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Aktuelle Beiträge

Hier finden Sie die aktuellen Fachbeiträge des Portals.

  • Fachbeitrag - 29.10.18

    Seit fast 125 Jahren verwenden Mediziner in der Anatomie und Pathologie, aber auch Bestatter, Formaldehyd, um biologisches Gewebe oder ganze Leichen zu konservieren. Allerdings gilt Formaldehyd als krebserregend. Ein Team um Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen hat den Ersatzstoff Aminolipin entwickelt. Dieser soll nun zur Marktreife gebracht werden.

  • Fachbeitrag - 17.10.18

    Biopharmazeutika spielen in der Pipeline von Boehringer Ingelheim eine immer größere Rolle. Sichtbarer Ausdruck ist das im Bau befindliche Entwicklungszentrum für Biologicals, das bis 2020 deren Verfahrensentwicklung unter einem Dach vereint. Walter Pytlik hat für die BIOPRO mit Dr. Ralf Schumacher darüber gesprochen. Schumacher ist bei Boehringer Ingelheim für die nicht-klinische Entwicklung von Biologicals verantwortlich.

  • Fachbeitrag - 10.10.18

    Früher dachte man, dass Frühgeborene möglichst viel Ruhe brauchen. Dem ist aber nicht so, wie Studien belegen: Demnach braucht das Gehirn von Frühchen 24 Stunden am Tag Stimulierung, um sich gesund fertig entwickeln zu können, idealerweise nah bei der Mutter. Das Stuttgarter Start-up BABYBE GmbH hat hierfür ein spezielles Gelkissen entwickelt, mit dem Babys auch im Brutkasten Herzschlag und Stimme der Mutter wahrnehmen können. Das System ist bereits in mehreren Kliniken weltweit im Einsatz.

  • Fachbeitrag - 02.10.18

    Das Thema Künstliche Intelligenz gehört zu den innovativsten, aber auch gleichzeitig umstrittensten Forschungsgebieten derzeit. Und hat jetzt schon in vielen Bereichen einen festen Platz in unserem Alltag: Ob Automobilindustrie oder Online-Marketing – überall wird sie schon eingesetzt, oft ohne, dass uns das bewusst ist. Auch in Medizin und Lebenswissenschaften ist Künstliche Intelligenz schon fester Bestandteil bei vielen Prozessen in Forschung und Diagnostik – Tendenz steigend.

  • Fachbeitrag - 06.09.18

    Mikrosatelliten-instabile Tumoren, die sich durch viele Mutationen im Bereich kurzer repetitiver DNA-Sequenzen auszeichnen, können neuartige Peptide bilden, die als Neoantigene vom Immunsystem erkannt werden. Sie stellen einen Ansatzpunkt für die Entwicklung von Impfstoffen, die eine Entwicklung dieser Tumoren, die besonders häufig bei Dickdarm- und Gebärmutterkrebs vorkommen, bereits in frühen Stadien verhindern können.

  • Dossier - 28.08.18

    Voraussetzung für die auf die Heterogenität der Patienten zugeschnittene personalisierte Therapie ist die Diagnostizierung geeigneter Biomarker; am wichtigsten sind dabei Gentests und Genomsequenzierungen. Die größten Erfolge verzeichnet die personalisierte Medizin bisher in der Onkologie. Doch wächst ihre Bedeutung auch für die Behandlung anderer Krankheiten. In Baden-Württemberg liegen die Ausweitung und Weiterentwicklung personalisierter Therapien vor allem bei großen interdisziplinär arbeitenden Einrichtungen wie dem Heidelberger Zentrum für Personalisierte Onkologie und dem Zentrum für Personalisierte Medizin in Tübingen.

  • Fachbeitrag - 21.08.18

    Eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen mit rund 4,1 Millionen Betroffenen weltweit ist die Parkinson-Krankheit. Zu der Erkrankung mit motorischen Einschränkungen kommt es, wenn bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben. Eine Therapie gibt es bislang noch nicht. Forscher an der Universität Tübingen haben jetzt aber herausgefunden, dass Vitamin B3 positiv auf die geschädigten Nervenzellen wirkt und deren Energiestoffwechsel wieder ankurbeln kann. Nun soll geprüft werden, ob die Gabe des Vitamins ein neuer Therapieansatz sein könnte.

  • Fachbeitrag - 14.08.18

    Die Ulmer Nachwuchsforscher Dr. Daniel Geiger, Tobias Neckernuß und Jonas Pfeil haben ein innovatives Verfahren für die berührungslose Echtzeitanalyse von Zellen und anderen Partikeln entwickelt. Die Analyse geht mit geringen Datenraten und entsprechend geringem Aufwand einher. Das macht die Methode so attraktiv für medizinische Anwendungen.

  • Fachbeitrag - 08.08.18

    Ende Februar wurde Ulm als zehnter Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen. Ulm ist seit Langem ein Spitzenstandort für seltene neurologische Erkrankungen, insbesondere für Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Frontotemporale Demenzen (FTD) und Morbus Huntington (MH). Wir sprachen mit Professor Albert C. Ludolph, Standortsprecher des Ulmer DZNE-Standortes, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik am RKU (Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm) und weltweit renommierter ALS-Forscher.

  • Fachbeitrag - 31.07.18

    Schwerhörigkeit ist eine der häufigsten Sinnesstörungen: Alleine in Deutschland leiden rund elf Millionen Menschen an einer Verminderung der Hörfähigkeit. Eine wirkliche Therapie existiert bisher nicht, die Symptome können lediglich durch Hilfsmittel mehr oder weniger kompensiert werden. Dies wollen Forscher der Tübinger Firma Acousia Therapeutics ändern: Sie haben Medikamentenkandidaten identifiziert, die Ohrsinneszellen schützen und in ihrer Funktion unterstützen können. Klinische Tests sind derzeit in Vorbereitung – eine Finanzierung mit zehn Millionen Euro wurde kürzlich gesichert.

  • Fachbeitrag - 26.07.18

    Über 700 Behandlungsleitlinien allein in Deutschland, jeweils bis zu mehrere hundert Seiten lang: Welcher Arzt soll da noch den Überblick behalten? Das junge Mannheimer Start-up evid entwickelt eine Software, die aus dem Seitenwust die relevante Therapieempfehlung für den individuellen Patienten herausfiltert. Für seine Idee hat das Gründer-Trio im März 2018 den ersten Platz des eHealthForum Freiburg gewonnen.

  • Fachbeitrag - 12.07.18

    Wissenschaftler am Heidelberger Stammzellinstitut HI-STEM haben gezeigt, dass die für den Ersatz von Blutzellen verantwortlichen Stammzellen mit dem größten Regenerationspotenzial normalerweise im Tiefschlaf liegen und erst durch bestimmte Stressfaktoren geweckt werden. Dadurch schützen sich die Stammzellen vor der Schädigung ihres Erbguts, was ursächlich für die Entstehung von Leukämien verantwortlich ist. Den Übergang in den Schlafzustand und das Erwachen kontrolliert das Onkogen MYC. Vitamin A wirkt der Aktivierung durch Entzündungsfaktoren entgegen. Die Steuerung des Myc-Gens erfolgt über einen modular aufgebauten Genverstärker-Komplex. Bei Leukämiestammzellen ist dieser Komplex dereguliert und die MYC-Konzentration erhöht.

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