Pressemitteilung - 24.09.2026 Enzyme in Kügelchen für eine nachhaltigere Chemie Dank der Biokatalyse mit Enzymen kann heute eine enorme Bandbreite an pharmazeutischen Wirkstoffen und anderen komplexen Molekülen umweltfreundlich synthetisiert werden. Forschende des KIT haben nun eine Technologie entwickelt, mit der sich Enzyme zu millimetergroßen, lagerfähigen Kügelchen zusammenfügen lassen. Die Enzyme sind dabei nicht nur Katalysatoren, sondern bilden zugleich das Material der Kügelchen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/enzyme-kuegelchen-fuer-eine-nachhaltigere-chemie
Pressemitteilung - 10.09.2026 Neue Kooperation zur DNA-Nanotechnologie Der chinesische Humboldt-Forschungspreisträger Prof. Chunhai Fan forscht seit Juni auch an der Universität Stuttgart. Fan arbeitet eng mit Prof. Laura Na Liu vom 2. Physikalischen Institut zusammen. Beide Forschenden gehören zu den weltweit führenden Expert*innen auf dem Gebiet der DNA-Nanotechnologie.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-kooperation-zur-dna-nanotechnologie
Pressemitteilung - 29.07.2026 Energiesparend: Smarte Textilien mit reversibler Formänderung Bewegliche textile Strukturen werden in zahlreichen Bereichen wie Medizintechnik, Automatisierung, Architektur, Landwirtschaft oder in der Bekleidungsindustrie eingesetzt. Ein Beispiel hierfür sind Schattierungsnetze in Gewächshäusern, die je nach Sonnenintensität aus- und eingefahren werden. Die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf entwickeln Textilien aus Formgedächtnispolymeren mit reversibel steuerbarer Geometrie. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/energiesparend-smarte-textilien-mit-reversibler-formaenderung
Pressemitteilung - 18.06.2026 Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um sie gezielt an die Anforderungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- und Kg-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/massgeschneiderte-funktionalisierte-gelatine-reproduzierbar-hergestellt
Pressemitteilung - 30.04.2026 Modellstudie zum Antiepileptikum Valproat: Einfluss auf frühe Hirnentwicklung Das Risiko für Entwicklungsstörungen des Gehirns bei ungeborenen Kindern durch das Antiepileptikum Valproat ist bekannt. Eine Studie des KIT, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Uni Tübingen und der Uni Heidelberg mit Gewebemodellen des menschlichen Gehirns liefert Erkenntnisse dazu, wie das Medikament die frühe Gehirnentwicklung beeinflusst – und eröffnet Ansätze für die Forschung zur Risikominimierung während der Schwangerschaft.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/modellstudie-zum-antiepileptikum-valproat-einfluss-auf-fruehe-hirnentwicklung
Pressemitteilung - 20.04.2026 Gewebeersatz aus dem 3D-Drucker Ein neu entwickelter biomimetischer Gewebeersatz kombiniert gezielt einstellbare mechanische Eigenschaften mit biologischer Funktionalität und steht nun für Anwendungen in der Medizintechnik bereit. Entwickelt wurde das Material im Projekt »PolyKARD« vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP und dem NMI Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/gewebeersatz-aus-dem-3d-drucker
Pressemitteilung - 15.04.2026 Strom ohne Kabel und Stecker Wie lädt man E-Autos auf, ohne sie stundenlang ans Stromnetz zu hängen? Wie lassen sich Industrieroboter während der Arbeit „auftanken“? Wie verbessert die kabellose Übertragung von Energie die Medizintechnik? Diese Fragen treiben Prof. Parspour, Direktorin des IEW, seit mehr als 20 Jahren um. Ein Interview mit einer Wissenschaftlerin, die die induktive Energieübertragung weiterentwickelt und neue Anwendungsgebiete für diese erschlossen hat.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/strom-ohne-kabel-und-stecker
Pressemitteilung - 17.02.2026 Spurensuche im Hirnwasser: Chance für Präzisionsdiagnostik bei Hirntumoren Forschenden ist es gelungen, häufige Hirntumorarten im Kindes- und Jugendalter anhand von Tumor-Erbgut im Hirnwasser präzise zu diagnostizieren. Bisher konnten sogenannte Flüssigbiopsien keine derart zuverlässige Diagnostik ermöglichen. Das internationale Forscherteam optimierte daher eine Sequenzierungstechnik und entwickelte einen KI-basierte Auswertung. Das neue Verfahren könnte dazu beitragen, dass weniger Gewebeentnahmen notwendig sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/spurensuche-im-hirnwasser-chance-fuer-praezisionsdiagnostik-bei-hirntumoren
Pressemitteilung - 08.01.2026 Auszeichnung für EMG-Elektroden-Forschung Wie moderne Medizintechnik schwerwiegende Folgen chirurgischer Eingriffe verhindern kann, zeigt eine aktuelle wissenschaftliche Publikation. Die Arbeit „Validation of conductive resin as electrode material in neuromonitoring with 3D-printed probes“ wurde auf der ICST Konferenz in Japan ausgezeichnet und rückt ein medizinisches Thema in den Fokus, das für die Lebensqualität vieler Menschen entscheidend ist. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auszeichnung-fuer-emg-elektroden-forschung
Pressemitteilung - 13.11.2025 Agil, leicht, effizient, intelligent: Forschende arbeiten an Robotern der Zukunft Am Institut für Adaptive Mechanische Systeme der Universität Stuttgart dreht es sich um eine neue Generation von Laufrobotern und sogenannte Soft Robotics. Die Wissenschaftler*innen entwickeln Roboter, deren Design von Bewegungsabläufen inspiriert ist und die aus neuartigen, weichen Materialien bestehen. Die Anwendungsszenarien sind vielfältig und reichen vom Gesundheitsbereich über die industrielle Produktion bis hin zur Energieversorgung. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/agil-leicht-effizient-intelligent-forschende-arbeiten-robotern-der-zukunft
Pressemitteilung - 23.09.2025 Institutionelle Partnerschaft: Heidelberg und Harvard unterzeichnen Memorandum of Understanding Auf der Grundlage ihrer historisch gewachsenen Kooperationsbeziehungen werden die Universität Heidelberg und die Harvard University ihre Zusammenarbeit vertiefen und ausbauen. Dazu haben sie ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Als institutionelles Internationalisierungsprojekt unterstützt das Land Baden-Württemberg diese Initiative mit einer Summe von zehn Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/institutionelle-partnerschaft-heidelberg-und-harvard-unterzeichnen-memorandum-understanding
Pressemitteilung - 15.09.2025 Wie HIV ins Erbgut gelangt – Forschende decken unbekannten Mechanismus auf Forschende am Uniklinikum Heidelberg haben einen bislang unbekannten Mechanismus entschlüsselt, mit dem HIV-1 seine Integrationsorte im menschlichen Erbgut gezielt auswählt. Ein Forschungsteam konnte nachweisen, dass RNA:DNA-Hybride als Wegweiser für das Virus dienen. Diese Erkenntnisse legen eine Schwachstelle im Lebenszyklus von HIV offen, und liefern neue therapeutische Ansatzpunkte, um HIV-Reservoire im Körper gezielt zu kontrollieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-hiv-ins-erbgut-gelangt-forschende-decken-unbekannten-mechanismus-auf
Pressemitteilung - 09.09.2025 Weiche Materialien für intelligentere Roboter Soft Robots, Robotersysteme aus weichen Materialien, eröffnen neue Perspektiven für Medizintechnik und Industrie. Jun.-Prof. Dr. Aniket Pal von der Universität Stuttgart forscht an viskoelastischen Materialien, mit denen sich intelligente Funktionen in Soft Robots einbetten lassen. Dafür bekommt er im Rahmen des Emmy-Noether-Programms Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die Förderphase begann am 1. September 2025.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/weiche-materialien-fuer-intelligentere-roboter
Pressemitteilung - 03.09.2025 Therapeutische Impfung gegen HPV-bedingte Tumoren: Nanopartikel machen den Unterschied Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben in Zusammenarbeit mit der an der Universität Heidelberg angesiedelten Projektgruppe SILVACX ein therapeutisches Impfkonzept entwickelt, das das Immunsystem gezielt gegen Krebszellen mobilisieren kann. Das Team zeigte, dass sich mit an Silica-Nanopartikel gekoppelten Viruspeptiden wirksame T-Zell-Antworten gegen HPV-bedingte Tumoren hervorrufen lassen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/therapeutische-impfung-gegen-hpv-bedingte-tumoren-nanopartikel-machen-den-unterschied
Pressemitteilung - 21.08.2025 1,2 Millionen Euro Förderung für die Herstellung von „Gen-Taxis“ Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt den Aufbau einer Produktionseinheit für Gentherapien des Herzens an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, in der Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des UKHD. Die neuen Produktionskapazitäten für therapeutische Viren, den „Gen-Taxis“ zum erkrankten Herzen, stärken die Vorreiterrolle des Medizincampus Heidelberg in der Entwicklung neuer Gentherapien. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/12-millionen-euro-foerderung-fuer-die-herstellung-von-gen-taxis
Förderung Förderung von Projekten zum Thema „Untersuchung risikoreicher Ideen im Bereich der Material- und Werkstoffforschung“ (Experiment!Material) Förderprogramm, Förderung durch: BMFTR, Einreichungsfrist: 01.06.2027 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/foerderung-von-projekten-zum-thema-untersuchung-risikoreicher-ideen-im-bereich-der-material-und-werkstoffforschung-experimentmat
Pressemitteilung - 22.05.2025 Universität Heidelberg mit drei Anträgen für Exzellenzcluster erfolgreich Mit drei Anträgen ist die Universität Heidelberg in der Förderlinie Exzellenzcluster im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder erfolgreich. Nach der am 22. Mai 2025 bekanntgegebenen Auswahlentscheidung wird nicht nur der bestehende Cluster 3DMM2O weiter gefördert; mit SynthImmune und GreenRobust wurden auch zwei neue Initiativen für eine jeweils siebenjährige Förderung ausgewählt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-heidelberg-mit-drei-antraegen-fuer-exzellenzcluster-erfolgreich
Pressemitteilung - 17.03.2025 Magnetische Mikroalgen werden zu Robotern Wissenschaftler*innen haben eine einzellige grüne Mikroalge mit magnetischem Material beschichtet. Dieser Miniaturroboter wurde auf die Probe gestellt: Würde die Mikroalge mit ihrer magnetischen Beschichtung in der Lage sein, durch enge Räume zu schwimmen und durch eine zähe Flüssigkeit, wie sie etwa im menschlichen Körper vorkommt? Würde sich der winzige Roboter unter diesen Bedingungen seinen Weg bahnen können? https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/magnetische-mikroalgen-werden-zu-robotern
Pressemitteilung - 11.02.2025 Neuer Ansatz für die personalisierte Therapie von Hirntumoren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und von der ShanghaiTech University haben ein innovatives Verfahren entwickelt, um Hirntumoren individueller Patienten besonders naturnah im Labor nachzubilden. Medikamententests in diesem Modell stimmten sehr gut mit den tatsächlichen Patientenreaktionen überein, was es zu einer wertvollen Methode für die Untersuchung von Therapieansprechen macht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-fuer-die-personalisierte-therapie-von-hirntumoren
Pressemitteilung - 10.02.2025 Medizinische Textilien mit Infektionsschutz In Kooperation mit der Firma Heraeus entwickeln die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) Fasern und Textilien mit einem neuartigen Infektionsschutzsystem. Die Grundlage ist ein antimikrobieller Wirkstoffmechanismus, der von Heraeus einlizensiert wurde und unter dem Namen AGXX vertrieben wird. Ziel ist, die AGXX-Technologie in textile Ausrüstungen und Beschichtungen zu integrieren und sie in Polymere einzubinden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/medizinische-textilien-mit-infektionsschutz
Pressemitteilung - 07.01.2025 Forschende verstehen die Müllabfuhr unserer Zellen besser – und können sie steuern Ein Forschungsteam aus Freiburg und Frankfurt hat herausgefunden, wie Zellen Abfall in ihrem Inneren erkennen und abbauen. Ergebnisse sind relevant für Therapieentwicklungen bei Erkrankungen wie Alzheimer.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschende-verstehen-die-muellabfuhr-unserer-zellen-besser-und-koennen-sie-steuern
Pressemitteilung - 20.11.2024 Neue Ansätze des Bio-Engineering für die automatisierte Herstellung komplexer Organoide Die reproduzierbare und präzise Herstellung von komplexen Organoid-Modellen zur Simulation von Fehlfunktionen menschlicher Organe steht im Mittelpunkt eines interdisziplinären Forschungsvorhabens an der Universität Heidelberg. Ein Forschungsteam aus den Lebens- und Ingenieurwissenschaften möchte dazu das Engineering molekularer Systeme mit Maschinellem Lernen und automatisierten Herstellungsmethoden verbinden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-ansaetze-des-bio-engineering-fuer-die-automatisierte-herstellung-komplexer-organoide
Pressemitteilung - 05.11.2024 Heidelberger Wissenschaftlerin erhält hochdosierten ERC Synergy Grant Für ein zukunftsweisendes biomedizinisches Forschungsprojekt, hat die Heidelberger Wissenschaftlerin Dr. Venera Weinhardt einen ERC Synergy Grant eingeworben. Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt diese Förderung für die Weiterentwicklung der weichen Röntgenmikroskopie. Dieses innovative bildgebende Verfahren soll mit weiteren Innovationen bei der Erforschung von Hepatitis-E-Viren zum Einsatz kommen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/heidelberger-wissenschaftlerin-erhaelt-hochdosierten-erc-synergy-grant
NMI-Projekt WOUNDSENS - 23.10.2024 Wundmonitoring mithilfe sensorischer Nanofasern Um den Zustand chronischer Wunden kontrollieren zu können, muss der Verband regelmäßig und in kurzen Abständen gewechselt werden. Im Projekt WOUNDSENS wollen Forschende des NMI in Reutlingen mittels Elektrospinnens neuartige Wundauflagen aus biosensorischen Fasern anfertigen, die Informationen über den Zustand der Wunde nach außen senden und so helfen, Entzündungen besser zu erkennen. Dadurch werden die belastenden Verbandswechsel seltener nötig.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/wundmonitoring-mithilfe-sensorischer-nanofasern
Pressemitteilung - 19.09.2024 Qualitätsstandards für den Blick ins Tumorerbgut Die personalisierte Medizin mit individuell maßgeschneiderten Therapien wird bei Krebserkrankungen mehr Realität. Dazu benötigt es einen Blick in das Erbgut der Tumoren. Eine Forschergruppe aus dem Deutschen Netzwerk für Personalisierte Medizin (DNPM) hat erfasst, nach welchen Qualitätsstandards die Genomanalysen in Deutschland durchgeführt werden. Die Daten sind Voraussetzung, um die Gensequenzierung in die Routineversorgung zu integrieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/qualitaetsstandards-fuer-den-blick-ins-tumorerbgut