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Dossiers

Hier finden Sie Dossiers zu Themen der Gesundheitsindustrie. Den Übersichtsartikeln werden laufend aktuelle Fachbeiträge zugeordnet.

  • Dossier - 29.03.09

    Der Einsatz biotechnologischer Methoden ist verbreitet und in der Praxis eine Selbstverständlichkeit. In diesem Artikel macht sich der Autor auf die Spurensuche nach der Verwendung von Biotechnologie in vermintem Kommunikationsterrain. Für viele gilt immer noch: Biotechnologie = Gentechnik = „Gen-Produkt“ und Anwendung von Biotechnologie ≠ Bio ≠ konventionelle Nahrungsmittelproduktion.

  • Dossier - 14.01.09

    Vor etwas mehr als 25 Jahren kam das erste gentechnisch hergestellte Medikament auf den Markt – inzwischen sind es schon weit über 100. Zahlreiche dieser Biopharmazeutika sind in ihrer Wirkung einzigartig und haben die Therapie in vielen Bereichen der Medizin geradezu revolutioniert. Doch auch in wirtschaftlicher Hinsicht besitzen diese neuartigen Arzneimittel ein hohes Potenzial. Ihre Bedeutung für den Pharmastandort Deutschland spiegelt sich neuerdings sowohl in der Gesetzgebung als auch in gezielten politischen Fördermaßnahmen wider.

  • Dossier - 20.11.08

    Lässt sich das Altern aufhalten? Erstmals taucht die Frage in den 80er Jahren auf, als es Forschern im Labor gelingt, den Alterungsprozess beim Fadenwurm durch ein verändertes Gen aufzuschieben. Inzwischen sind Hunderte von Genmutationen bekannt, die die Lebensspanne von Bäckerhefe, Fruchtfliege und Maus verlängern. Wird denkbar, wovon der Mensch seit Anbeginn träumte, Altern und Tod zu überwinden? Wohl kaum. Vielmehr beschäftigt sich der Großteil der Forscher mit der ungleich realistischeren Frage, die angesichts des demografischen Wandels von erheblicher Bedeutung ist: Lässt sich gesundes Altern verlängern?

  • Dossier - 29.10.08

    Die Signaltransduktion gehört zu den besonders innovativen Forschungsfeldern in den Lebenswissenschaften. Das Lehrbuch „Die Molekularbiologie der Zelle“ ist dafür ein gewichtiger Beweis. Als der dicke Wälzer Mitte der 1980er Jahre in seiner ersten Auflage erschien, widmeten die Autoren um Bruce Alberts der Signalverarbeitung und der zellinternen Kommunikation nur wenige Abschnitte und vieles war „unklar“ oder „unbekannt“. In der aktuellen fünften Auflage gibt es nun ein ganzes Kapitel, das die „Mechanismen der Zellkommunikation“ zu erklären versucht. Zwar ist auch heute noch lange nicht alles verstanden und entschlüsselt , doch die Signalforscher wissen inzwischen aber schon eine ganze Menge über die Signalweiterleitung und die verschiedenen Signalwege.

  • Dossier - 29.09.08

    In den vergangenen Jahren hat die Automatisierung die Suche nach pharmazeutischen Wirkstoffen revolutioniert. Mithilfe verschiedener Techniken wie dem Hochdurchsatzverfahren oder dem High-Content-Screening ist man heute in der Lage, Tausende von Molekülaktivitäten innerhalb kürzester Zeit vollautomatisch zu analysieren. Mittlerweile erfolgt das „Screening“ nach den richtigen Verbindungen verstärkt computergestützt und virtuell. Dabei ist ein Ende des Trends, den Probendurchsatz immer weiter zu erhöhen, nicht in Sicht.

  • Dossier - 28.08.08

    Unter „Orphan Drugs“ (wörtlich übersetzt: Waisenkinder-Medikamente) versteht man Arzneimittel gegen seltene, aber schwere Krankheiten. Man schätzt ihre Zahl auf insgesamt etwa 5.000; in der Mehrzahl der Fälle (80 Prozent oder mehr) handelt es sich dabei um genetische Krankheiten.

  • Dossier - 15.07.08

    Wissenschaft braucht Öffentlichkeit. Öffentlich finanzierte Wissenschaft muss Rechenschaft ablegen - nach innen wie nach außen. Früher geschah das in höfischen Zirkeln oder Akademien, heute in Fachzeitschriften. Diese interne Kommunikation erreicht selten die Öffentlichkeit, die externe sucht die große (Laien-)Öffentlichkeit - aus vielen Gründen.

  • Dossier - 03.07.08

    Die "Molekulare Bildgebung“ erkennt den Funktionszustand von Zellen oder Molekülen. Sie macht biologische Prozesse auf zellulärer und molekularer Ebene sichtbar und kann dadurch auch frühe Veränderungen im Körper anzeigen. Von der "Molekularen Bildgebung" verspricht man sich neue Möglichkeiten, um Krankheiten besser zu diagnostizieren und gezielter zu therapieren als bisher. Sie steht nach Ansicht mancher Experten für einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen: weg von einem "Krankenservice" hin zu einem "prophylaktischen Gesundheitsservice".

  • Dossier - 24.04.08

    Es gab schon schlechtere Zeiten für biopharmazeutische Auftragshersteller. Studien, Umfragen, Marktanalysen kommen alle zu demselben Schluss: der Markt für therapeutische Proteine wächst weiter zweistellig. Auf 60 bis 70 Milliarden US-Dollar wird er momentan taxiert, bis 2010 soll er jährlich um 13 Prozent wachsen. Biopharmazeutische Lohnhersteller haben sich am Markt mittlerweile etabliert und werden Marktbeobachtern zufolge weiter wachsen. Auch die Zahl der Biotech-Medikamente wird von 100 (2005) auf rund 150 (2010) klettern. Der Blick in die Entwicklungspipeline zeigt rund 500 Proteine in verschiedenen Stadien und 150 Peptide. Dominant sind monoklonale Antikörper; Insulin, Interferon Beta, G-VSF und Koagulationsfaktoren sind weitere Umsatzrenner. Der Biosimilar-Markt gilt als milliardenschwerer Zukunftsmarkt.

  • Dossier - 25.02.08

    „Nichts in der Natur ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution“, sagte der Evolutionsgenetiker Theodosius Dobzhansky. Den Schluss, dass gemeinsame Merkmale verschiedener Arten (in heutiger Terminologie homologe Merkmale) auf eine gemeinsame Abstammung zurückzuführen sind, stellt seit Darwin kein Wissenschaftler ernsthaft in Frage. Freilich gibt es immer noch genügend Menschen, die sich gegen diese Erkenntnis wehren. Mit wenigen Mausklicks im Internet unter den entsprechenden Stichworten kann man sich von der Wut, den dreisten Behauptungen und Lügen überzeugen, mit denen religiöse und pseudoreligiöse Eiferer auch nach 150 Jahren dagegen ankämpfen.

  • Dossier - 01.02.08

    Neben DNA und Proteinen spielen Zuckerstrukturen eine große Rolle bei zellulären Transport- und Kommunikationsvorgängen, sie sind Teil der molekularen Steuerungs- und Regelungsmaschinerien. Das macht sie zu einem interessanten Objekt für die Biotechnologie. Die Pharmaindustrie hat das Potenzial der Zuckerstrukturen ebenso erkannt wie die Lebensmittelbranche und die Materialwissenschaft.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/dossier