Pressemitteilung - 08.10.2026 Hohes Eisenangebot könnte Beweglichkeit von Hirntumorzellen fördern Eisen ist für gesunde Zellen lebensnotwendig. Auch Krebszellen benötigen das Spurenelement. Freiburger Forscher*innen haben nun Hinweise gefunden, dass ein hohes Eisenangebot direkt in der Tumorumgebung die Ausbreitung bestimmter Zellen eines besonders aggressiven Hirntumors, als Glioblastom bezeichnet, begünstigt.
Pressemitteilung - 06.10.2026 Synthetische zelluläre Systeme als Immunzellbooster nutzbar machen Wie können zellbasierte Immuntherapien zur Behandlung von Krebserkrankungen oder Autoimmunerkrankungen langfristig besser verfügbar werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt SYNTHIA. Dabei arbeiten das Max-Planck-Institut für medizinische Forschung und das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI gemeinsam an neuen Forschungsansätzen für die Zelltherapieentwicklung.
Pressemitteilung - 06.10.2026 Wissenschaftspreis für Freiburger MRT-Forschung Dr. Andreas Schmidt, Physiker in der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Freiburg, erhält den Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP). Der von Siemens Healthineers geförderte Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre für herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Medizinischen Physik vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
Pressemitteilung - 05.10.2026 Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen.
Pressemitteilung - 05.10.2026 Die Masse macht’s: Ein universelles Ziel für CAR-T-Zellen gegen Krebs CAR-T-Zelltherapien haben sich bei der Behandlung mehrerer Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen als erfolgreich erwiesen. Bei anderen Tumoren ist ihr Einsatz jedoch deutlich schwieriger, unter anderem, weil geeignete Zielstrukturen fehlen.
Pressemitteilung - 05.10.2026 Wie Blutfluss die Funktion der Leber steuert Die Leber ist in unterschiedliche Zonen organisiert, in denen die Leberzellen jeweils spezifische Aufgaben erfüllen. Eine wichtige Rolle bei dieser funktionellen Aufteilung spielen die Blutgefäße der Leber: Die sie auskleidenden Endothelzellen geben benachbarten Leberzellen Signale, die deren Funktion steuern. Doch wie wissen die Gefäßzellen, welche Signale sie aussenden müssen?
Pressemitteilung - 01.10.2026 Wie Blutgefäße zwischen Wachstum und Entzündung unterscheiden Blutgefäße müssen im Körper als stabile Röhren den Bluttransport gewährleisten und zugleich auf Verletzungen, Krankheit und Entzündung reagieren. Wie Blutgefäße zwischen diesen Zuständen unterscheiden, war bislang nicht vollständig verstanden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Mannheim der Uni Heidelberg und des DKFZ haben nun einen Mechanismus entdeckt, der diese unterschiedlichen Funktionen voneinander trennt.
Pressemitteilung - 10.09.2026 Neue Kooperation zur DNA-Nanotechnologie Der chinesische Humboldt-Forschungspreisträger Prof. Chunhai Fan forscht seit Juni auch an der Universität Stuttgart. Fan arbeitet eng mit Prof. Laura Na Liu vom 2. Physikalischen Institut zusammen. Beide Forschenden gehören zu den weltweit führenden Expert*innen auf dem Gebiet der DNA-Nanotechnologie.
Pressemitteilung - 09.09.2026 Internationale Forschung zum Bioengineering des mitochondrialen Genoms Neuartige gentechnologische Ansätze sollen gezielte Eingriffe in das Erbgut von Mitochondrien ermöglichen – das ist das Ziel der Forschung von Prof. Dr. Nora Vögtle und Prof. Dr. Michael Knop, die dafür eine Förderung der Advanced Research + Innovation Agency (ARIA) erhalten.
Pressemitteilung - 08.09.2026 Wie kommt es zur Katastrophe im Genom? Heisenberg-Professur für Aurélie Ernst Mit einer Förderung im Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft will die DKFZ-Forscherin Aurélie Ernst untersuchen, wie massive Veränderungen des Erbguts zur Krebsentstehung beitragen. Schwerpunkt ihrer Forschung ist die sogenannte Chromothripsis – ein katastrophales Ereignis im Genom, bei dem Chromosomen zerbrechen und fehlerhaft wieder zusammengesetzt werden.
Pressemitteilung - 03.09.2026 ERC Starting Grant für den Heidelberger Neurologen und Neurowissenschaftler Dr. Dr. Varun Venkataramani Die Zellen des aggressiven Hirntumors Glioblastom zeigen ein geradezu räuberisches Verhalten: Sie zapfen die Kommunikation zwischen gesunden Nervenzellen an und nehmen Teile ihrer Kontaktstellen in sich auf. Welchen Nutzen sie davon haben und ob sich dieses Verhalten als therapeutischer Angriffspunkt eignen könnte, wird Dr. Dr. Varun Venkataramani, Medizinische Fakultät Heidelberg der Uni Heidelberg, mit seinem Team erforschen.
Projekt NanoLYRIC: Nanopartikel als Medikamentencarrier - 13.08.2026 Strahlenaktivierte lokale Chemotherapie Konventionelle Chemotherapien sind mit starken Nebenwirkungen verbunden, da die Zytostatika im gesamten Organismus wirken. Forschende des KIT und der Unimedizin Göttingen entwickeln gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Aalen ein neuartiges Verfahren, bei dem das in Nanopartikel eingebaute Chemotherapeutikum erst durch gezielte Bestrahlung des Tumors lokal und selektiv freigesetzt wird.