Panosome GmbH – Ein Parasit als Grundlage für innovative Immuntherapien - 25.08.2026 Wo Medizin bisher nicht hinkommt: Neue Wege zu schwierigen Targets Moderne Arzneimittel wirken sehr gezielt: Etwa Antikörper, die Zielstrukturen erkennen wie Schlüssel das richtige Schloss. Manche therapeutischen Ziele sind damit jedoch schwer zu erreichen - kleine Moleküle oder Zuckerstrukturen. Genau diese blinden Flecken der Medizin will das Start-up Panosome schließen – mit einer Plattform für Immuntherapien, die die besonderen Eigenschaften der Tarnkünstler der Natur nutzt: Trypanosomen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/wo-medizin-bisher-nicht-hinkommt-neue-wege-zu-schwierigen-targets
Pressemitteilung - 19.08.2026 Neuer Quantensensor macht innerhalb von 2 Minuten Virus- und Krebs-RNA sichtbar Ein internationales Forschungsteam aus Mainz, Ulm und dem chinesischen Nanjing hat einen Schnelltest entwickelt, der selbst kleinste Mengen von Virus-RNA und krebsassoziierten Biomarkern nachweisen kann. Der Test kommt ohne die aufwendige Vervielfältigung des Erbguts aus, die bei Laborverfahren normalerweise erforderlich ist. Der Test verbindet die hohe Genauigkeit moderner Labordiagnostik mit der einfachen Handhabung klassischer Schnelltests.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-quantensensor-macht-innerhalb-von-2-minuten-virus-und-krebs-rna-sichtbar
Pressemitteilung - 12.08.2026 Im industriellen Maßstab: Wie sich die biotechnische Produktion von Proteinen und Vitaminen rentiert Unter den Schlagworten Power-to-Protein und Power-to-Vitamin werden biotechnische Verfahren entwickelt, bei denen Mikroben unter Einsatz von Energie aus chemischen Grundzutaten wie Kohlendioxid, Wasser- und Sauerstoff Proteine und Vitamine für den menschlichen Verzehr herstellen – ganz ohne Viehhaltung und Landwirtschaft. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/im-industriellen-massstab-wie-sich-die-biotechnische-produktion-von-proteinen-und-vitaminen-rentiert
Pressemitteilung - 11.08.2026 Programmierbarer Membrantransport Neu in Nature Nanotechnology: Eine DNA-Origami-Nanospritze transportiert Moleküle in synthetische Zellen. Der Vorgang wird mechanisch gesteuert. Das Werkzeug eröffnet neue Perspektiven für die synthetische Biologie, molekulare Therapeutika und gezielt gestaltete Bio-Grenzflächen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/programmierbarer-membrantransport
Pressemitteilung - 31.07.2026 Ein neues genetisches Werkzeug hilft Forschern dabei, die Logik der Genregulation aufzudecken Forscher nutzen Ansätze der synthetischen Biologie, um Hunderte von DNA-Sequenzen auf ihre Wirkung bei der Regulierung der Genexpression zu untersuchen. Das menschliche Genom enthält über 20.000 Gene. Zu einem bestimmten Zeitpunkt und in einer bestimmten Zelle ist jedoch nur ein Bruchteil davon aktiv.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-neues-genetisches-werkzeug-hilft-forschern-dabei-die-logik-der-genregulation-aufzudecken
Pressemitteilung - 31.07.2026 Neues aus der Malariaforschung: Von Sicherungsseilen und Warteschleifen in der Parasitenvermehrung Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Harvard Medical School und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben zentrale Mechanismen in der Vermehrung des Malariaparasiten Plasmodium entschlüsselt. Die molekularen Abläufe zur Bildung infektiöser Tochterparasiten und neuer Zellkerne sind für die Malariaerreger essenziell und könnten damit einen relevanten Angriffspunkt für zukünftige Therapien darstellen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-aus-der-malariaforschung-von-sicherungsseilen-und-warteschleifen-der-parasitenvermehrung
Pressemitteilung - 29.07.2026 ERC Synergy Grant gestartet Der Frage, wie Organellen in einer Zelle kommunizieren und mit anderen Zellbestandteilen interagieren, widmet sich das Forschungsprojekt MitoContact. Kai Johnsson, Direktor am MPI für medizinische Forschung, hat hierfür eine Förderung des Europäischen Forschungsrats erhalten. Die Erkenntnisse daraus sollen neue Einblicke in grundlegende zelluläre Prozesse ermöglichen und zu einem besseren Verständnis verschiedener Erkrankungen beitragen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erc-synergy-grant-gestartet
Pressemitteilung - 23.07.2026 Flexibilität ist alles: Wie maschinelles Lernen beim Bau neuer Proteine hilft Ein Forschungsteam des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien und des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung hat ein Computermodell entwickelt, das lernt, Proteine mit sehr flexiblen Strukturen zu bauen – sogar mit Mustern, die in natürlichen Proteinen ungewöhnlich sind. Es markiert einen Schritt hin zum Ziel, neue Proteine für Anwendungen in der Biotechnologie, in Therapien und in der Umweltforschung zu konstruieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/flexibilitaet-ist-alles-wie-maschinelles-lernen-beim-bau-neuer-proteine-hilft-1
Pressemitteilung - 01.07.2026 Doppelter ERC-Erfolg für DKFZ-Forscher Mit seinen „Proof of Concept“ (PoC)-Grants unterstützt der Europäische Forschungsrat Wissenschaftler dabei, das wirtschaftliche Potential ihrer Forschungsergebnisse weiterzuentwickeln. Auch 2026 wurden wieder zwei Wissenschaftler vom DKFZ für die prestigereiche Förderung ausgewählt: Moritz Mall und Chong Sun.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/doppelter-erc-erfolg-fuer-dkfz-forscher
Pressemitteilung - 01.07.2026 Neu entdeckter Marker für metastasierten Darmkrebs ist die Achillesferse besonders aggressiver Tumorzellen Ein Team unter Leitung von Forschenden aus dem DKFZ und dem Stammzell-Institut HI-STEM* hat einen vielversprechenden Ansatz zur Behandlung von fortgeschrittenem Darmkrebs entdeckt. Die Studie identifiziert einen wichtigen Marker besonders aggressiver und therapieresistenter Darmkrebszellen. Zugleich zeigen die Forschenden an Modellen, dass bereits zugelassene Medikamente gegen diesen Marker die Metastasen-initiierenden Zellen gezielt angreifen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neu-entdeckter-marker-fuer-metastasierten-darmkrebs-ist-die-achillesferse-besonders-aggressiver-tumorzellen
Pressemitteilung - 29.06.2026 Wie Hautzellen Stress erkennen: Forschende entdecken Aktivierungsort eines wichtigen Immunrezeptors Fetttröpfchen in den Hautzellen dienen als Schaltstelle: Der wichtige Immunrezeptor NLRP10 wird bei Zellstress an sogenannten Lipid Droplets aktiviert, kleinen Fetttröpfchen innerhalb der Zelle. Forschende der Uni Hohenheim in Stuttgart und der Uni Bonn haben damit einen bislang unbekannten Mechanismus der Immunabwehr entschlüsselt. Die Erkenntnisse verbessern das Verständnis entzündlicher Hauterkrankungen wie der atopischen Dermatitis.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-hautzellen-stress-erkennen-forschende-entdecken-aktivierungsort-eines-wichtigen-immunrezeptors
Pressemitteilung - 25.06.2026 Vier promovierende der Universität Heidelberg bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau Gelegenheit zum Austausch mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben vier Promovierende der Uni Heidelberg. Sie nehmen an der 75. Nobelpreisträgertagung teil, die vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2026 in Lindau stattfindet. Die vier Promovierenden gehören zu den rund 600 jungen Forscherinnen und Forschern, die sich aufgrund ihrer hervorragenden akademischen Leistungen durchgesetzt haben.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/vier-promovierende-der-universitaet-heidelberg-bei-der-nobelpreistraegertagung-lindau
Pressemitteilung - 18.06.2026 Maßgeschneiderte funktionalisierte Gelatine – reproduzierbar hergestellt Gelatine ist ein vielseitig einsetzbares natürliches Material. Um sie gezielt an die Anforderungen in Medizin, Diagnostik und Kosmetik anzupassen, hat das Fraunhofer IGB eine Toolbox für chemische Funktionalisierungen entwickelt. Mithilfe automatisierter Prozesse können die Modifikationen nun unter definierten Bedingungen skaliert und reproduzierbare Qualitäten modifizierter Gelatine im Gramm- und Kg-Maßstab für Bemusterungen hergestellt werden.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/massgeschneiderte-funktionalisierte-gelatine-reproduzierbar-hergestellt
Pressemitteilung - 17.06.2026 Post-Covid-Syndrom: Blutwäsche zeigt in Studie keinen Nutzen für Betroffene Eine aktuell in The Lancet Regional Health – Europe veröffentlichte Studie stellt den Nutzen der Immunadsorption – einer speziellen Blutwäsche - beim Post-COVID-Syndrom infrage. Zwar lassen sich die als mögliche Krankheitsauslöser diskutierten Autoantikörper aus dem Blut entfernen, die Beschwerden der Betroffenen verbessern sich dadurch jedoch nicht. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/post-covid-syndrom-blutwaesche-zeigt-studie-keinen-nutzen-fuer-betroffene
Pressemitteilung - 02.06.2026 Neuer Ansatz gegen therapiebedingte Leukämien Schutzmechanismus gegen DNA-Schäden durch Chemotherapien und Bestrahlung entdeckt Krebsbehandlungen verursachen in seltenen Fällen schwerwiegende Spätfolgen. Dazu zählen sogenannte sekundäre Leukämien. Dieser Blutkrebs kann entstehen, wenn Chemo- oder Strahlentherapien das Erbgut gesunder Zellen schädigen. Ein Forschungsteam unter Ulmer Leitung hat nun einen molekularen Schutzmechanismus gegen solche Genomschäden entdeckt: Ein Peptid.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-ansatz-gegen-therapiebedingte-leukaemien-schutzmechanismus-gegen-dna-schaeden-durch-chemotherapien-und-bestrahlung-entdeck
Pressemitteilung - 28.05.2026 Wegweiser für die Immunabwehr Welche zellulären Prozesse sorgen dafür, dass Immunreaktionen präzise gesteuert werden? Eine neue Studie des Instituts für Zelluläre Biologie und Immunologie Thurgau (BITG) und der Universität Konstanz entschlüsselt eine entscheidende Signalübertragungskette.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wegweiser-fuer-die-immunabwehr
Pressemitteilung - 27.05.2026 Neue Bildgebungsmethode macht Parkinson-Prozesse erstmals im lebenden Gehirn sichtbar Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Tübingen hat in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und dem Biotechnologie-Unternehmen MODAG einen neuartigen PET-Tracer entwickelt, der krankhafte Alpha-Synuclein-Ablagerungen im Gehirn sichtbar machen kann. Diese spielen eine zentrale Rolle bei Erkrankungen wie Parkinson oder Multisystematrophie. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-bildgebungsmethode-macht-parkinson-prozesse-erstmals-im-lebenden-gehirn-sichtbar
Pressemitteilung - 26.05.2026 Wie die Vielfalt der Blutstammzellen entsteht Im Knochenmark gibt es verschiedene Stammzellen, aus denen Blut- und Immunzellen hervorgehen. Wie und wodurch sie sich voneinander unterscheiden, erläutert ein Team um Simon Haas jetzt in „Nature Cell Biology“. Die Erkenntnisse sollen helfen, Stammzelltherapien, etwa gegen Blutkrebs, zu verbessern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-die-vielfalt-der-blutstammzellen-entsteht
Veranstaltung - 17.09.2026 - 18.09.2026 Translationaler Protein-Biomarker-Workshop Reutlingen, Informationsveranstaltung https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/veranstaltung/translationaler-protein-biomarker-workshop
Pressemitteilung - 15.05.2026 Heidelberger Sonderforschungsbereich „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ verlängert Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1550 „Molekulare Schaltkreise von Herzerkrankungen“ der Universität Heidelberg startet in seine zweite Förderperiode. Dafür hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft jetzt Fördermittel von rund 17,4 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre bewilligt. Sprecher ist Johannes Backs, W3-Professor für „Experimentelle Kardiologie“ der Medizinischen Fakultät Heidelberg.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/heidelberger-sonderforschungsbereich-molekulare-schaltkreise-von-herzerkrankungen-verlaengert
Pressemitteilung - 12.05.2026 Wie Immunzellen Alzheimer beeinflussen: T-Zellen rücken ins Zentrum der Forschung Bestimmte T-Zellen reagieren gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn und könnten Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben. Die Ergebnisse, die an Mäusen mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen mögliche neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien. Das zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-immunzellen-alzheimer-beeinflussen-t-zellen-ruecken-ins-zentrum-der-forschung-1
Pressemitteilung - 11.05.2026 Alexander von Humboldt-Professur für Simon Elsässer – „Man kann sich das wie ein zelluläres Gedächtnis vorstellen“ Prof. Dr. Simon Elsässer bekommt am 12. Mai 2026 in Berlin eine der diesjährigen Alexander von Humboldt-Professuren verliehen. Mit der Fördersumme von fünf Millionen Euro stärkt Elsässer in den kommenden fünf Jahren den Freiburger Forschungsschwerpunkt „Signale des Lebens“. Elsässer gehört zu den weltweit führenden Forschenden in der Weiterentwicklung der Epigenetik und synthetischen Biologie.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/alexander-von-humboldt-professur-fuer-simon-elsaesser-man-kann-sich-das-wie-ein-zellulaeres-gedaechtnis-vorstellen
Pressemitteilung - 11.05.2026 Elke Deuerling zum Mitglied der Leopoldina gewählt Die Konstanzer Molekularbiologin Elke Deuerling wurde in die Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Mit der Wahl zum Mitglied würdigt die Akademie Deuerlings herausragende Beiträge zu den Lebenswissenschaften, insbesondere im Bereich der Proteostase-Forschung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/elke-deuerling-zum-mitglied-der-leopoldina-gewaehlt
Pressemitteilung - 07.05.2026 Leukämie-Stammzellen lassen Therapien scheitern - Ergebnisse eröffnen neue Wege aus der Resistenzfalle Forschende vom DKFZ und dem Stammzell-Institut HI-STEM* haben einen Mechanismus entschlüsselt, der zum Therapieversagen bei der akuten myeloischen Leukämie beiträgt. Sie zeigen, dass es vier unterschiedliche Subtypen von Leukämie-Stammzellen gibt. Diese Vielfalt könnte erklären, warum eines der wichtigsten AML-Medikamente bei manchen Patientinnen und Patienten nicht ausreichend wirkt oder im Verlauf seine Wirksamkeit verliert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/leukaemie-stammzellen-lassen-therapien-scheitern-ergebnisse-eroeffnen-neue-wege-aus-der-resistenzfalle
Pressemitteilung - 05.05.2026 Wie Immunzellen Alzheimer beeinflussen: T-Zellen rücken ins Zentrum der Forschung Eine Studie unter Leitung von Lukas Bunse zeigt, dass bestimmte T-Zellen gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn reagieren und Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben könnten. Die Ergebnisse, die mithilfe eines Mausmodells mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-immunzellen-alzheimer-beeinflussen-t-zellen-ruecken-ins-zentrum-der-forschung
Pressemitteilung - 23.04.2026 Schneller und präziser durch maschinelles Lernen Moleküle in biologischen Zellen sind ständig in Bewegung. Sie zu untersuchen ist jedoch nach wie vor schwierig, da die Prozesse auf sehr kleinen Längen- und Zeitskalen ablaufen. Forscher des HITS und des MPI-P haben nun eine Simulationsmethode entwickelt, die schnell arbeitet und chemische Prozesse in Zellen mit hoher Präzision vorhersagen kann. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schneller-und-praeziser-durch-maschinelles-lernen
Pressemitteilung - 21.04.2026 Neuer Masterstudiengang an der Hochschule Biberach: Pharmaceutical Bioengineering startet zum Wintersemester 2026/27 Mit dem neuen Masterstudiengang Pharmaceutical Bioengineering erweitert die Hochschule Biberach ihr Studienangebot im Bereich der Biotechnologie. Der Studiengang richtet sich an AbsolventInnen natur- und ingenieurwissenschaftlicher Fächer, die sich für eine Karriere in der biopharmazeutischen Industrie oder in der Forschung qualifizieren möchten. Studiendekanin Prof. Dr. Ebert erklärt im Interview, was das Studium besonders macht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuer-masterstudiengang-der-hochschule-biberach-pharmaceutical-bioengineering-startet-zum-wintersemester-202627
Pressemitteilung - 15.04.2026 Warum Frauengehirne anders altern? Östrogen reguliert nicht nur die Fortpflanzung – es hilft Gehirnzellen auch, mit Stress umzugehen. Wenn der Östrogenspiegel nach den Wechseljahren sinkt, wird das eingeschränkt. Es wird angenommen, dass diese Veränderungen zum Alzheimer-Risiko bei Frauen beitragen. Eine MPI-IE-Forscherin untersucht, warum der Östrogenrückgang diese Schutzfunktion beeinträchtigt – und ob sich die zelluläre Stressresistenz von Gehirnzellen wiederherstellen lässt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell/warum-frauengehirne-anders-altern
Pressemitteilung - 10.04.2026 Molekulare Analysen könnten Behandlungschancen bei seltenem Weichteiltumor erhöhen Der desmoplastische klein- und rundzellige Tumor ist selten, aggressiv und schwer zu behandeln. Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am DKFZ haben 30 Tumoren umfassend analysiert und für fast alle Betroffenen potenzielle personalisierte Therapieoptionen abgeleitet. Bei einzelnen Patientinnen und Patienten konnten neue zielgerichtete Ansätze die Krankheit überraschend lange aufhalten.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/molekulare-analysen-koennten-behandlungschancen-bei-seltenem-weichteiltumor-erhoehen
Pressemitteilung - 09.04.2026 Wenn Sauerstoff bestimmt, ob eine Gliedmaße nachwächst Can Aztekin und sein Team haben herausgefunden, wie die Wahrnehmung von Sauerstoff erklären kann, warum Amphibien Gliedmaßen regenerieren und Säugetiere nicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wenn-sauerstoff-bestimmt-ob-eine-gliedmasse-nachwaechst
Pressemitteilung - 09.04.2026 »Auf Position, bitte!« Seit über einem Jahrzehnt wird eine Klasse von Wirkstoffen namens BET-Inhibitoren in klinischen Krebsstudien mit großen Erwartungen erprobt. Die biologischen Grundlagen schienen vielversprechend: Viele Krebsarten sind auf Onkogene angewiesen, bei deren Aktivierung sogenannte (BET)-Proteine eine Rolle spielen. Im Labor funktionierte das oft auch. Bei Patientinnen und Patienten fielen die Ergebnisse hingegen meist ernüchternd aus.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/auf-position-bitte
Pressemitteilung - 08.04.2026 CRISPR Technologie reaktiviert körpereigenes Schutzprogramm des Herzens Forschende haben eine neue Strategie entwickelt, um Herzschwäche zu bremsen: Statt Gene zu verändern oder zu ersetzen, wird ein körpereigenes Schutzprogramm von Herzmuskelzellen gezielt wieder aktiviert. Mithilfe einer speziellen CRISPR Technologie gelang es, ein zentrales Regulationsgen im Herzmuskel anzuschalten und so krankhafte Veränderungen der Zellen zu verhindern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/crispr-technologie-reaktiviert-koerpereigenes-schutzprogramm-des-herzens
Pressemitteilung - 31.03.2026 Erste Schritte in Richtung Zelltherapie bei Hirnkrankheiten Freiburger Forschende haben einen Weg gefunden, im Tiermodell defekte Immunzellen an den Blutgefäßen des Gehirns selektiv zu ersetzen. Dies ist ein wichtiger erster Schritt für Zelltherapien bei Alzheimer und weiteren Hirnerkrankungen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Immunology veröffentlicht.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erste-schritte-richtung-zelltherapie-bei-hirnkrankheiten
Pressemitteilung - 23.03.2026 Verstärkte Immunreaktion, verzögerte Heilung - Welche Rolle ein Genschalter nach Schädel-Hirn-Trauma spielt Traumatische Hirnverletzungen führen oft zu Komplikationen mit dauerhaften Folgen für Gedächtnis, Konzentration und Bewegungssteuerung. Mitverantwortlich dafür sind häufig fehlgeleitete Entzündungsreaktionen im verletzten Gewebe. Forschende aus Ulm haben nun gezeigt, dass der Transkriptionsfaktor NF-κB bei posttraumatischen Reaktionen auf ein Schädel-Hirn-Trauma eine Schlüsselrolle spielen könnte. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/verstaerkte-immunreaktion-verzoegerte-heilung-welche-rolle-ein-genschalter-nach-schaedel-hirn-trauma-spielt
Pressemitteilung - 23.03.2026 Nach Herzinfarkt: Entzündung schwächt die Energie des Herzens Warum verschlechtert sich die Herzfunktion nach einem Herzinfarkt häufig weiter, obwohl die Durchblutung wiederhergestellt wurde? Ein Forschungsteam der DZHK-Standorte Heidelberg und Nord hat nun einen wichtigen Mechanismus identifiziert: Ein Entzündungsschalter in Herzmuskelzellen kann die Energieproduktion der Zellen beeinträchtigen und so die Entwicklung einer Herzschwäche vorantreiben. Die Ergebnisse sind in Nature Communications erschienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nach-herzinfarkt-entzuendung-schwaecht-die-energie-des-herzens
Pressemitteilung - 23.03.2026 Neue Erkenntnisse zu den ersten Schritten in der Proteinsynthese In der frühesten Phase der Herstellung menschlicher Proteine erfüllt der Proteinkomplex NAC eine wesentliche Aufgabe, indem er die ersten Schritte der Faltung der Proteine in ihre korrekten dreidimensionalen Strukturen einleitet. Das hat ein internationales Forschungsteam unter Federführung von Wissenschaftlern des Zentrums für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg herausgefunden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-erkenntnisse-zu-den-ersten-schritten-der-proteinsynthese
Pressemitteilung - 12.03.2026 Hirnerkrankungen: Manche Nervenzellen sind für ALS und FTD besonders anfällig Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Frontotemporale Demenz (FTD) gehören zu einem Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen mit überlappender Symptomatik. Eine Gemeinsamkeit auf molekularer Ebene: Ein Protein namens TDP-43 ballt sich in den Nervenzellen des Gehirns zu winzig kleinen Klumpen. Forschende haben mit Fachleuten aus dem Ausland nun festgestellt, dass diese krankhaften Veränderungen vorwiegend bestimmte Zellen betreffen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hirnerkrankungen-manche-nervenzellen-sind-fuer-als-und-ftd-besonders-anfaellig
Pressemitteilung - 11.03.2026 Blutmarker für Alzheimer könnte auch bei Herz- und Nierenerkrankungen nützlich sein Ein bestimmtes Eiweiß im Blut, das als früher Hinweis auf Alzheimer gilt, spielt offenbar auch bei anderen Erkrankungen eine Rolle. Forschende des DZNE und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) an der Universität Tübingen haben entdeckt, dass erhöhte Werte des sogenannten phosphorylierten Tau-Proteins (pTau) auch bei zwei weniger bekannten Krankheiten vorkommen, die vorwiegend Herz und Niere betreffen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/blutmarker-fuer-alzheimer-koennte-auch-bei-herz-und-nierenerkrankungen-nuetzlich-sein
Pressemitteilung - 04.03.2026 Thermogenetik: Wie sich Proteine durch Wärme steuern lassen Mithilfe von wärmesensitiven Schaltern ist es möglich, die Aktivität von Proteinen gezielt durch geringe Temperaturänderungen zu steuern. Grundlage dafür ist eine neuartige, modulare Designstrategie, die Wissenschaftler am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg entwickelt haben. Sie erlaubt es, Sensordomänen unabhängig von Funktion oder räumlicher Struktur in unterschiedliche Proteine zu integrieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/thermogenetik-wie-sich-proteine-durch-waerme-steuern-lassen
Pressemitteilung - 02.03.2026 Neuartige Therapie für Phelan-McDermid-Syndrom Arzneimittelentwicklung wird mit bis zu 1,7 Millionen Euro gefördert Ein internationales Team unter der Leitung des Ulmer Universitätsmediziners Professor Tobias M. Böckers erhält bis zu 1,7 Millionen Euro, um eine neuartige Therapie für eine seltene, syndromische Form von Autismus zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts steht ein Gen, dessen Funktionsverlust sich in schweren Beeinträchtigungen von Sprache, Verhalten und Alltagsfunktionen der Betroffenen äußern kann. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neuartige-therapie-fuer-phelan-mcdermid-syndrom-arzneimittelentwicklung-wird-mit-bis-zu-17-millionen-euro-gefoerdert
Pressemitteilung - 27.02.2026 Hahn-Schickard: BMBF-Zukunftscluster nanodiag BW erhält Förderung Mit der Bewilligung von 15 Millionen Euro kann das Innovationsnetzwerk seine Arbeiten an nanoporengestützten Diagnoseverfahren ab April 2026 nahtlos fortführen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt das Clustermanagement durch flankierende Maßnahmen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/hahn-schickard-bmbf-zukunftscluster-nanodiag-bw-erhaelt-foerderung
Pressemitteilung - 26.02.2026 Mitochondrien beeinflussen die Fettspeicher der Zelle Die Kraftwerke der Zellen, die sogenannten Mitochondrien, können die Zahl der Lipidtröpfchen in der Zelle beeinflussen. Erforscht wurde dieser bislang unbekannte Mechanismus an Bäckerhefe. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Freiburg in Zusammenarbeit mit der Universität Bonn und dem Universitätsklinikum Bonn. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Cell Biology erschienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mitochondrien-beeinflussen-die-fettspeicher-der-zelle
Pressemitteilung - 19.02.2026 Zellen in neuem Licht sehen Die Darstellung kleinster Details in lebenden Zellen hat einen großen Fortschritt erfahren: Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung haben neue Marker entwickelt, die im Fernrotbereich leuchten und mit Licht aktiviert werden. Sie sind stabil, leicht zu kontrollieren und mit mehreren hochauflösenden Mikroskopiemethoden kompatibel, wie es ein in der Zeitschrift Chem veröffentlichte Paper darlegt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zellen-neuem-licht-sehen
Pressemitteilung - 18.02.2026 Gürtelrose-Impfung könnte kognitiven Abbau verlangsamen Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass eine Gürtelrose-Impfung nicht nur das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz senken, sondern auch den Krankheitsverlauf bei bereits erkrankten Patientinnen und Patienten positiv beeinflussen könnte. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/guertelrose-impfung-koennte-kognitiven-abbau-verlangsamen
Pressemitteilung - 13.02.2026 Molekulare Ursache von Strahlenschäden identifiziert Als gefürchtete Nebenwirkung von Strahlentherapien können stark beeinträchtigende fibrotische Hautschädigungen auftreten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun einen Schlüsselfaktor bei der Entstehung dieser Strahlenschäden identifiziert. Eine Modulation dieses Faktors könnte möglicherweise dieser belastenden Nebenwirkung vorbeugen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/molekulare-ursache-von-strahlenschaeden-identifiziert
Pressemitteilung - 13.02.2026 Wie Bauchspeicheldrüsenkrebs die Tumorumgebung vorbereitet Möglicher Biomarker für früheste Entstehungsphase gefunden Schon bevor ein Tumor im Pankreas erkennbar wird, baut ein aktiviertes Krebs-Gen dessen künftige Umgebung aktiv um und schafft ein entzündliches und immunabwehrendes Mikromilieu, in dem das Karzinom wachsen kann. Die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eröffnet neue Möglichkeiten, personalisierte Interventionsstrategien zu entwickeln – und zwar bevor sich ein schwer therapierbarer Tumor überhaupt erst ausbildet.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-bauchspeicheldruesenkrebs-die-tumorumgebung-vorbereitet-moeglicher-biomarker-fuer-frueheste-entstehungsphase-gefunden
Pressemitteilung - 09.02.2026 Rückfallrisiko bei Meningeomen: Nicht nur Tumorzellen, auch ihre „Nachbarn“ zählen bei der molekularen Klassifizierung mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg, des DKFZ und des NCT Heidelberg haben gezeigt, dass die molekulare Klassifizierung von Hirntumoren durch KI wesentlich durch das Mikromilieu im Tumor – insbesondere die eingewanderten Immunzellen – beeinflusst werden kann. Die klassische Gewebebeurteilung durch Anfärbung bestimmter Immunzellmarker gibt daher eine schnelle und präzise Vorschau auf den Tumorgrad.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rueckfallrisiko-bei-meningeomen-nicht-nur-tumorzellen-auch-ihre-nachbarn-zaehlen-bei-der-molekularen-klassifizierung-mit
Pressemitteilung - 09.02.2026 Nanoporentechnologie für die molekulare Diagnostik von morgen Nanoporen sind Kanäle im Nanometerbereich, mit deren Hilfe einzelne Biomoleküle wie Proteine untersucht werden können. Der Zukunftscluster nanodiag BW nutzt diese Technologie, um epigenetische Faktoren zu analysieren, die eine zentrale Rolle bei der Entstehung vieler Krankheiten, wie Krebs, Alzheimer oder Parkinson spielen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nanoporentechnologie-fuer-die-molekulare-diagnostik-von-morgen
Pressemitteilung - 06.02.2026 BMFTR-Zukunftscluster nanodiag BW erhält Förderung für zweite Umsetzungsphase Der Zukunftscluster nanodiag BW hat die Zusage des BMFTR für eine weitere dreijährige Umsetzungsphase im Rahmen der Clusters4Future-Initiative erhalten. Mit der Bewilligung von 15 Millionen Euro kann das Innovationsnetzwerk seine Arbeiten an nanoporengestützten Diagnoseverfahren ab April 2026 nahtlos fortführen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt das Clustermanagement durch flankierende Maßnahmen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/bmftr-zukunftscluster-nanodiag-bw-erhaelt-foerderung-fuer-zweite-umsetzungsphase
Pressemitteilung - 04.02.2026 Ein Alarmsignal mit zwei Gesichtern: Chronischer Zellstress fördert Leberkrebs - und macht Tumoren zugleich angreifbar für Immuntherapie Ein zentraler molekularer Mechanismus treibt das Wachstum von Leberzellkrebs an und bremst zugleich die körpereigene Immunabwehr aus. Das veröffentlichte nun ein Team unter Leitung von Forschenden vom DKFZ, vom UKT und vom Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute. Die Ergebnisse zeigen aber auch: Genau dieser Mechanismus könnte künftig helfen, Patientinnen und Patienten zu identifizieren, bei denen Immuntherapien besonders gut wirken.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/ein-alarmsignal-mit-zwei-gesichtern-chronischer-zellstress-foerdert-leberkrebs-und-macht-tumoren-zugleich-angreifbar-fuer-immunt
Pressemitteilung - 04.02.2026 Chronischer Zellstress fördert Leberzellkrebs – und eröffnet neue Chancen für Immuntherapie Chronischer Zellstress spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Leberzellkrebs und schwächt zugleich die körpereigene Immunabwehr. Gleichzeitig eröffnet genau dieser Mechanismus neue Chancen für die Immuntherapie. Das zeigt eine aktuelle Studie eines internationalen Forschungsteams unter Leitung von Forschenden des DKFZ, des Universitätsklinikums Tübingen und des Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/chronischer-zellstress-foerdert-leberzellkrebs-und-eroeffnet-neue-chancen-fuer-immuntherapie
Pressemitteilung - 29.01.2026 Stoffwechsel zentrale Schaltstelle für ein gesundes Leben und natürliches Altern Neue Forschungsergebnisse der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg unter der Leitung von Professorin Dr. Gergana Dobreva und dem Team der Abteilung für Kardiovaskuläre Genomik und Epigenomik zeigen, dass der Zellstoffwechsel nicht nur als Treibstoff für das Herz dient, sondern auch direkt die epigenetischen Programme kontrolliert, die die Gesundheit von Herz und Gefäßen, Alterung sowie Erkrankungen steuern. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/stoffwechsel-zentrale-schaltstelle-fuer-ein-gesundes-leben-und-natuerliches-altern
Pressemitteilung - 22.01.2026 Knowledge Connector: bessere klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum haben ein digitales Werkzeug entwickelt, das klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie erheblich beschleunigt und verbessert. Der Knowledge Connector erlaubt die strukturierte und standardisierte Auswertung umfangreicher molekularer Tumorprofile und macht sie schneller verfügbar.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/knowledge-connector-bessere-klinische-entscheidungen-der-molekularen-praezisionsonkologie
Pressemitteilung - 16.01.2026 Feinjustiert statt Vollgas: Wie Zellen Entzündungsreaktionen steuern Entzündungen müssen schnell gegen Krankheitserreger wirken – dürfen aber nicht außer Kontrolle geraten. Wie der Organismus diesen Balanceakt meistert, haben Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) nun genauer entschlüsselt. Ihre Arbeit zeigt: Zellen nutzen zwei unterschiedliche Strategien, um Entzündungsgene exakt zu steuern und damit die Entzündungsreaktion präzise zu dosieren.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/feinjustiert-statt-vollgas-wie-zellen-entzuendungsreaktionen-steuern
Pressemitteilung - 13.01.2026 Erste Patientin bekommt am Universitätsklinikum Tübingen die neue Therapie gegen Alzheimer Für viele Alzheimer-Erkrankte und ihre Angehörigen war es ein erster Hoffnungsschimmer: Seit September 2025 ist in Deutschland ein Wirkstoff verfügbar, der die Krankheit in einem frühen Stadium merklich verlangsamen kann. Medizinerinnen und Mediziner am Universitätsklinikum Tübingen haben nun ihre erste Patientin damit behandelt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/erste-patientin-bekommt-am-universitaetsklinikum-tuebingen-die-neue-therapie-gegen-alzheimer
Pressemitteilung - 22.12.2025 Das Tempo drosseln, um voranzukommen Um einen reibungslosen Ablauf der Proteinherstellung in unseren Zellen zu gewährleisten, verlangsamt der Proteinkomplex NAC gleich zu Beginn der Proteinsynthese deren Geschwindigkeit. Ein internationales Forschungsteam unter maßgeblicher Beteiligung Konstanzer BiologInnen fand nun heraus, was dieser bisher unbekannten Funktion des NAC zugrunde liegt.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-tempo-drosseln-um-voranzukommen
Pressemitteilung - 17.12.2025 mRNA revitalisiert alterndes Immunsystem - die Leber als Jungbrunnen Lässt sich das geschwächte Immunsystem älterer Individuen wieder verjüngen? Dies gelang Forschenden vom DKFZ, vom Stammzellinstitut HI-STEM* und vom Broad Institute mit einem innovativen Ansatz. Mit einer Studie zeigte das Team, dass sich bei Mäusen die Leber mithilfe der mRNA-Technologie in eine temporäre Quelle wichtiger immunregulatorischer Faktoren verwandeln lässt, die im Laufe des Alterns natürlicherweise verloren gehen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/mrna-revitalisiert-alterndes-immunsystem-die-leber-als-jungbrunnen
Pressemitteilung - 28.11.2025 Neue RNA-Klasse schafft Ordnung in der Zelle Innerhalb von Zellen bilden RNAs und Proteine biomolekulare Kondensate, die für die Organisation des Zelllebens unerlässlich sind. Manche RNAs lagern sich dabei zu Clustern zusammen. Warum sich manche RNAs leichter als andere zusammenlagern, war bislang unklar. Forschende des KIT haben nun eine neue RNA-Klasse namens smOOPs identifiziert und damit ein besseres Verständnis entwickelt, wie biomolekulare Kondensate entstehen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-rna-klasse-schafft-ordnung-der-zelle
Pressemitteilung - 21.11.2025 Universität Heidelberg mit drei Förderanträgen für Sonderforschungsbereiche erfolgreich Mit drei Anträgen für die Förderung großer Forschungsverbünde ist die Universität Heidelberg in der aktuellen Bewilligungsrunde der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgreich: In die dritte Förderperiode geht ein Sonderforschungsbereich in den Lebenswissenschaften und der Medizin. Ebenfalls verlängert werden zwei transregionale Verbünde, an denen Forscherinnen und Forscher der Ruperto Carola maßgeblich beteiligt sind.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/universitaet-heidelberg-mit-drei-foerderantraegen-fuer-sonderforschungsbereiche-erfolgreich
Pressemitteilung - 13.11.2025 Zusammenarbeit zwischen KyooBe Tech und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung Das Technologie-Unternehmen KyooBe Tech GmbH und das DZIF haben eine Absichtserklärung unterzeichnet in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammenzuarbeiten. Ziel der Kollaboration ist die Evaluation einer innovativen Technologie zur Inaktivierung von Krankheitserregern, unter Nutzung der spezifischen Wirkung niederenergetisch beschleunigter Elektronen, und den DZIF-Wissenschaftler:innen Zugang dazu zu ermöglichen. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/zusammenarbeit-zwischen-kyoobe-tech-und-dem-deutschen-zentrum-fuer-infektionsforschung
Pressemitteilung - 10.11.2025 Wie das Herz seine Form und Funktion erhält – und was schieflaufen kann Ein Team der DZHK-Standorte Heidelberg/Mannheim und Berlin hat herausgefunden, dass ein einzelnes Enzym im Herzen maßgeblich dafür verantwortlich ist, ob sich das Organ gesund entwickelt. Fehlt dieser molekulare Schutzfaktor, können schwere angeborene Herzfehler entstehen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/wie-das-herz-seine-form-und-funktion-erhaelt-und-was-schieflaufen-kann
Pressemitteilung - 06.11.2025 Neue Hoffnung für Millionen Leberkranke: Europäisches Projekt erforscht innovative RNA-Therapie Leberkrankheiten sind weltweit auf dem Vormarsch. Ein europäisches Forschungsteam unter Leitung der Tübinger Wissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Stafforst, Prof. Dr. Mathias Heikenwälder und dem israelischen Forschenden Prof. Dr. Erez Levanon will das ändern. Ihr neues Projekt „HepaModulatoR“ soll mithilfe von RNA-Editierung präzise, sichere und personalisierte Therapien gegen Fettleber, Entzündung und Leberkrebs entwickeln.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neue-hoffnung-fuer-millionen-leberkranke-europaeisches-projekt-erforscht-innovative-rna-therapie
Pressemitteilung - 30.10.2025 Das dritte im Bunde: Zusätzliches Chromosom macht bestimmte kindliche Tumoren besonders aggressiv Die Krebszellen der Knochen- oder Weichteiltumoren bei Kindern und Jugendlichen, dem Ewing-Sarkom, tragen eine zusätzliche Kopie eines Chromosoms, das sie besonders aggressiv wachsen lässt. Ein Forscherteam vom KiTZ, dem DKFZ, dem NCT und dem UKHD zeigt, dass Chromosom 8 und seine Genaktivität entscheidend mit dem Überleben der Betroffenen korreliert und gleichzeitig eine neue Angriffsstelle für gezielte Therapien beim Ewing-Sarkom sein könnte.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/das-dritte-im-bunde-zusaetzliches-chromosom-macht-bestimmte-kindliche-tumoren-besonders-aggressiv
Pressemitteilung - 27.10.2025 Rolle von Darmbakterien bei der Entstehung von Darmkrebs: Emmy Noether-Förderung für DKFZ-Forscher Jens Puschhof Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ein neues Emmy Noether-Projekt unter der Leitung von Jens Puschhof vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Mit dem Vorhaben will der Nachwuchsforscher die Rolle bestimmter Darmbakterien bei der frühesten Entstehung von Darmkrebs entschlüsseln und erforschen, wie sich dieser Prozess aufhalten lässt. Langfristig ist das Ziel der Arbeit, neue präventive Strategien gegen Darmkrebs zu entwickeln.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/rolle-von-darmbakterien-bei-der-entstehung-von-darmkrebs-emmy-noether-foerderung-fuer-dkfz-forscher-jens-puschhof
Pressemitteilung - 16.10.2025 Pfizer- und Moderna-Booster unterscheiden sich in der Antikörper-Antwort Die Booster-Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen stärkt die Antikörperabwehr gegen SARS-CoV-2. Doch nicht jeder Impfstoff führt zur exakt gleichen Immunantwort. Tübinger Forschende haben nun gezeigt, dass die beiden meistverwendeten mRNA-Booster – BNT162b2 (Pfizer/BioNTech) und mRNA-1273 (Moderna) – sich in der Zusammensetzung der gebildeten Antikörper unterscheiden. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/pfizer-und-moderna-booster-unterscheiden-sich-der-antikoerper-antwort
Pressemitteilung - 10.10.2025 Forschungsteam um Prof. Cırak entdeckt neue und seltene neurologische Erkrankung bei Kindern Neue Erkenntnisse zu seltenen Erkrankungen: Ein interdisziplinäres Team unter der Führung von Prof. Dr. Sebahattin Cırak, Sektionsleiter Neuropädiatrie, Stoffwechsel und Sozialpädiatrisches Zentrum am Universitätsklinikum Ulm, hat gemeinsam eine neu beschriebene, genetisch definierte Erkrankung identifiziert.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/forschungsteam-um-prof-cirak-entdeckt-neue-und-seltene-neurologische-erkrankung-bei-kindern
Pressemitteilung - 09.10.2025 Weiterer Schritt in Richtung Heilung Vitamin-A-Transporter holt ruhende HI-Viren aus der Deckung Humane Immunodefizienz-Viren (HIV) sind tückisch. Sie können sich der Immunabwehr und Medikamenten entziehen, indem sie „latent“ werden. In diesem Zustand sind sie weitgehend unsichtbar und unangreifbar. Solange diese Schläfer-Viren in Deckung bleiben, gibt es für Menschen mit HIV/AIDS keine wirkliche Heilung. Doch eine Forschungsgruppe des Uniklinikums Ulm hat nun einen neuen Weg gefunden, um latente HI-Viren wieder zu aktivieren. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/weiterer-schritt-richtung-heilung-vitamin-transporter-holt-ruhende-hi-viren-aus-der-deckung
Pressemitteilung - 29.09.2025 Aktin-Gerüst im Zellkern erklärt Überleben von Krebszellen Forschende des Exzellenzclusters CIBSS zeigen, dass ein Aktin-Gerüst den Zellkern bei mechanischem Stress stabilisiert. Dieser Schutzmechanismus hilft Krebszellen bei ihrer Wanderung im Körper nicht abzusterben. Langfristig könnten gezielte Eingriffe in diesen Mechanismus helfen, Metastasen zu verhindern.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/aktin-geruest-im-zellkern-erklaert-ueberleben-von-krebszellen
Pressemitteilung - 29.09.2025 "Chris McGuigan Drug Discovery Award" für Heidelberger Virologen Stephan Urban Stephan Urban, Professor für „Translationale Virologie“ an der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, wurde am 18. September mit dem „McGuigan Award for Distinguished Work in Drug Discovery“ ausgezeichnet. Der Preis würdigt Urbans herausragende wissenschaftliche Leistungen und die wegweisende Entwicklung eines Wirkstoffs gegen Hepatitis B und D, eine erfolgreiche Translation vom Labor in die klinische Anwendung.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/chris-mcguigan-drug-discovery-award-fuer-heidelberger-virologen-stephan-urban
Pressemitteilung - 23.09.2025 Unbekannter krankheitsfördernder Mechanismus aufgedeckt Mutation in nicht-kodierender DNA verschlechtert Leukämie-Prognose Warum verläuft Blutkrebs bei manchen Betroffenen besonders aggressiv? Forschende am Uniklinikum Ulm haben eine Mutation im NOTCH1-Gen entdeckt, die den Verlauf der Chronischen Lymphatischen Leukämie beeinflusst. Das Besondere ist, dass diese Veränderung im nicht-kodierenden Bereich des Gens liegt. Die Mutation könnte künftig als Marker für eine rechtzeitige Behandlung von Erkrankten dienen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/unbekannter-krankheitsfoerdernder-mechanismus-aufgedeckt-mutation-nicht-kodierender-dna-verschlechtert-leukaemie-prognose
Pressemitteilung - 23.09.2025 Nicht alle ALK-Fusionen wirken gleich: Varianten beeinflussen den Behandlungserfolg bei Lungenkrebs Etwa fünf Prozent der Lungen-Adenokarzinome werden durch eine fehlerhafte Fusion der beiden Gene EML4 und ALK verursacht. Diese Verschmelzung führt zu verschiedenen Varianten von Fusionsproteinen. Bisher erhielten alle Patienten mit diesen Fusionen die gleiche Therapie. Doch nun zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DKFZ und der Stanford University an Mausmodellen, dass nicht alle Fusionsvarianten die gleiche Auswirkung haben. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/nicht-alle-alk-fusionen-wirken-gleich-varianten-beeinflussen-den-behandlungserfolg-bei-lungenkrebs
Pressemitteilung - 17.09.2025 Fettzellen sind die Wächter unserer Gesundheit Forschende haben einen Teil der Antwort auf die Frage gefunden, warum manche Menschen mit Adipositas oder Diabetes Fettlebererkrankungen entwickeln, und andere gesünder bleiben. Sie konnten zeigen, dass Fettzellen über einen Schutzmechanismus verfügen, der sie vor einem Absterben unter Stress schützt. Wenn dieser Mechanismus versagt, zerfallen die Fettzellen. Dies kann zu Gewebeschäden, Entzündungen und Stoffwechselerkrankungen führen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/fettzellen-sind-die-waechter-unserer-gesundheit
Pressemitteilung - 16.09.2025 Neues CRISPR-Verfahren hilft, Zellfunktionen besser zu verstehen CRISPR/Cas9 wurde 2020 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet. Das als „Genschere“ bekannte Verfahren ermöglicht es unter anderem, besser zu verstehen, wie menschliche Zellen funktionieren und gesund bleiben. Für diesen Zweck haben Forschende der Universität Stuttgart CRISPR weiterentwickelt. In der Fachzeitschrift „Cell Reports Methods“ stellen sie ihr Verfahren CRISPRgenee vor.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/neues-crispr-verfahren-hilft-zellfunktionen-besser-zu-verstehen
Pressemitteilung - 12.09.2025 In schlechter Gesellschaft: Immunzellen der Tumorumgebung entscheiden über Therapieerfolg bei kindlichen Hirntumoren Das zelluläre Umfeld eines Tumors kann die Genesung unterstützen oder sabotieren. Wie eine förderliche oder hinderliche „Nachbarschaft“ bei kindlichen Hirntumoren aussieht, zeigt die bislang umfänglichste Studie zur Tumor-Mikroumgebung in niedriggradigen Gliomen des KiTZ, des Uniklinikums Jena, des DKFZ und des Uniklinikums Heidelberg. Die Studie gibt auch Hinweise darauf, wie sich die Kommunikation des Tumors möglicherweise blockieren lässt. https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/schlechter-gesellschaft-immunzellen-der-tumorumgebung-entscheiden-ueber-therapieerfolg-bei-kindlichen-hirntumoren
Pressemitteilung - 04.09.2025 Seltene Knochentumoren: Maßgeschneiderte Mini-Proteine schalten Tumortreiber aus Chordome sind seltene Knochentumoren, gegen die es bislang keine Medikamente gibt. Ein Forschungsteam vom DKFZ und vom NCT Heidelberg hat nun einen Ansatz entwickelt: Maßgeschneiderte Miniproteine blockieren gezielt den zentralen Treiber der Tumorentstehung. Dadurch bremsten sie das Wachstum von Chordomzellen im Labor und in einem Mausmodell und legten zugleich weitere Schwachstellen des Tumors offen, die sich mit Medikamenten adressieren ließen.https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/pm/seltene-knochentumoren-massgeschneiderte-mini-proteine-schalten-tumortreiber-aus