zum Inhalt springen
Powered by

Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 23.02.15

    Man findet ihn in der Embryonalentwicklung und in bestimmten Erkrankungen: den programmierten Zelltod. Er spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung und den Erhalt höherer Organismen. Seine Regulierung beruht auf einem ausgeklügelten System antagonistisch interagierender Signale in einem Netzwerk, von dem vieles noch unbekannt ist. Wird dieses empfindliche Gleichgewicht gestört, können Krankheiten wie Krebs entstehen. Dr. Miriam Erlacher widmet sich am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg den Apoptose-Mechanismen, die im Verdacht stehen, bestimmte Blutkrankheiten wie das myelodysplastische Syndrom bis hin zur Leukämie auszulösen. Kürzlich erhielt sie für ihre Forschung von der EU einen ERC Starting Grant von 1,5 Millionen Euro für fünf Jahre.

  • Fachbeitrag - 16.02.15

    Das Bakterium Vibrio cholerae ist der Verursacher der gefährlichen Cholera-Erkrankung, an der jährlich bis zu 3,5 Millionen Menschen erkranken. Ein Team aus Wissenschaftlern der Universitäten Freiburg, Hohenheim und Konstanz konnte nun neue Erkenntnisse über die Energiegewinnung des Bakteriums erlangen. Ihnen ist es gelungen, die Struktur und Funktionsweise der zugrundeliegenden Maschinerie aufzuklären. Die Forschungsergebnisse ermöglichen neue Einblicke in die biochemische Energiegewinnung sowie die zukünftige Entwicklung passgenauer Antibiotika gegen V. cholerae und andere pathogene Bakterien.

  • Fachbeitrag - 16.02.15

    Durch Impfung soll das Immunsystem in die Lage versetzt werden, Krebs gezielt zu bekämpfen. Dieses seit Langem intensiv erforschte Therapiekonzept zeigt erste Erfolge. Heidelberger Krebsforscher haben einen Impfstoff entwickelt, der eine Immunreaktion gegen ein in Hirntumoren verändertes Protein hervorruft und im Tierversuch erfolgreich das Tumorwachstum stoppt. Der Impfstoff wird jetzt in einer klinischen Phase-I-Studie geprüft.

  • Dossier - 09.02.15

    Die Grenzen zwischen den traditionellen Fachbereichen verschwimmen in den modernen Naturwissenschaften immer mehr. Oft ist interdisziplinäre Zusammenarbeit notwendig, um komplexe Prozesse oder biomolekulare Fragestellungen zu untersuchen. Das ist auch der zentrale Aspekt der sogenannten Chemischen Biologie, die die Anwendung chemischer Stoffe, Methoden und Werkzeuge auf biologische Systeme und Fragestellungen beinhaltet. Die Möglichkeiten reichen dabei von der chemischen Synthese von biologisch wirksamen Stoffen bis hin zur gezielten chemischen Modifikation von Biomolekülen.

  • Fachbeitrag - 09.02.15

    Kein Ansatz der Krebsbehandlung erzielt derzeit so vielversprechende Ergebnisse wie die Immuntherapie. In Heidelberg wurde dazu vom Deutschen Krebsforschungszentrum gemeinsam mit Bayer HealthCare ein Labor eingerichtet. In diesem sollen neue Wirkstoffe entwickelt werden, die das körpereigene Immunsystem gezielt gegen Tumorzellen aktivieren, damit möglichst schnell neue Immuntherapien für Krebspatienten zur Verfügung stehen.

  • Fachbeitrag - 06.02.15

    Erklärtes Ziel der beim „Global Forum for Food and Agriculture 2015“ versammelten Agrarminister aus der ganzen Welt ist es, in der Landwirtschaft biobasierte, nachhaltige Wertschöpfungsketten zu bedienen. Dabei soll die steigende Nachfrage nach Nahrung und nachwachsenden Rohstoffen für eine wachsende Weltbevölkerung befriedigt werden, ohne die Ernährungssicherheit zu gefährden. Wie aber sind die kommenden Herausforderungen zu meistern?

  • Fachbeitrag - 05.02.15

    Biophotonics - die Anwendung lichtbasierter Technologien in den Life Sciences und der Medizin - war das Thema der 10. Meet & Match Veranstaltung in Straßburg am 29. Januar 2015. Organisiert wurde diese von Alsace BioValley und der BIOPRO Baden-Württemberg. Diagnostische und analytische Fragestellungen und deren Lösung durch den Einsatz optischer Technologien beschäftigten rund 50 Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft und regten zu ausgiebigen Diskussionen an.

  • Fachbeitrag - 02.02.15

    Der Laupheimer Auftragshersteller Rentschler Biotechnologie baut seine Produktionsanlagen deutlich aus. 24 Millionen Euro kostet die Einrichtung von zwei 3.000-Liter-Edelstahl-Bioreaktoren, die am Laupheimer Standort Anfang 2017 betriebsbereit sein sollen und die Produktionskapazitäten mehr als verdoppeln. Kurz zuvor hatte das oberschwäbische Unternehmen angekündigt, bis zum ersten Quartal 2015 die Single-Use-Produktionskapazität mit einem 2.000-Liter-Bioreaktor zu erweitern. Der Leiter des Business Development Dr. Christoph Winterhalter stellte sich den Fragen von Walter Pytlik (BioRegionUlm).

  • Fachbeitrag - 26.01.15

    Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) arbeiten mehr als 150 Wissenschaftler an verschiedenen Standorten in ganz Deutschland gemeinsam daran, neue diagnostische, präventive und therapeutische Verfahren für die Behandlung von Infektionskrankheiten zu entwickeln. Mit von der Partie sind auch Wissenschaftler von Universität, Universitätsklinikum und dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen. Sie engagieren sich vor allem in der Erforschung und Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Malaria, gastrointestinale Erkrankungen und Infektionen durch antibiotikaresistente Bakterien. Als Spezialisten für klinische Studien führen die Tübinger Forscher außerdem seit November im Auftrag der WHO die erste klinische Prüfung eines Ebola-Impfstoffs in Afrika durch.

  • Fachbeitrag - 26.01.15

    Die äußerst robuste und genügsame Jatropha-Pflanze wächst in den Tropen und Subtropen auf Brachland. Sie produziert dabei ölhaltige Früchte, die zu den verschiedensten Produkten wie Biokraftstoff, Tierfutter, Kosmetika oder organischem Dünger verarbeitet werden können. Bislang waren die Erträge der Wildpflanzen jedoch zu gering, um diese wirtschaftlich lohnend nutzen zu können. Dies soll sich nun ändern. Experten für den Jatropha-Anbau der Beratungsfirma JatroSolutions aus Stuttgart-Hohenheim arbeiten bereits seit 2007 daran, die Jatropha-Pflanze wirtschaftlich lohnend sowie ökologisch und sozial verträglich anbauen zu können. Im vergangenen Jahr konnten die ersten Jatropha-Sorten auf den Markt gebracht werden, die die erforderlichen Kriterien erfüllen.

  • Fachbeitrag - 26.01.15

    Eine Überexpression des Proteins BAZ2A, das epigenetische Veränderungen bei Prostatakrebs bewirkt, zeigt das Potenzial der Tumorzellen zur Metastasenbildung an. Forscher aus Heidelberg, Zürich und Hamburg haben dies nachgewiesen. Das könnte der für eine Therapieentscheidung dringend gesuchte prognostische Marker sein, um einen aggressiv wachsenden Prostatakrebs von einem mit geringem Risiko zu unterscheiden.

  • Fachbeitrag - 19.01.15

    Wer mit Prof. Dr. Kay-E. Gottschalk spricht, lernt die physikalische Seite von Zellen kennen. Ihre Fähigkeit, als Festkörper und als Flüssigkeit zu reagieren, sich ihre Umgebung selbst anzupassen, Kräfte auszuüben und sie zu "spüren". Respektvoll nennt der 42-Jährige die kleinste lebende Einheit ein intelligentes Verbundmaterial. Am Ulmer Institut für Experimentelle Physik (Lehrstuhl Prof. Dr. Othmar Marti) bekleidet der Grenzgänger zwischen Medizin, Biologie, Chemie und Physik seit 2011 eine Professur für Bionanomechanik.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/aktuell