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Pharmazeutik

Aktuelle Fachbeiträge, Pressemitteilungen und Dossiers zur Pharmazeutik in Baden-Württemberg

  • Pressemitteilung - 29.06.2026

    Bestimmte Medikamente enthalten sogenannte PFAS, die aufgrund ihrer Langlebigkeit die Umwelt zunehmend belasten. Ein Gutachten der Uni Freiburg im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass sich viele in Arzneimitteln eingesetzte PFAS-Wirkstoffe durch alternative Wirkstoffe ersetzen lassen. Durch die Erkenntnisse des Gutachtens können Ärzt*innen zukünftig bevorzugt PFAS-freie Medikamente verschreiben.

  • Pressemitteilung - 03.06.2026

    Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg haben gemeinsam mit Partnern in einer Phase II Studie Hinweise auf einen möglichen Biomarker für eine personalisierte Therapie der akuten myeloischen Leukämie gefunden. Analysen zeigten, dass bestimmte Patientinnen und Patienten neben der Standard-Chemotherapie von einer zusätzlichen Behandlung mit dem Medikament Motixafortide profitieren könnten.

  • Pressemitteilung - 03.06.2026

    Als Reaktion auf Stress oder Schäden reagieren Zellen mit Seneszenz und stellen ihr Wachstum ein. Sammeln sich seneszente Zellen jedoch langfristig im Gewebe an, kommt es zu chronischer Entzündung und die Krebsgefahr steigt sogar. Forschende vom DKFZ haben nun einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem sich seneszente Zellen vor oxidativem Stress und einer speziellen Form des Zelltods, der Ferroptose, schützen.

  • Pressemitteilung - 02.06.2026

    Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid.

  • Pressemitteilung - 26.05.2026

    Mit der FDA-Zulassung von Hepcludex (Bulevirtide) erreicht eine an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, am Universitätsklinikum Heidelberg und im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung entwickelte Therapie gegen chronische Hepatitis D nun auch den weltweit wichtigsten Arzneimittelmarkt.

  • Pressemitteilung - 21.05.2026

    Chronische Schmerzen zählen zu den häufigsten und belastendsten Erkrankungen weltweit. Aber welche Prozesse im Nervensystem führen dazu, dass Schmerzen „gelernt“ und somit dauerhaft gespeichert werden? Und wie lassen sich aus dem Verständnis der Mechanismen hinter chronischen Schmerzen neue therapeutische Ansätze entwickeln? Dieser Frage widmet sich seit vielen Jahren die Forschung von Rohini Kuner.

  • Krebsprävention mit einem Pieks - 20.05.2026

    Anhaltende Infektionen mit Humanen Papillomviren (HPV) sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. Forschende aus Heidelberg haben einen vielversprechenden therapeutischen Impfstoff aus immunogenen Viruspeptiden gekoppelt an Silica-Nanopartikel entwickelt, der aktuell in Präklinischen Studien untersucht wird. Das Vakzin aktiviert spezifische zytotoxische T-Zellen und ist unabhängig vom HLA-Typ einsetzbar.

  • Pressemitteilung - 21.04.2026

    Mit dem neuen Masterstudiengang Pharmaceutical Bioengineering erweitert die Hochschule Biberach ihr Studienangebot im Bereich der Biotechnologie. Der Studiengang richtet sich an AbsolventInnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fächer, die sich für eine Karriere in der biopharmazeutischen Industrie oder in der Forschung qualifizieren möchten. Studiendekanin Prof. Dr. Ebert erklärt im Interview, was das Studium besonders macht.

  • Pressemitteilung - 09.04.2026

    Seit über einem Jahrzehnt wird eine Klasse von Wirkstoffen namens BET-Inhibitoren in klinischen Krebsstudien mit großen Erwartungen erprobt. Die biologischen Grundlagen schienen vielversprechend: Viele Krebsarten sind auf Onkogene angewiesen, bei deren Aktivierung sogenannte (BET)-Proteine eine Rolle spielen. Im Labor funktionierte das oft auch. Bei Patientinnen und Patienten fielen die Ergebnisse hingegen meist ernüchternd aus.

  • Pressemitteilung - 25.03.2026

    Der Übergang aus der analogen in die digitale, datengetriebene und hochautomatisierte Welt unterwirft die biopharmazeutische Industrie einem tiefgreifenden Wandel. Dieser langfristige und kostenintensive Prozess muss von der Unternehmensspitze getrieben, in alle Bereiche getragen, in umfassende Strategien übersetzt und vor allem in den Köpfen der Mitarbeitenden ankommen, damit diese neuen Technologien ihr Innovationspotential entfalten können.

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