Pressemitteilung - 19.10.2026 Innovative Wege für neue Medikamente Neuer Masterstudiengang Pharmaceutical and Molecular Biotechnology (PMB) An der Universität Ulm ist pünktlich zum Beginn des Wintersemesters der Studiengang Pharmaceutical and Molecular Biotechnology (PMB) an den Start gegangen. Der neue Masterstudiengang ist an der Schnittstelle von Molekularbiologie, Pharmazie und datengetriebener Biotechnologie angesiedelt und verbindet pharmazeutische Forschung mit modernen Therapieansätzen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/innovative-wege-fuer-neue-medikamente-neuer-masterstudiengang-pharmaceutical-and-molecular-biotechnology-pmb
Pressemitteilung - 16.10.2026 Neuer Ansatzpunkt für Behandlung von Osteoporose Knochenaufbau bremsendes Eiweißmolekül ausschalten Wie kann man den menschlichen Körper dazu anregen, wieder mehr Knochen aufzubauen und so von Osteoporose Betroffenen helfen? Um das herauszufinden, haben Ulmer Forschende untersucht, welche Rolle das Eiweißmolekül Axl in diesem Prozess spielt. Mit Erfolg: In einer Studie haben sie gezeigt, dass Axl den Knochenaufbau ausbremst – und Zellen deutlich mehr Knochensubstanz bilden, wenn man das Molekül medikamentös ausschaltet. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatzpunkt-fuer-behandlung-von-osteoporose-knochenaufbau-bremsendes-eiweissmolekuel-ausschalten
Pressemitteilung - 05.10.2026 Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs-1
Pressemitteilung - 05.10.2026 Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs
Pressemitteilung - 01.10.2026 KI-Modell soll Blutkrebs-Diagnostik deutlich erleichtern Bei Blut- und Lymphdrüsenkrebs müssen Fachärzt:innen große Mengen komplexer Einzelzelldaten auswerten. Forschende des Uniklinikums Freiburg und des Weizmann Institute of Science in Israel haben nun ein auf KI basierendes Modell entwickelt, das wesentliche Teile dieser Analyse automatisieren kann. Bei chronischer lymphatischer Leukämie erkannte es unter Millionen gemessener Zellen gezielt typische Krebszellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-modell-soll-blutkrebs-diagnostik-deutlich-erleichtern
Pressemitteilung - 01.10.2026 Wie Blutgefäße zwischen Wachstum und Entzündung unterscheiden Blutgefäße müssen im Körper als stabile Röhren den Bluttransport gewährleisten und zugleich auf Verletzungen, Krankheit und Entzündung reagieren. Wie Blutgefäße zwischen diesen Zuständen unterscheiden, war bislang nicht vollständig verstanden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Mannheim der Uni Heidelberg und des DKFZ haben nun einen Mechanismus entdeckt, der diese unterschiedlichen Funktionen voneinander trennt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-blutgefaesse-zwischen-wachstum-und-entzuendung-unterscheiden
Pressemitteilung - 30.09.2026 Wie Zellen regulatorische Information weitergeben Ein von der Baden-Württemberg Stiftung gefördertes Projekt am Freiburger Max-Plack-Institut für Immunbiologie und Epigenetik untersucht das Zusammenspiel von RNA-Modifikationen und epigenetischen Mechanismen während der Zellteilung – und dessen mögliche Bedeutung für Therapieresistenzen bei Krebs.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-zellen-regulatorische-information-weitergeben
Pressemitteilung - 09.09.2026 Internationale Forschung zum Bioengineering des mitochondrialen Genoms Neuartige gentechnologische Ansätze sollen gezielte Eingriffe in das Erbgut von Mitochondrien ermöglichen – das ist das Ziel der Forschung von Prof. Dr. Nora Vögtle und Prof. Dr. Michael Knop, die dafür eine Förderung der Advanced Research + Innovation Agency (ARIA) erhalten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/internationale-forschung-zum-bioengineering-des-mitochondrialen-genoms
Pressemitteilung - 03.09.2026 Tiergrippeviren früh erkennen, bevor sie zur Pandemiegefahr werden Gefährliche tierische Grippeviren sollen künftig früher erkannt werden, bevor sie sich so weit an den Menschen anpassen, dass von ihnen ein erhöhtes Pandemierisiko ausgeht. Dafür erhält Dr. Kevin Ciminski, Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Virologie des Universitätsklinikums Freiburg, ab Januar 2027 einen ERC Starting Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/tiergrippeviren-frueh-erkennen-bevor-sie-zur-pandemiegefahr-werden
Panosome GmbH – Ein Parasit als Grundlage für innovative Immuntherapien - 25.08.2026 Wo Medizin bisher nicht hinkommt: Neue Wege zu schwierigen Targets Moderne Arzneimittel wirken sehr gezielt: Etwa Antikörper, die Zielstrukturen erkennen wie Schlüssel das richtige Schloss. Manche therapeutischen Ziele sind damit jedoch schwer zu erreichen - kleine Moleküle oder Zuckerstrukturen. Genau diese blinden Flecken der Medizin will das Start-up Panosome schließen – mit einer Plattform für Immuntherapien, die die besonderen Eigenschaften der Tarnkünstler der Natur nutzt: Trypanosomen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/wo-medizin-bisher-nicht-hinkommt-neue-wege-zu-schwierigen-targets
Pressemitteilung - 19.08.2026 Neuer Quantensensor macht innerhalb von 2 Minuten Virus- und Krebs-RNA sichtbar Ein internationales Forschungsteam aus Mainz, Ulm und dem chinesischen Nanjing hat einen Schnelltest entwickelt, der selbst kleinste Mengen von Virus-RNA und krebsassoziierten Biomarkern nachweisen kann. Der Test kommt ohne die aufwendige Vervielfältigung des Erbguts aus, die bei Laborverfahren normalerweise erforderlich ist. Der Test verbindet die hohe Genauigkeit moderner Labordiagnostik mit der einfachen Handhabung klassischer Schnelltests.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-quantensensor-macht-innerhalb-von-2-minuten-virus-und-krebs-rna-sichtbar
Pressemitteilung - 12.08.2026 Im industriellen Maßstab: Wie sich die biotechnische Produktion von Proteinen und Vitaminen rentiert Unter den Schlagworten Power-to-Protein und Power-to-Vitamin werden biotechnische Verfahren entwickelt, bei denen Mikroben unter Einsatz von Energie aus chemischen Grundzutaten wie Kohlendioxid, Wasser- und Sauerstoff Proteine und Vitamine für den menschlichen Verzehr herstellen – ganz ohne Viehhaltung und Landwirtschaft. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/im-industriellen-massstab-wie-sich-die-biotechnische-produktion-von-proteinen-und-vitaminen-rentiert
Pressemitteilung - 11.08.2026 Programmierbarer Membrantransport Neu in Nature Nanotechnology: Eine DNA-Origami-Nanospritze transportiert Moleküle in synthetische Zellen. Der Vorgang wird mechanisch gesteuert. Das Werkzeug eröffnet neue Perspektiven für die synthetische Biologie, molekulare Therapeutika und gezielt gestaltete Bio-Grenzflächen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/programmierbarer-membrantransport
Pressemitteilung - 31.07.2026 Ein neues genetisches Werkzeug hilft Forschern dabei, die Logik der Genregulation aufzudecken Forscher nutzen Ansätze der synthetischen Biologie, um Hunderte von DNA-Sequenzen auf ihre Wirkung bei der Regulierung der Genexpression zu untersuchen. Das menschliche Genom enthält über 20.000 Gene. Zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer bestimmten Zelle ist jedoch nur ein Bruchteil davon aktiv.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-neues-genetisches-werkzeug-hilft-forschern-dabei-die-logik-der-genregulation-aufzudecken
Pressemitteilung - 31.07.2026 Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium entschlüsselt. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-aus-der-malariaforschung-von-sicherungsseilen-und-warteschleifen-der-parasitenvermehrung
Pressemitteilung - 29.07.2026 ERC Synergy Grant gestartet Der Frage, wie Organellen in einer Zelle kommunizieren und mit anderen Zellbestandteilen interagieren, widmet sich das Forschungsprojekt MitoContact. Kai Johnsson, Direktor am MPI für medizinische Forschung, hat hierfür eine Förderung des Europäischen Forschungsrats erhalten. Die Erkenntnisse daraus sollen neue Einblicke in grundlegende zelluläre Prozesse ermöglichen und zu einem besseren Verständnis verschiedener Erkrankungen beitragen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-synergy-grant-gestartet
Pressemitteilung - 23.07.2026 Flexibilität ist alles: Wie maschinelles Lernen beim Bau neuer Proteine hilft Ein Forschungsteam des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung hat ein Computermodell entwickelt, das lernt, Proteine mit sehr flexiblen Strukturen zu bauen – sogar mit Mustern, die in natürlichen Proteinen ungewöhnlich sind. Es markiert einen Schritt hin zum Ziel, neue Proteine für Anwendungen in der Biotechnologie, in Therapien und in der Umweltforschung zu konstruieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/flexibilitaet-ist-alles-wie-maschinelles-lernen-beim-bau-neuer-proteine-hilft-1
Pressemitteilung - 01.07.2026 Doppelter ERC-Erfolg für DKFZ-Forscher Mit seinen „Proof of Concept“ (PoC)-Grants unterstützt der Europäische Forschungsrat Wissenschaftler dabei, das wirtschaftliche Potential ihrer Forschungsergebnisse weiterzuentwickeln. Auch 2026 wurden wieder zwei Wissenschaftler vom DKFZ für die prestigereiche Förderung ausgewählt: Moritz Mall und Chong Sun.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/doppelter-erc-erfolg-fuer-dkfz-forscher
Pressemitteilung - 01.07.2026 Neu entdeckter Marker für metastasierten Darmkrebs ist die Achillesferse besonders aggressiver Tumorzellen Ein Team unter Leitung von Forschenden aus dem DKFZ und dem Stammzell-Institut HI-STEM* hat einen vielversprechenden Ansatz zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs entdeckt. Die Studie identifiziert einen wichtigen Marker besonders aggressiver und therapieresistenter Darmkrebszellen. Zugleich zeigen die Forschenden an Modellen, dass bereits zugelassene Medikamente gegen diesen Marker die Metastasen-initiierenden Zellen gezielt angreifen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neu-entdeckter-marker-fuer-metastasierten-darmkrebs-ist-die-achillesferse-besonders-aggressiver-tumorzellen
Pressemitteilung - 29.06.2026 Wie Hautzellen Stress erkennen: Forschende entdecken Aktivierungsort eines wichtigen Immunrezeptors Fetttröpfchen in den Hautzellen dienen als Schaltstelle: Der wichtige Immunrezeptor NLRP10 wird bei Zellstress an sogenannten Lipid Droplets aktiviert, kleinen Fetttröpfchen innerhalb der Zelle. Forschende der Uni Hohenheim in Stuttgart und der Uni Bonn haben damit einen bislang unbekannten Mechanismus der Immunabwehr entschlüsselt. Die Erkenntnisse verbessern das Verständnis entzündlicher Hauterkrankungen wie der atopischen Dermatitis.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-hautzellen-stress-erkennen-forschende-entdecken-aktivierungsort-eines-wichtigen-immunrezeptors
Pressemitteilung - 25.06.2026 Vier promovierende der Universität Heidelberg bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau Gelegenheit zum Austausch mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben vier Promovierende der Uni Heidelberg. Sie nehmen an der 75. Nobelpreisträgertagung teil, die vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2026 in Lindau stattfindet. Die vier Promovierenden gehören zu den rund 600 jungen Forscherinnen und Forschern, die sich aufgrund ihrer hervorragenden akademischen Leistungen durchgesetzt haben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/vier-promovierende-der-universitaet-heidelberg-bei-der-nobelpreistraegertagung-lindau
Pressemitteilung - 18.06.2026 Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um sie gezielt an die Anforderungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- und Kg-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/massgeschneiderte-funktionalisierte-gelatine-reproduzierbar-hergestellt
Pressemitteilung - 17.06.2026 Post-Covid-Syndrom: Blutwäsche zeigt in Studie keinen Nutzen für Betroffene Eine aktuell in The Lancet Regional Health – Europe veröffentlichte Studie stellt den Nutzen der Immunadsorption – einer speziellen Blutwäsche - beim Post-COVID-Syndrom infrage. Zwar lassen sich die als mögliche Krankheitsauslöser diskutierten Autoantikörper aus dem Blut entfernen, die Beschwerden der Betroffenen verbessern sich dadurch jedoch nicht. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/post-covid-syndrom-blutwaesche-zeigt-studie-keinen-nutzen-fuer-betroffene
Pressemitteilung - 02.06.2026 Neuer Ansatz gegen therapiebedingte Leukämien Schutzmechanismus gegen DNA-Schäden durch Chemotherapien und Bestrahlung entdeckt Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-gegen-therapiebedingte-leukaemien-schutzmechanismus-gegen-dna-schaeden-durch-chemotherapien-und-bestrahlung-entdeck
Pressemitteilung - 28.05.2026 Wegweiser für die Immunabwehr Welche zellulären Prozesse sorgen dafür, dass Immunreaktionen präzise gesteuert werden? Eine neue Studie des Instituts für Zelluläre Biologie und Immunologie Thurgau (BITG) und der Universität Konstanz entschlüsselt eine entscheidende Signalübertragungskette.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wegweiser-fuer-die-immunabwehr