Pressemitteilung - 08.09.2026 Wie kommt es zur Katastrophe im Genom? Heisenberg-Professur für Aurélie Ernst Mit einer Förderung im Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft will die DKFZ-Forscherin Aurélie Ernst untersuchen, wie massive Veränderungen des Erbguts zur Krebsentstehung beitragen. Schwerpunkt ihrer Forschung ist die sogenannte Chromothripsis – ein katastrophales Ereignis im Genom, bei dem Chromosomen zerbrechen und fehlerhaft wieder zusammengesetzt werden.
Pressemitteilung - 03.09.2026 ERC Starting Grant für den Heidelberger Neurologen und Neurowissenschaftler Dr. Dr. Varun Venkataramani Die Zellen des aggressiven Hirntumors Glioblastom zeigen ein geradezu räuberisches Verhalten: Sie zapfen die Kommunikation zwischen gesunden Nervenzellen an und nehmen Teile ihrer Kontaktstellen in sich auf. Welchen Nutzen sie davon haben und ob sich dieses Verhalten als therapeutischer Angriffspunkt eignen könnte, wird Dr. Dr. Varun Venkataramani, Medizinische Fakultät Heidelberg der Uni Heidelberg, mit seinem Team erforschen.
Projekt NanoLYRIC: Nanopartikel als Medikamentencarrier - 13.08.2026 Strahlenaktivierte lokale Chemotherapie Konventionelle Chemotherapien sind mit starken Nebenwirkungen verbunden, da die Zytostatika im gesamten Organismus wirken. Forschende des KIT und der Unimedizin Göttingen entwickeln gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Aalen ein neuartiges Verfahren, bei dem das in Nanopartikel eingebaute Chemotherapeutikum erst durch gezielte Bestrahlung des Tumors lokal und selektiv freigesetzt wird.
Pressemitteilung - 24.07.2026 Schwankungen des Hirnzustands beeinflussen die Bereitschaft zur Bildung von Erinnerungen Eine der faszinierendsten Eigenschaften des Gedächtnisses ist, dass die meisten alltäglichen Momente schnell vergessen werden, während andere uns ein Leben lang begleiten. Ein neurowissenschaftliches Team an der Universität Tübingen entdeckte nun, dass spontane Schwankungen im inneren Zustand des Gehirns beeinflussen, wie bereit das Gedächtnissystem ist, neue Informationen zu speichern.
Pressemitteilung - 14.07.2026 Mit Schallwellen die Bildung von künstlich hergestelltem Gewebe steuern Mithilfe physikalischer Kräfte ist es möglich, die Bildung von künstlich hergestelltem Gewebe aktiv zu steuern. So können Schallwellen genutzt werden, um in vitro funktionelle Gefäßnetzwerke mit blutgefäßähnlichen Strukturen zu schaffen. Das haben Wissenschaftler am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg mit ihrer Methode der akustischen Manipulation gezeigt.
Pressemitteilung - 02.07.2026 Mikrobielles Erbe gegen Stress Studie weist auf generationsübergreifenden Schutz durch ein Umweltbakterium hin Ein Umweltbakterium könnte bis in die nächste Generation vor den Folgen von Stress schützen. Hinweise darauf zeigten sich in einer Studie im Mausmodell von Ulmer und Frankfurter Forschenden, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift Molecular Psychiatry veröffentlicht wurden. Die Nachkommen behandelter Muttertiere waren demnach im Erwachsenenalter besser vor Stressfolgen geschützt als Vergleichstiere, ohne das Bakterium selbst erhalten zu haben.
Pressemitteilung - 29.06.2026 Wie Hautzellen Stress erkennen: Forschende entdecken Aktivierungsort eines wichtigen Immunrezeptors Fetttröpfchen in den Hautzellen dienen als Schaltstelle: Der wichtige Immunrezeptor NLRP10 wird bei Zellstress an sogenannten Lipid Droplets aktiviert, kleinen Fetttröpfchen innerhalb der Zelle. Forschende der Uni Hohenheim in Stuttgart und der Uni Bonn haben damit einen bislang unbekannten Mechanismus der Immunabwehr entschlüsselt. Die Erkenntnisse verbessern das Verständnis entzündlicher Hauterkrankungen wie der atopischen Dermatitis.
Pressemitteilung - 25.06.2026 Die Umgebung bestimmt, wie sich das Auge entwickelt Forschende der Universität Konstanz und des King’s College London haben in einer Virtual Reality-Studie mit Zebrafischen herausgefunden, dass die Entwicklung des Auges davon beeinflusst wird, was in den frühen Lebensphasen gesehen wird – und damit ändert sich auch das Verhalten der Tiere.
Pressemitteilung - 25.06.2026 Vier promovierende der Universität Heidelberg bei der Nobelpreisträgertagung in Lindau Gelegenheit zum Austausch mit herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern haben vier Promovierende der Uni Heidelberg. Sie nehmen an der 75. Nobelpreisträgertagung teil, die vom 28. Juni bis zum 3. Juli 2026 in Lindau stattfindet. Die vier Promovierenden gehören zu den rund 600 jungen Forscherinnen und Forschern, die sich aufgrund ihrer hervorragenden akademischen Leistungen durchgesetzt haben.
Pressemitteilung - 23.06.2026 ERC-Advanced Grants für Dieter Saur und Aurelio Teleman Der Europäische Forschungsrat ERC fördert mit seinen „Advanced Grants“ visionäre Projekte der grundlagenorientierten Forschung. In diesem Jahr zeichnete der Rat den Krebsforscher und Arzt Dieter Saur vom DKTK-Standort München* und Aurelio Teleman, Stoffwechsel-Experte am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) aus.
Pressemitteilung - 19.06.2026 Universität Heidelberg: Humboldt-Professur für internationalen Spitzenforscher Um die Uni Heidelberg als international renommierten Standort der Infektionsforschung weiter zu stärken, wurde Prof. Dr. Mathias Lichterfeld für eine mit 7,8 Mio. Euro dotierte Alexander von Humboldt-Professur ausgewählt. Ausgezeichnet werden mit diesem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands weltweit führende und im Ausland tätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Pressemitteilung - 10.06.2026 Can Aztekin erhält den Schering Young Investigator Award 2026 Der Schering Young Investigator Award wurde in diesem Jahr an Can Aztekin verliehen, Max-Planck Forschungsgruppenleiter am Friedrich-Miescher-Labor der Max-Planck-Gesellschaft in Tübingen. Der Wissenschaftler wird für seine bedeutenden Arbeiten auf dem Gebiet der Regenerationsbiologie ausgezeichnet.