichtern ihre App als Medizinprodukt oder als Software eines anderen Produktbereichs abzugrenzen.

  • Fachbeitrag - 12.11.2015

    Das Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) nimmt seit Jahrzehnten einen Spitzenplatz in der zell- und molekularbiologischen Forschung ein. Entstanden als interdisziplinäres, fakultätsübergreifendes „Genzentrum“ hat es die Entwicklung der Gentechnologie und die Entstehung biotechnologischer Kompetenz-Cluster in Deutschland geprägt. Die Forschungsallianz mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum hat seine internationale Position in den molekularen Lebenswissenschaften weiter gestärkt.

  • Fachbeitrag - 11.11.2015

    Aromatische Ringe sind extrem stabil und lassen sich chemisch nicht leicht aufbrechen. Prof. Dr. Matthias Boll von der Fakultät für Biologie der Universität Freiburg und sein Team haben mit Geobacter metallireducens einen Organismus, der Aromaten auch ohne Sauerstoff vollständig abbaut. Der Abbau aromatischer Kohlenwasserstoffe ist bedeutsam für Mensch und Umwelt. Das Produkt aus einer Benzolring-Reduktion könnte auch für die Herstellung von Arzneimitteln interessant sein.

  • Fachbeitrag - 09.11.2015

    Störungen in zellulären Signalnetzwerken spielen bei der Krebsentstehung eine große Rolle. Prof. Dr. Michael Boutros ist ein Pionier in der Entwicklung neuer Methoden zur Analyse der Geninteraktionen in derartigen komplexen Netzwerken. Seit 1. September 2015 leitet er als wissenschaftlicher Stiftungsvorstand kommissarisch das DKFZ.

  • Fachbeitrag - 04.11.2015

    Künstliche Blutgefäße aus speziellen Kunststoffen sind längst keine Utopie mehr. Der Knackpunkt: Die Implantate müssen auch gewebeverträglich sein. Eine Lösung wäre, dem Körper vorzugaukeln, es seien echte, indem die Innenseite dieser Blutgefäße mit patienteneigenen Zellen ausgekleidet wird. Um Fängermoleküle für solche Zellen zu finden, haben Reutlinger Forscher einen Mikrofluidikchip entwickelt. Diese Fänger sollen später direkt im Patienten Vorläuferzellen der Gefäßwand aus dessen Blut herausfischen und an das Implantat binden.

  • Fachbeitrag - 02.11.2015

    Grippeepidemien sind gefährlich und fordern immer wieder Menschenleben. Besonders Kinder und ältere Personen sind gefährdet, denn sie haben häufig ein relativ schwächeres Immunsystem. Deshalb wird seit einigen Jahren vermehrt zur Grippeimpfung geraten. Doch die Herstellung des Impfstoffs ist bisher kostenintensiv und zeitaufwendig. Forscher der Universität Konstanz entwickeln jetzt ein neues Impfverfahren, das flächendeckend einzusetzen ist und einfach anzuwenden sein soll.

  • Fachbeitrag - 29.10.2015

    Bei vielen Krankheiten, die das Gehirn betreffen, wie beispielsweise dem Parkinson-Syndrom, ist die Tiefe Hirnstimulation schon seit Jahrzehnten ein etabliertes Therapieverfahren. Wie das Verfahren, bei dem den Patienten Sonden in tiefliegende Hirnareale eingebracht werden, aber genau wirkt, weiß man bislang noch nicht genau. Prof. Dr. Alireza Gharabaghi und Dr. Daniel Weiss konnten nun mit ihrem Forscherteam in Tübingen einen direkten Zusammenhang zwischen der Tiefen Hirnstimulation und neurophysiologischen Grundlagen des Parkinson-Syndroms herstellen.

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