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Grundlagenforschung

Aktuelle Fachbeiträge, Pressemitteilungen und Dossiers zur Grundlagenforschung in Baden-Württemberg

  • Pressemitteilung - 01.07.19

    Dr. Tian Qiu wird zum 1. Juli 2019 zum Cyber Valley Forschungsgruppenleiter an die Universität Stuttgart berufen. Die Gruppe „Biomedical Microsystems” ist am Institut für physikalische Chemie (IPC) der Universität Stuttgart angesiedelt. Qiu ist damit nach Juniorprofessor Michael Sedlmair (Visualisierungsinstitut) der zweite Wissenschaftler, der im Rahmen der in Europa einzigartigen Forschungskooperation an die Universität Stuttgart berufen wurde. Unterstützt wird die neue Cyber Valley Forschungsgruppe von der in Stuttgart ansässigen Vector-Stiftung; sie finanziert die Gruppe mit 500.000 Euro für vier Jahre.

  • Fachbeitrag - 11.06.19

    Ein Forscherteam um den Nobelpreisträger Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Harald zur Hausen hat einen neuen Typ von Infektionserregern entdeckt, der in Milch- und Fleischprodukten europäischer Rinder vorkommt und das Risiko für Darm- und Brustkrebs steigert. Bei diesen „Bovine Meat and Milk Factors“ (BMMFs) handelt es sich um kleine DNA-Moleküle, die Ähnlichkeiten sowohl mit bakteriellen Plasmiden als auch mit bestimmten Viren aufweisen.

  • Pressemitteilung - 24.05.19

    Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg untersuchen „Geburt“ infektiöser Malaria-Erreger | Animiertes 3D-Modell aus mikroskopischen Aufnahmen zeigt: Ohne Zellskelett bleiben Parasiten im Mückenmagen stecken

  • Pressemitteilung - 30.04.19

    Mittlerweile gibt es immer mehr Biomaterialien mit einem enormen Potential zur Regeneration von verletztem Nervengewebe. Chemiker der Universität Ulm und des Max Planck Instituts für Polymerforschung haben nun Nanofibrillen aus Peptiden identifiziert, die bei der Heilung verletzter Nerven des Peripheren Nervensystems helfen. Diese faserbildenden Eiweißverbindungen fördern sowohl Wachstum und Regeneration der Neuronen als auch deren Anhaftung.

  • Fachbeitrag - 11.04.19

    Mehr als eine Milliarde Menschen leiden weltweit an vernachlässigten Tropenkrankheiten (Neglected Tropical Diseases, NTDs). NTDs sind zwanzig, von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelistete, meist armutsassoziierte Infektionskrankheiten, die, trotz ihrer Bedeutsamkeit, in ihrer Erforschung und Bekämpfung vernachlässigt werden. Dr. Dr. Carsten Köhler, Direktor des Kompetenzzentrums Tropenmedizin des Universitätsklinikums und der Universität Tübingen, Mitglied im Vorstand des Deutschen Netzwerks gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten e.V. sowie 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. berichtet im Interview mit Sarah Triller, welchen politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Beitrag Deutschland und Baden-Württemberg für eine erfolgreiche Bekämpfung dieser Krankheiten leisten können.

  • Fachbeitrag - 10.01.19

    Im neuen Gentechnologiebericht zieht die interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) nicht nur Bilanz der gentechnologischen Entwicklungen in Deutschland während der letzten Jahrzehnte, sondern diskutiert auch die mit diesen Technologien in Zukunft verbundenen gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Herausforderungen. Hohe Aktualität erhält der Bericht durch die Kontroverse um das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Crispr/Cas9-Genome-Editing und die danach aus China bekannt gewordenen umstrittenen Genomeingriffe beim Menschen.

  • Pressemitteilung - 29.11.18

    Drei Forscher des MPI für Immunbiologie und Epigenetik erhalten Millionenförderung vom Europäischen Forschungsrat. Dominic Grün, Nicola Iovino und Ritwick Sawarkar vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik werden mit einen prestigeträchtigen Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats ein. Damit gehen in den kommenden fünf Jahren 6 Millionen Euro an Förderung in die Freiburger Grundlagenforschung.

  • Fachbeitrag - 06.09.18

    Mikrosatelliten-instabile Tumoren, die sich durch viele Mutationen im Bereich kurzer repetitiver DNA-Sequenzen auszeichnen, können neuartige Peptide bilden, die als Neoantigene vom Immunsystem erkannt werden. Sie stellen einen Ansatzpunkt für die Entwicklung von Impfstoffen, die eine Entwicklung dieser Tumoren, die besonders häufig bei Dickdarm- und Gebärmutterkrebs vorkommen, bereits in frühen Stadien verhindern können.

  • Fachbeitrag - 21.08.18

    Eine der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen mit rund 4,1 Millionen Betroffenen weltweit ist die Parkinson-Krankheit. Zu der Erkrankung mit motorischen Einschränkungen kommt es, wenn bestimmte Nervenzellen im Gehirn absterben. Eine Therapie gibt es bislang noch nicht. Forscher an der Universität Tübingen haben jetzt aber herausgefunden, dass Vitamin B3 positiv auf die geschädigten Nervenzellen wirkt und deren Energiestoffwechsel wieder ankurbeln kann. Nun soll geprüft werden, ob die Gabe des Vitamins ein neuer Therapieansatz sein könnte.

  • Pressemitteilung - 14.08.18

    Mit seinen „Starting Grants" unterstützt der Europäische Forschungsrat ERC exzellente Nachwuchswissenschaftler beim Aufbau einer unabhängigen Karriere. In der diesjährigen Bewerbungsrunde wurden mit Ana Banito, Fabian Erdel und Moritz Mall gleich drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) mit der prestigereichen Förderung ausgezeichnet.

  • Fachbeitrag - 08.08.18

    Ende Februar wurde Ulm als zehnter Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen. Ulm ist seit Langem ein Spitzenstandort für seltene neurologische Erkrankungen, insbesondere für Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Frontotemporale Demenzen (FTD) und Morbus Huntington (MH). Wir sprachen mit Professor Albert C. Ludolph, Standortsprecher des Ulmer DZNE-Standortes, Ärztlicher Direktor der Neurologischen Klinik am RKU (Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm) und weltweit renommierter ALS-Forscher.

Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustrie-bw.de/fachbeitrag/grundlagenforschung