Pressemitteilung - 15.04.2026 Warum Frauengehirne anders altern? Östrogen reguliert nicht nur die Fortpflanzung – es hilft Gehirnzellen auch, mit Stress umzugehen. Wenn der Östrogenspiegel nach den Wechseljahren sinkt, wird das eingeschränkt. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen zum Alzheimer-Risiko bei Frauen beitragen. Eine MPI-IE-Forscherin untersucht, warum der Östrogenrückgang diese Schutzfunktion beeinträchtigt – und ob sich die zelluläre Stressresistenz von Gehirnzellen wiederherstellen lässt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/warum-frauengehirne-anders-altern
Pressemitteilung - 09.04.2026 Neue Erkenntnisse aus der Gedächtnisforschung Eine neue Studie des Zentrums für Molekulare Neurobiologie Hamburg und des Mannheimer Zentrums für Translationale Neurowissenschaften der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg beleuchtet eines der hartnäckigsten Rätsel der Neurowissenschaften: Wie kann das Gehirn stabile Erinnerungen bewahren, wenn sich die physischen Strukturen, die diesen Erinnerungen zugrunde liegen, ständig verändern? https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-aus-der-gedaechtnisforschung
Pressemitteilung - 31.03.2026 Erste Schritte in Richtung Zelltherapie bei Hirnkrankheiten Freiburger Forschende haben einen Weg gefunden, im Tiermodell defekte Immunzellen an den Blutgefäßen des Gehirns selektiv zu ersetzen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt für Zelltherapien bei Alzheimer und weiteren Hirnerkrankungen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erste-schritte-richtung-zelltherapie-bei-hirnkrankheiten
Pressemitteilung - 26.03.2026 Immunsystem des Gehirns funktioniert einfacher als gedacht Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Multiple Sklerose oder Hirntumoren verlaufen sehr unterschiedlich. Dennoch nutzt die Immunabwehr des menschlichen Gehirns dabei ähnliche Reaktionsmuster. Das konnten jetzt Forscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg gemeinsam mit einem internationalen Team in Analysen von menschlichem Hirngewebe und Mausmodellen zeigen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/immunsystem-des-gehirns-funktioniert-einfacher-als-gedacht
Pressemitteilung - 23.03.2026 Neue Erkenntnisse zu den ersten Schritten in der Proteinsynthese In der frühesten Phase der Herstellung menschlicher Proteine erfüllt der Proteinkomplex NAC eine wesentliche Aufgabe, indem er die ersten Schritte der Faltung der Proteine in ihre korrekten dreidimensionalen Strukturen einleitet. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung von Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg herausgefunden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-zu-den-ersten-schritten-der-proteinsynthese
Pressemitteilung - 12.03.2026 Hirnerkrankungen: Manche Nervenzellen sind für ALS und FTD besonders anfällig Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Frontotemporale Demenz (FTD) gehören zu einem Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen mit überlappender Symptomatik. Eine Gemeinsamkeit auf molekularer Ebene: Ein Protein namens TDP-43 ballt sich in den Nervenzellen des Gehirns zu winzig kleinen Klumpen. Forschende haben mit Fachleuten aus dem Ausland nun festgestellt, dass diese krankhaften Veränderungen vorwiegend bestimmte Zellen betreffen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hirnerkrankungen-manche-nervenzellen-sind-fuer-als-und-ftd-besonders-anfaellig
Pressemitteilung - 11.03.2026 Blutmarker für Alzheimer könnte auch bei Herz- und Nierenerkrankungen nützlich sein Ein bestimmtes Eiweiß im Blut, das als früher Hinweis auf Alzheimer gilt, spielt offenbar auch bei anderen Erkrankungen eine Rolle. Forschende des DZNE und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) an der Universität Tübingen haben entdeckt, dass erhöhte Werte des sogenannten phosphorylierten Tau-Proteins (pTau) auch bei zwei weniger bekannten Krankheiten vorkommen, die vorwiegend Herz und Niere betreffen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/blutmarker-fuer-alzheimer-koennte-auch-bei-herz-und-nierenerkrankungen-nuetzlich-sein
Pressemitteilung - 05.03.2026 Mit Quantenmechanik Krebs und Alzheimer präziser sichtbar machen Schwere Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer beginnen oft lange, bevor erste Symptome auftreten. In dieser Frühphase verändern sich biochemische Abläufe im Körper, die für klassische Bildgebungsverfahren meist noch unsichtbar sind. Forschende des Universitätsklinikums Freiburg und der Universität Straßburg arbeiten an einer neuen Methode, mit der solche Prozesse früher erkannt werden könnten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mit-quantenmechanik-krebs-und-alzheimer-praeziser-sichtbar-machen
Pressemitteilung - 18.02.2026 Gürtelrose-Impfung könnte kognitiven Abbau verlangsamen Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass eine Gürtelrose-Impfung nicht nur das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz senken, sondern auch den Krankheitsverlauf bei bereits erkrankten Patientinnen und Patienten positiv beeinflussen könnte. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/guertelrose-impfung-koennte-kognitiven-abbau-verlangsamen
Pressemitteilung - 09.02.2026 Nanoporentechnologie für die molekulare Diagnostik von morgen Nanoporen sind Kanäle im Nanometerbereich, mit deren Hilfe einzelne Biomoleküle wie Proteine untersucht werden können. Der Zukunftscluster nanodiag BW nutzt diese Technologie, um epigenetische Faktoren zu analysieren, die eine zentrale Rolle bei der Entstehung vieler Krankheiten, wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson spielen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nanoporentechnologie-fuer-die-molekulare-diagnostik-von-morgen
Pressemitteilung - 20.01.2026 €51-Millionen für innovative Alzheimer-Therapien: Gimv führt Series-B-Finanzierungsrunde bei Exciva an Die Heidelberger Exciva GmbH , die neue Therapien für neuropsychiatrische Erkrankungen entwickelt, bekommt im Rahmen einer Series-B-Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 51 Mio. € zur Verfügung gestellt. Den Investorenkreis führen die europäische Investmentgesellschaft Gimv und EQT Life Sciences an; weitere Investoren in dieser Runde sind Fountain Healthcare Partners, LifeArc, Modi VC und Carma Fund sowie der Bestandsinvestor Andera Partners.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/euro-51-millionen-fuer-innovative-alzheimer-therapien-gimv-fuehrt-series-b-finanzierungsrunde-bei-exciva
Pressemitteilung - 13.01.2026 Erste Patientin bekommt am Universitätsklinikum Tübingen die neue Therapie gegen Alzheimer Für viele Alzheimer-Erkrankte und ihre Angehörigen war es ein erster Hoffnungsschimmer: Seit September 2025 ist in Deutschland ein Wirkstoff verfügbar, der die Krankheit in einem frühen Stadium merklich verlangsamen kann. Medizinerinnen und Mediziner am Universitätsklinikum Tübingen haben nun ihre erste Patientin damit behandelt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erste-patientin-bekommt-am-universitaetsklinikum-tuebingen-die-neue-therapie-gegen-alzheimer
Förderung QuantERA Call 2025 Förderprogramm, Förderung durch: BMFTR, Einreichungsfrist: 05.12.2025 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/quantera-call-2025
Pressemitteilung - 24.09.2025 Doch kein GPS im Kopf: Wie das Gehirn flexibel zwischen inneren Landkarten wechselt Seit ihrer Entdeckung im Jahr 2004 galten die für unsere Orientierung wichtigen Gitterzellen im Gehirn als eine Art „GPS im Kopf“. Nun aber zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DKFZ und am Universitätsklinikum Heidelberg: Gitterzellen arbeiten viel flexibler als bisher vermutet. In Versuchen mit Mäusen fanden die Forschenden heraus, dass die Zellen ihre Aktivität je nach Situation an verschiedene Bezugspunkte anpassen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/doch-kein-gps-im-kopf-wie-das-gehirn-flexibel-zwischen-inneren-landkarten-wechselt
Pressemitteilung - 05.09.2025 Neue Behandlungsoption für Alzheimer-Patient*innen Über 1,8 Millionen Menschen leben in Deutschland mit Demenz, davon zwei Drittel mit Alzheimer. Seit September 2025 steht nun am Universitätsklinikum Freiburg mit dem Medikament Lecanemab eine neue Therapie zur Verfügung, die den Krankheitsverlauf im Frühstadium verlangsamen kann. Zum 1. Mal werden somit nicht nur Symptome behandelt, sondern die Ursache der Krankheit angegangen – was eine neue Perspektive in der Behandlung von Alzheimer aufzeigt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-behandlungsoption-fuer-alzheimer-patientinnen
Pressemitteilung - 01.09.2025 Seltenes jahreszeitliches Schrumpfen des Spitzmausgehirns wird durch Wasserverlust angetrieben, nicht durch Zelltod Zu wissen, welche Prozesse bei Spitzmäusen im Winter dazu führen, dass das Hirn schrumpft, ist der erste Schritt zum Verständnis wie sie diesen Verlust rückgängig machen und im nächsten Sommer wieder ein gesundes Gehirn nachwachsen lassen können.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/seltenes-jahreszeitliches-schrumpfen-des-spitzmausgehirns-wird-durch-wasserverlust-angetrieben-nicht-durch-zelltod
Pressemitteilung - 26.08.2025 Schlüsselmechanismus der Alzheimer-Erkrankung entdeckt Ein molekularer Mechanismus, der zum Fortschreiten von Alzheimer beiträgt, ist von einem Forschungsteam der Universität Heidelberg entdeckt worden. Das Team wies an einem Alzheimer-Mausmodell nach, dass ein neurotoxisch wirkender Proteinkomplex für das Absterben von Nervenzellen im Gehirn und den daraus resultierenden kognitiven Verfall verantwortlich ist. Diese Erkenntnis eröffnet neue Perspektiven für die Entwicklung wirksamer Therapien.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schluesselmechanismus-der-alzheimer-erkrankung-entdeckt
Pressemitteilung - 14.08.2025 Ohne Umwege ins Langzeitgedächtnis Svenja Brodt erforscht mittels MRT-Bildern des Gehirns, wie Eindrücke zu Erinnerungen werden. Ein besseres Verständnis davon, wie Langzeiterinnerungen entstehen, könnte Alzheimerpatient*innen bei der Alltagsbewältigung helfen. Störungen der Erinnerungsbildung könnten durch gezieltes Wiederholen kompensiert werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ohne-umwege-ins-langzeitgedaechtnis
Pressemitteilung - 12.08.2025 Biomarker für Insulinresistenz des Gehirns im Blut entdeckt Reagiert das Gehirn nicht mehr richtig auf Insulin, liegt eine Insulinresistenz vor, die das Risiko für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und Alzheimer erhöht. Forschende des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung haben nun im Blut von Personen ohne Typ-2-Diabetes epigenetische Veränderungen entdeckt, die zeigen, wie gut das Gehirn auf Insulin anspricht. Diese Marker könnten helfen, eine Insulinresistenz im Gehirn mit einem Bluttest zu erkennen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/biomarker-fuer-insulinresistenz-des-gehirns-im-blut-entdeckt
Pressemitteilung - 07.08.2025 Neuer Therapieansatz bei seltener Hirnerkrankung im Kindesalter Freiburger Mediziner*innen zeigen erstmals, dass Immunzellen im Gehirn an der Entsorgung von Stoffwechselprodukten beteiligt sind. Das bringt Aussicht auf Therapieoptionen für schwere Hirnerkrankungen bei Kindern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-therapieansatz-bei-seltener-hirnerkrankung-im-kindesalter
Pressemitteilung - 15.07.2025 Gezielte Aktivierung von Hirn-Immunzellen verzögert Alzheimer-Prozesse Alzheimer betrifft nicht nur das Gedächtnis, sondern auch das Immunsystem des Gehirns – allerdings nicht überall gleich. Forscher*innen der Universität Freiburg haben jetzt im Tiermodell entdeckt, dass bei Alzheimer nur Mikrogliazellen auf Reize reagieren, die weiter entfernt von den typischen Eiweißablagerungen im Gehirn liegen. Gelingt es, diese Immunzellen zu aktivieren, verzögern sich Alzheimer-typische Veränderungen im Gehirn deutlich.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/gezielte-aktivierung-von-hirn-immunzellen-verzoegert-alzheimer-prozesse
Pressemitteilung - 24.06.2025 Dem Gehirn auf der Spur Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor Schadstoffen – doch zugleich erschwert sie den Zugang für dringend benötigte Therapien. Um diesen komplexen Mechanismus besser zu verstehen und neue Wege für die Medikamentenverabreichung ins Gehirn zu entwickeln, arbeitet ein Forschungsteam der Hochschule Reutlingen an einem innovativen Modell im Labor. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/dem-gehirn-auf-der-spur
Pressemitteilung - 16.04.2025 Vererbte Alzheimer-Erkrankung: Blutmarker für defekte Nervenverknüpfungen steigt frühzeitig an Menschen mit einer erblichen Veranlagung für Alzheimer haben bereits etwa 11 Jahre vor dem Ausbruch von Demenzsymptomen auffällige Blutwerte, die auf beschädigte Nervenzellkontakte hinweisen. Maßstab ist die Konzentration des Proteins „Beta-Synuclein“. Das berichtet ein internationales Forschungsteam im Fachjournal „Alzheimer‘s & Dementia“. Der hier untersuchte Biomarker könnte möglicherweise helfen, Neurodegeneration frühzeitig zu erkennen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/vererbte-alzheimer-erkrankung-blutmarker-fuer-defekte-nervenverknuepfungen-steigt-fruehzeitig
Pressemitteilung - 07.02.2025 Schädliche Wechselwirkungen Menschen mit einer HIV-Infektion entwickeln selbst unter antiviraler Therapie (ART) häufig HIV-assoziierte neurokognitive Störungen, wie beispielsweise Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen. Forschende unter Führung des Instituts für Molekulare Virologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) haben nun Faktoren identifiziert, welche die Vermehrung von HIV in Gehirnzellen verstärken. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schaedliche-wechselwirkungen
Pressemitteilung - 07.01.2025 Forschende verstehen die Müllabfuhr unserer Zellen besser – und können sie steuern Ein Forschungsteam aus Freiburg und Frankfurt hat herausgefunden, wie Zellen Abfall in ihrem Inneren erkennen und abbauen. Ergebnisse sind relevant für Therapieentwicklungen bei Erkrankungen wie Alzheimer.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschende-verstehen-die-muellabfuhr-unserer-zellen-besser-und-koennen-sie-steuern