Pressemitteilung - 04.11.2026 Neues Konzept zur Behandlung Chemotherapie-resistenter Krebszellen Einige Leukämiezellen überstehen selbst eine intensive Chemotherapie und können später einen Rückfall auslösen. Ein neues Forschungskonzept beschreibt nun, wie gerade dieser Überlebenskampf der Zellen vorübergehende Schwachstellen erzeugen könnte. Die Idee: Eine erste Therapie versetzt Krebszellen in einen besonderen Zustand, den eine zweite, zeitlich abgestimmte Behandlung gezielt ausnutzt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-konzept-zur-behandlung-chemotherapie-resistenter-krebszellen
Pressemitteilung - 03.11.2026 Heidelberger Studie: Hilft gezielte Vorbereitung bei der Genesung nach Darmkrebsoperationen? Erholen sich Patientinnen und Patienten nach einer Darmkrebsoperation schneller, wenn sie zuvor ein strukturiertes Vorbereitungsprogramm durchlaufen haben? Diese Fragestellung untersuchen Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg in der jetzt gestarteten PREHAB-PEER-Studie. Das BFTR fördert das Vorhaben mit rund 3,45 Millionen Euro.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/heidelberger-studie-hilft-gezielte-vorbereitung-bei-der-genesung-nach-darmkrebsoperationen
Pressemitteilung - 02.11.2026 Post-COVID-Syndrom: Kann niedrig dosiertes Cortison die Beschwerden lindern? Eine der ersten großen Therapiestudien zu Post-COVID in Deutschland: In der PreVitaCOV-Studie haben drei Institute für Allgemeinmedizin unter Federführung des Uniklinikums Würzburg (UKW) Prednisolon und B-Vitamine bei mehreren hundert Patientinnen und Patienten getestet. Unter niedrig dosiertem Prednisolon gingen die Symptome nach vier Wochen statistisch signifikant stärker zurück als ohne – am deutlichsten bei der Fatigue. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/post-covid-syndrom-kann-niedrig-dosiertes-cortison-die-beschwerden-lindern
Pressemitteilung - 29.10.2026 Neuer Ansatz könnte Immuntherapie bei Blutkrebs präziser machen Forschende haben einen neuen Ansatz entwickelt, um eine Form von Blutkrebs zu bekämpfen und dabei gesunde Immunzellen zu schonen. Bei der T-Zell-akuten lymphoblastischen Leukämie entstehen Krebszellen aus Zellen der körpereigenen Immunabwehr. Das erschwert die Behandlung, da bisher untersuchte Immuntherapien auch gesunde Abwehrzellen zerstören können. Das Forschungsteam hat nun ein anderes Erkennungsmerkmal auf der Oberfläche der Krebszellen als…https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-koennte-immuntherapie-bei-blutkrebs-praeziser-machen
Pressemitteilung - 29.10.2026 Neue Hoffnung im Kampf gegen aggressive Hirntumore: Auszeichnung für innovative GLORIA-Studie Aggressive Hirntumore wie das Glioblastom gehören zu den schwierigsten Herausforderungen der Medizin: Sie wuchern schnell in gesundes Gewebe ein, lassen sich kaum vollständig operieren und sprechen oft schlecht auf Standardtherapien an. Doch ein interdisziplinäres Forschungsteam hat einen Weg gefunden, den Tumor an seiner „Versorgung“ zu packen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-hoffnung-im-kampf-gegen-aggressive-hirntumore-auszeichnung-fuer-innovative-gloria-studie
Pressemitteilung - 28.10.2026 Freiburger Entdeckung macht Krebsimmuntherapie verträglicher Eine Entdeckung aus Freiburg eröffnet neue Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatient*innen weltweit: Forschende haben herausgefunden, wie sich schwere Nebenwirkungen von Krebsimmuntherapien mit einer speziellen Zelltherapie mit behandelten weißen Blutkörperchen lindern lassen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/freiburger-entdeckung-macht-krebsimmuntherapie-vertraeglicher
Förderung Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Stärkung der geschlechtersensiblen präklinischen Forschung Förderprogramm, Förderung durch: BMFTR, Einreichungsfrist: 27.01.2027 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/richtlinie-zur-foerderung-von-projekten-zur-staerkung-der-geschlechtersensiblen-praeklinischen-forschung
Förderung Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Stärkung der geschlechtersensiblen präklinischen Forschung Förderprogramm, Förderung durch: BMFTR, Einreichungsfrist: 27.01.2027 https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/datenbank/foerderungen/richtlinie-zur-foerderung-von-projekten-zur-staerkung-der-geschlechtersensiblen-praeklinischen-forschung
Pressemitteilung - 26.10.2026 Multiple Sklerose: Neuer Wirkstoff reduziert Krankheitsschübe deutlich Ein neuer Wirkstoff könnte die Behandlung von Menschen mit schubförmiger Multipler Sklerose künftig verbessern. In zwei internationalen Studien reduzierte Remibrutinib die jährliche Schubrate um 31 bis 35 Prozent gegenüber einer etablierten MS-Therapie. Auch neue Entzündungsherde im Gehirn traten deutlich seltener auf. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Wirkstoff das Fortschreiten körperlicher Einschränkungen verlangsamen könnte. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/multiple-sklerose-neuer-wirkstoff-reduziert-krankheitsschuebe-deutlich
Pressemitteilung - 19.10.2026 Herzrhythmusstörungen mit Bestrahlung behandelt: erste Radioablation am Universitätsklinikum Tübingen Am Universitätsklinikum Tübingen ist erstmals ein Patient mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen durch eine gezielte Bestrahlung des Herzens behandelt worden. Das Verfahren heißt stereotaktische Arrhythmie-Radioablation. Es kommt für schwer herzkranke Menschen infrage, bei denen Medikamente und Kathetereingriffe nicht ausreichend helfen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/herzrhythmusstoerungen-mit-bestrahlung-behandelt-erste-radioablation-am-universitaetsklinikum-tuebingen
Pressemitteilung - 19.10.2026 Innovative Wege für neue Medikamente Neuer Masterstudiengang Pharmaceutical and Molecular Biotechnology (PMB) An der Universität Ulm ist pünktlich zum Beginn des Wintersemesters der Studiengang Pharmaceutical and Molecular Biotechnology (PMB) an den Start gegangen. Der neue Masterstudiengang ist an der Schnittstelle von Molekularbiologie, Pharmazie und datengetriebener Biotechnologie angesiedelt und verbindet pharmazeutische Forschung mit modernen Therapieansätzen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/innovative-wege-fuer-neue-medikamente-neuer-masterstudiengang-pharmaceutical-and-molecular-biotechnology-pmb
Pressemitteilung - 15.10.2026 Vier Millionen Euro EU-Förderung für eine bessere Behandlung von Prostatakrebs Ein europäisches Forschungskonsortium unter der Leitung des DKFZ will mithilfe von KI-Agenten, Big Data und patientenzentrierter Entscheidungsunterstützung die Diagnostik und Therapie von Prostatakrebs grundlegend verbessern. Aggressive Tumoren sollen früh und präzise erkannt, unnötige Eingriffe reduziert und Therapieentscheidungen besser auf den einzelnen Patienten abgestimmt werden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/vier-millionen-euro-eu-foerderung-fuer-eine-bessere-behandlung-von-prostatakrebs
Pressemitteilung - 06.10.2026 Bauchspeicheldrüsenkrebs: Forschende programmieren Tumorumgebung gezielt um Bauchspeicheldrüsenkrebs gehört zu den aggressivsten und am schwersten zu behandelnden Krebsarten. Ein Grund dafür ist das umgebende Gewebe, das den Tumor schützt und die Immunabwehr schwächt. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem sich dieses Umfeld gezielt verändern lässt. Im Mittelpunkt steht das Molekül CD44, das bestimmte Bindegewebszellen im direkten Umfeld von Tumoren steuert. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/bauchspeicheldruesenkrebs-forschende-programmieren-tumorumgebung-gezielt-um
Pressemitteilung - 06.10.2026 Synthetische zelluläre Systeme als Immunzellbooster nutzbar machen Wie können zellbasierte Immuntherapien zur Behandlung von Krebserkrankungen oder Autoimmunerkrankungen langfristig besser verfügbar werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt SYNTHIA. Dabei arbeiten das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gemeinsam an neuen Forschungsansätzen für die Zelltherapieentwicklung. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/synthetische-zellulaere-systeme-als-immunzellbooster-nutzbar-machen
Pressemitteilung - 06.10.2026 Wissenschaftspreis für Freiburger MRT-Forschung Dr. Andreas Schmidt, Physiker in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Freiburg, erhält den Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP). Der von Siemens Healthineers geförderte Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Medizinischen Physik vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wissenschaftspreis-fuer-freiburger-mrt-forschung
Pressemitteilung - 05.10.2026 Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs-1
Pressemitteilung - 05.10.2026 Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/die-masse-machts-ein-universelles-ziel-fuer-car-t-zellen-gegen-krebs
Pressemitteilung - 05.10.2026 Wie Blutfluss die Funktion der Leber steuert Die Leber ist in unterschiedliche Zonen organisiert, in denen die Leberzellen jeweils spezifische Aufgaben erfüllen. Eine wichtige Rolle bei dieser funktionellen Aufteilung spielen die Blutgefäße der Leber: Die sie auskleidenden Endothelzellen geben benachbarten Leberzellen Signale, die deren Funktion steuern. Doch wie wissen die Gefäßzellen, welche Signale sie aussenden müssen?https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-blutfluss-die-funktion-der-leber-steuert
Pressemitteilung - 01.10.2026 KI-Modell soll Blutkrebs-Diagnostik deutlich erleichtern Bei Blut- und Lymphdrüsenkrebs müssen Fachärzt:innen große Mengen komplexer Einzelzelldaten auswerten. Forschende des Uniklinikums Freiburg und des Weizmann Institute of Science in Israel haben nun ein auf KI basierendes Modell entwickelt, das wesentliche Teile dieser Analyse automatisieren kann. Bei chronischer lymphatischer Leukämie erkannte es unter Millionen gemessener Zellen gezielt typische Krebszellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ki-modell-soll-blutkrebs-diagnostik-deutlich-erleichtern
Pressemitteilung - 01.10.2026 Neuer KI-Agent soll Patientenerfahrungen für Versorgung und Gesundheitssysteme erfassen und auswerten Ein internationales Konsortium unter Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Uni Heidelberg wird in den kommenden vier Jahren einen KI-gestützten interaktiven Assistenten zur Analyse von Patientenerfahrungen entwickeln. Ziel ist es, individuelle Belastungen frühzeitig und umfassend zu erkennen und für Patientinnen und Patienten, Behandlungsteams sowie Gesundheitssysteme nutzbar zu machen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ki-agent-soll-patientenerfahrungen-fuer-versorgung-und-gesundheitssysteme-erfassen-und-auswerten
Pressemitteilung - 30.09.2026 Wie Zellen regulatorische Information weitergeben Ein von der Baden-Württemberg Stiftung gefördertes Projekt am Freiburger Max-Plack-Institut für Immunbiologie und Epigenetik untersucht das Zusammenspiel von RNA-Modifikationen und epigenetischen Mechanismen während der Zellteilung – und dessen mögliche Bedeutung für Therapieresistenzen bei Krebs.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-zellen-regulatorische-information-weitergeben
Pressemitteilung - 23.09.2026 ViferaXS sammelt in einer Finanzierungsrunde 12 Millionen Euro ein, um die Phase-II-Studie zur chronischen lymphatischen Leukämie voranzutreiben und seine Onkologie-Pipeline auszubauen ViferaXS, ein Biotechnologieunternehmen im klinischen Stadium, das peptidbasierte Krebsimmuntherapien für hämatologische Malignome und solide Tumoren entwickelt, gab heute den Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde in Höhe von bis zu 12 Millionen Euro bekannt, einschließlich Fördermitteln. Die Runde wurde von SPRIND, der Bundesagentur für bahnbrechende Innovationen, und Huma angeführt, unter Beteiligung privater Investoren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/viferaxs-sammelt-einer-finanzierungsrunde-12-millionen-euro-ein-um-die-phase-ii-studie-zur-chronischen-lymphatischen-leukaemie-v
Pressemitteilung - 22.09.2026 Finanzierung ebnet dem Startup immuneAdvice den Weg in die klinische Anwendung Ein neues Kapitel beginnt für immuneAdvice: Das Biotechunternehmen hat eine Seed-Finanzierung durch die Marathon Beteiligungs AG, unterstützt durch das Beteiligungsprogramm InnoGrowth BW, und die Terra Nostra Corporate GmbH erhalten. Mit den zusätzlichen Mitteln schafft immuneAdvice die Grundlage, ein ambitioniertes Ziel umzusetzen: Immunaktivität im Körper sichtbar zu machen und damit Krebstherapien zielgenauer anwenden zu können.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/finanzierung-ebnet-dem-startup-immuneadvice-den-weg-die-klinische-anwendung
Gesundheitsdatennutzung - 22.09.2026 Der Zwilling aus Daten – Zukunftsmedizin für Neugeborene Praktisch alle Babys werden beim Neugeborenen-Screening kurz nach der Geburt auf angeborene Erkrankungen untersucht. Aus dieser Routine heraus entstand über Jahrzehnte ein einzigartiger Schatz an Daten zur frühkindlichen Entwicklung. Lange blieb er ungenutzt – bis sich Heidelberger Forschende daran machten, einen Digitalen Zwilling für Neugeborene zu entwickeln. Heute steht diese Technologie an der Schwelle zur Anwendung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/der-zwilling-aus-daten-zukunftsmedizin-fuer-neugeborene
Pressemitteilung - 17.09.2026 Neues Verfahren kann MRT-Bildgebung künftig präziser machen Ein Forscherteam der Uni Stuttgart hat ein neues Verfahren entwickelt, das Aufnahmen im MRT künftig noch präziser machen kann. Dazu eliminierten die Forschenden einen entscheidenden Störfaktor im Messverfahren: die sogenannte Totzeit. Dadurch können Signale erfasst werden, die bei herkömmlichen Verfahren verloren gehen. Das Verfahren eröffnet neue Perspektiven für die medizinische Diagnostik und zerstörungsfreie Untersuchungen von Werkstoffen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-verfahren-kann-mrt-bildgebung-kuenftig-praeziser-machen