Pressemitteilung - 13.05.2026 „KI hat eigentlich keinen blassen Schimmer, was sie tut“ KI verändert die Wissenschaft – auch die Neurowissenschaft. Wir haben mit Gabriele Lohmann über Forschung an der Schnittstelle von Gehirn und Algorithmus gesprochen: über künstliche Intelligenz als Forschungswerkzeug, das Decodieren von Hirnaktivität, und warum große Sprachmodelle im Grunde nicht verstehen, was sie tun.
Pressemitteilung - 12.05.2026 3D-Mikroskopie: Laser dreht Proben kontaktfrei Hochempfindliche Proben unter dem Mikroskop ohne Berührung in alle Richtungen zu drehen, war bislang technisch kaum umzusetzen. Ein laserbasiertes Verfahren, mit dem sich mikroskopisch kleine Objekte wie Zellen kontaktlos in alle drei Raumrichtungen drehen lassen, haben nun Forschende des KIT entwickelt. Der Laser erzeugt kleinste Temperaturunterschiede im Flüssigkeitsmedium, die sanfte Strömungen auslösen und so die Probe bewegen.
Pressemitteilung - 12.05.2026 Wie Immunzellen Alzheimer beeinflussen: T-Zellen rücken ins Zentrum der Forschung Bestimmte T-Zellen reagieren gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn und könnten Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben. Die Ergebnisse, die an Mäusen mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen mögliche neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien. Das zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg.
Pressemitteilung - 12.05.2026 Depression drückt die Vorfreude, nicht den Genuss Der im Alltag empfundene und belastende Verlust von Interesse oder Freude an normalerweise positiven Aktivitäten, ist ein Kernsymptom einer schweren Depression. Noch ist es unklar, wie genau sich diese Anhedonie manifestiert. Forschende des UKB und der Universität Bonn sowie des Universitätsklinikums Tübingen haben herausgefunden, dass Personen mit Depressionen Essen nicht als weniger belohnend empfinden, wenn sie es tatsächlich konsumieren.
Pressemitteilung - 11.05.2026 Alexander von Humboldt-Professur für Simon Elsässer – „Man kann sich das wie ein zelluläres Gedächtnis vorstellen“ Prof. Dr. Simon Elsässer bekommt am 12. Mai 2026 in Berlin eine der diesjährigen Alexander von Humboldt-Professuren verliehen. Mit der Fördersumme von fünf Millionen Euro stärkt Elsässer in den kommenden fünf Jahren den Freiburger Forschungsschwerpunkt „Signale des Lebens“. Elsässer gehört zu den weltweit führenden Forschenden in der Weiterentwicklung der Epigenetik und synthetischen Biologie.
Pressemitteilung - 11.05.2026 Studie Vertrauen & KI: Expert:innen oft zu skeptisch, Laien oft zu vertrauensselig KI-Systeme übertreffen häufig Expert:innen in der Bilderkennung. So können sie beispielsweise Tumore inzwischen oft schneller erkennen als ausgebildetes Fachpersonal. Trotzdem sind Expert:innen in Medizin und anderen Entscheidungskontexten im Gebrauch von KI zögerlich, so die Ergebnisse der Forschung von Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Matthias Uhl und seinem Team von der Universität Hohenheim in Stuttgart.
Pressemitteilung - 11.05.2026 Elke Deuerling zum Mitglied der Leopoldina gewählt Die Konstanzer Molekularbiologin Elke Deuerling wurde in die Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Mit der Wahl zum Mitglied würdigt die Akademie Deuerlings herausragende Beiträge zu den Lebenswissenschaften, insbesondere im Bereich der Proteostase-Forschung.
Pressemitteilung - 06.05.2026 Nobelpreisträger Shimon Sakaguchi spricht beim internationalen Symposium "Frosters in Skin Immunity" in Heidelberg Vom 15. bis 16. Mai 2026 tagen führende Expertinnen und Experten aus Dermatologie und Immunologie in Heidelberg. Die Konferenz wird vom Sonderforschungsbereich Transregio 156 „Die Haut als Sensor und Initiator lokaler und systemischer Immunität“ gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg ausgerichtet und markiert den Abschluss der dritten Förderperiode des Konsortiums.
Pressemitteilung - 06.05.2026 Großspende stärkt Forschung bei krebskranken Kindern Der Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg hat mit einer Spende in Höhe von 197.000 Euro ein wichtiges Laborgerät an der Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Freiburg finanziert. Das Gerät ermöglicht es, Zellprozesse in Echtzeit zu beobachten. Die Technik kann dazu beitragen, hochwirksame Immuntherapien wie CAR-T-Zelltherapien und Therapieansätze mit Genscheren mit besser zu verstehen und weiterzuentwickeln.
Pressemitteilung - 05.05.2026 Nachhaltige Chemie: Eisen ersetzt Edelmetalle bei der Katalyse Viele Produkte im Alltag und in der Industrie entstehen mithilfe chemischer Katalysatoren, etwa Arzneimittel, Kunststoffe und Beschichtungen. Häufig kommen dabei teure und begrenzt verfügbare Edelmetalle zum Einsatz. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) präsentieren nun erstmals eine an Luft stabile Eisenverbindung, die Fe(I) für die Katalyse direkt nutzbar macht und anders als bisher ohne starke Reduktionsmittel auskommt.
Pressemitteilung - 05.05.2026 Wie Immunzellen Alzheimer beeinflussen: T-Zellen rücken ins Zentrum der Forschung Eine Studie unter Leitung von Lukas Bunse zeigt, dass bestimmte T-Zellen gezielt auf Amyloid-Ablagerungen im Gehirn reagieren und Entzündungsprozesse bei Alzheimer vorantreiben könnten. Die Ergebnisse, die mithilfe eines Mausmodells mit einer Alzheimer-ähnlichen Erkrankung erzielt wurden, eröffnen neue Ansätze für zeitlich abgestimmte Therapien.
Pressemitteilung - 30.04.2026 Modellstudie zum Antiepileptikum Valproat: Einfluss auf frühe Hirnentwicklung Das Risiko für Entwicklungsstörungen des Gehirns bei ungeborenen Kindern durch das Antiepileptikum Valproat ist bekannt. Eine Studie des KIT, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, der Uni Tübingen und der Uni Heidelberg mit Gewebemodellen des menschlichen Gehirns liefert Erkenntnisse dazu, wie das Medikament die frühe Gehirnentwicklung beeinflusst – und eröffnet Ansätze für die Forschung zur Risikominimierung während der Schwangerschaft.